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Gefahrgut-Transporter drohte in Hilbringen umzukippen

Der Sattelschlepper, beladen mit einem Gefahrtgut mit der Kennziffer 3082 im Tank rutschte am frühen Mittwochabend bei Hilbringen in einen Straßengraben. Der Fahrer wollte den Lkw wenden, dabei geriet das Fahrzeug in Schräglage. Die Feuerwehr Merzig rückte daraufhin gegen 19 Uhr mit einem Großaufgebot zum Unfallort aus.

Auch Spezialisten des Gefahrstoffzuges wurden alarmiert. Da der Fachberater Chemie des Landkreises Merzig-Wadern nicht verfügbar war, wurde Dr. Frank Schwan aus dem Löschbezirk Eppelborn zum Einsatz gerufen.

Der Tankauflieger, beladen mit 23.000l des flüssigen Gefahrtstoffs drohte durch die Schräglage auszulaufen. Dabei wäre der umweltgefährdende Stoff über angrenzende Entwässerungsgräben auch in die Saar gelaufen. Um ein weiteres Abrutschen des Fahrzeugs zu verhindern, wurde der Lkw mit Spannseilen durch ein Kranfahrzeug provisorisch gesichert.

Ein Umpumpen des Tanks war durch die gefährliche Schräglage nicht mehr möglich. Da bei einem weiteren Abrutschen des Tanklastzugs ein Aufreißen des Tanks zu befürchten war, musste die Bergung noch in der Nacht stattfinden. Mit zwei Kranfahrzeugen konnte das Fahrzeug schließlich angehoben und wieder auf die Straße gesetzt werden.

Bei dem Gefahrgut hat es sich um ein Reinigungsmittel (Alkyldimethylaminoxid) gehandelt. Der Einsatz dauerte etwa bis um 2:30 Uhr. Im Laufe des Tages soll die umweltgefährdende Flüssigkeit in einen neuen Transporter umgepumpt werden.

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