{"id":233933,"date":"2025-05-12T00:00:00","date_gmt":"2025-05-12T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"2860","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2025\/05\/12\/2860\/","title":{"rendered":"Gro&szlig;er Waldbrand auf dem Kleinen Hirschberg bei Neunkirchen-Kohlhof"},"content":{"rendered":"[b]Kohlhof.[\/b] An gleich drei Stellen brannte es am Montagnachmittag, 12. Mai im Wald auf dem Kleinen Hirschberg beim Neunkircher Stadtteil Kohlhof. Die Ausbreitung des Waldbrandes auf dem H&ouml;henzug konnte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen mit Unterst&uuml;tzung weiterer Feuerwehren aus dem Landkreis Neunkirchen und dem benachbarten Saarpfalz-Kreis noch am Nachmittag stoppen. Die aufw&auml;ndigen und kr&auml;ftezehrenden Nachl&ouml;scharbeiten zogen sich jedoch bis zur Abendd&auml;mmerung hin.<br \/>\r\n<br \/>\r\nEigentlich h&auml;tte der zwischen Kohlhof, Niederbexbach und Limbach gelegene Kleine Hirschberg am Montagnachmittag bei strahlendblauem Himmel und Sonnenschein ein idyllisches Bild abgegeben. Wenn da nicht eine verd&auml;chtige Rauchs&auml;ule &uuml;ber dem Waldgebiet auf dem kleinen H&ouml;henzug oberhalb der Blies aufgestiegen w&auml;re. Ein aufmerksamer Passant bemerkte die aus dem Wald kommende Rauchentwicklung und w&auml;hlte umsichtig den Notruf. Um kurz nach 14 Uhr wurden zun&auml;chst die beiden L&ouml;schbezirke Furpach und Ludwigsthal der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen alarmiert, um der Rauchentwicklung aus dem Wald nachzusp&uuml;ren. Zwar war die Rauchs&auml;ule von den Feldern unterhalb des Kleinen Hirschberges noch vergleichsweise gut auszumachen, doch erwies es sich als schwierig die Quelle f&uuml;r den Rauch im Wald selbst zu lokalisieren. Nach mehreren hundert Metern querfeldein durch den Wald konnten die Feuerwehrleute zun&auml;chst eine sich ausbreitende Brandstelle im Wald ausmachen.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[left][cmsimg]13553[\/cmsimg][\/left] Weil die Bek&auml;mpfung von Vegetationsbr&auml;nden, insbesondere im Waldbereich, sehr aufw&auml;ndig und personalintensiv ist, wurden nach Entdeckung des ersten Brandherdes umgehend weitere Feuerwehrkr&auml;fte zum Kleinen Hirschberg alarmiert. Neben weiteren Einheiten der Neunkircher Wehr machten sich nun auch Kr&auml;fte der Freiwilligen Feuerwehr Kirkel aus dem angrenzenden Saarpfalz-Kreis auf den Weg.<br \/>\r\n<br \/>\r\nW&auml;hrend die Brandbek&auml;mpfung auf dem Kleinen Hirschberg anlief entdeckten die Feuerwehrleute in einiger Entfernung vom ersten Brandherd noch einen zweite Stelle im Wald an der es brannte. Dieser zweite Brandherd war nicht nur gr&ouml;&szlig;er als der erste, sondern das Feuer breitete sich hier auch deutlich schneller in einem Bereich mit zahlreichen toten Nadelb&auml;umen aus. In diesem Bereich entz&uuml;ndeten sich sprunghaft auch mehrere bis zu 20 Meter hohe tote B&auml;ume, die Fackeln gleich in Flammen aufgingen. Die toten und ausgebrannten B&auml;ume stellten f&uuml;r die Einsatzkr&auml;fte eine nicht zu untersch&auml;tzende Gefahr dar, weil sich ihre Standfestigkeit nur schwer einsch&auml;tzen lie&szlig;.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[right][cmsimg]13557[\/cmsimg][\/right] Im weiteren Einsatzverlauf wurden zur Unterst&uuml;tzung der L&ouml;scharbeiten interkommunal im Landkreis Neunkirchen aufgestellte Fachz&uuml;ge mit Ausr&uuml;stung zur Vegetationsbrandbek&auml;mpfung und zur Wasserf&ouml;rderung angefordert. Auch die Drohneneinheiten der Feuerwehren Illingen und Eppelborn kamen zur Lageerkundung aus der Luft zum Einsatz. Ihre beiden Drohnen &uuml;bertrugen nicht nur in Echtzeit ein Livebild von den beiden Brandherden, sondern konnten bei Bedarf auch wertvolle W&auml;rmebilder liefern.