Umgehend wurden neben dem Löschbezirk Wiesbach auch die Einheiten aus Eppelborn, Habach und Humes-Hierscheid zur Einsatzstelle alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr fanden die Einsatzkräfte eine in Vollbrand stehende Doppelgarage vor, an die ausserdem noch ein Zimmer und eine Küche angebaut waren. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt ausserdem schon auf ein benachbartes Gartenhaus auf dem Nachbargrundstück übergegriffen. Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich der Löschbezirk Bubach-Calmesweiler nachalarmiert, um über ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu verfügen.
[left][cmsimg]14083[/cmsimg][/left] Aufgrund der Unübersichtlichkeit durch die Brandausbreitung wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und die Arbeiten vom Einsatzleitwagen aus koordiniert. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand nach rund 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten. Hierzu wurde unter anderem die Dachhaut der betroffenen Gebäude geöffnet, um versteckte Glutnester aufzuspüren und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Die Einsatzstelle wurde mehrfach mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Während der Löscharbeiten musste die Jägerbergstraße vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Der Feuerwehreinsatz dauerte insgesamt etwa drei Stunden. Nach Abschluss der Maßnahmen verblieb eine Brandwache vor Ort.
Besonders hervorzuheben ist die Tageszeit des Einsatzes, die für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte eine Herausforderung darstellte: Viele Feuerwehrangehörige befanden sich noch auf der Arbeit oder waren bereits auf dem Weg zur Spätschicht. Umso mehr zeigte sich, dass die Alarmierung mehrerer Löschbezirke bereits im Erstalarm eine richtige Entscheidung war, um schnell genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben.




