<br \/>\r\n<br \/>\r\nBis zum sp&auml;ten Nachmittag gelang es den Einsatzkr&auml;ften eine Ausbreitung der Feuer an den beiden Brandherden zu stoppen. Der erste Brandherd hatte sich am Ende auf knapp 500 Quadratmeter ausgedehnt, der zweite auf rund 2.000 Quadratmeter. Bek&auml;mpft werden konnten die Br&auml;nde mit einer Kombination aus einem klassischen L&ouml;schangriff mit Wasser, kleinen L&ouml;schrucks&auml;cken mit Handpumpen und Handwerkzeugen zum Aufgraben des Bodens. Das am Kleinen Hirschberg ben&ouml;tigte L&ouml;schwasser musste n&auml;mlich im Pendelverkehr mit mehreren Tankl&ouml;schfahrzeugen der Feuerwehr von Hydranten aus den nahegelegenen Orten m&uuml;hsam herangefahren werden.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[left][cmsimg]13558[\/cmsimg][\/left] W&auml;hrend in der ersten Phase des Einsatzes die ben&ouml;tigte Ausr&uuml;stung noch komplett zu Fu&szlig; durch das unwegsame Gel&auml;nde transportiert werden musste, stand in der sp&auml;teren Einsatzphase auch ein sogenanntes Utility Task Vehicle (UTV) zum Materialtransport zur Verf&uuml;gung. Bei diesem handelt es sich um ein kompaktes und hochgel&auml;ndeg&auml;ngiges Allradfahrzeug mit einer kleinen Pritsche.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAn die Phase der Eind&auml;mmung des Waldbrandes schlossen sich ab dem sp&auml;ten Nachmittag nahtlos die langwierigen Nachl&ouml;scharbeiten an. Um ein wiederentz&uuml;nden des Waldbrandes auszuschlie&szlig;en machten sich die Feuerwehrleute bis zur Abendd&auml;mmerung daran in den verbrannten Waldarealen versteckte Glutnester aufzudecken und abzul&ouml;schen. Manche Glutnester zeigten sich dabei ganz von selbst durch kleine Rauchfahnen auf dem Waldboden, andere konnten mit W&auml;rmebildkameras aufgesp&uuml;rt werden. W&auml;hrend der Nachl&ouml;scharbeiten wurde noch eine dritte, aber sehr viel kleinere Brandstelle im Wald auf dem Kleinen Hirschberg gefunden und abgel&ouml;scht. Gegen 21:30 Uhr konnte der Einsatz am Kleinen Hirschberg schlie&szlig;lich beendet und die letzten Feuerwehreinheiten aus dem Einsatz entlassen werden.<br \/>\r\n<br \/>\r\nIn der Spitze waren rund um den Kleinen Hirschberg rund 130 Einsatzkr&auml;fte der Freiwilligen Feuerwehren Neunkirchen, Eppelborn, Illingen, Kirkel, Ottweiler und Schiffweiler am Kleinen Hirschberg t&auml;tig. Im Einsatz waren auch die Polizei, der SaarForst Landesbetrieb sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Illingen. In der Einsatzleitung brachten sich neben den Kreisbrandinspekteuren und -meistern aus dem Landkreis Neunkirchen und dem Saarpfalz-Kreis auch der Landesbrandinspekteur und sein Stellvertreter ein. Vor Ort informierten sich neben dem Neunkircher Landrat S&ouml;ren Meng auch Oberb&uuml;rgermeister J&ouml;rg Aumann sowie Innen-Staatssekret&auml;r Torsten Lang.<br \/>\r\n<br \/>\r\nNach Abschluss des Waldbrandeinsatzes am sp&auml;ten Montagabend f&uuml;hrte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen in der Nacht zum Dienstag und am Dienstagmorgen zwei Nachschauen an den Brandherden durch. Dabei konnten in der Nacht nochmal mehrere Glutnester abgel&ouml;scht werden.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAufgrund der anhaltenden Waldbrandgefahr r&auml;t die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen zu einem umsichtigen Umgang mit offenem Licht und Feuer im Wald sowie in Waldn&auml;he. Auf Lager- oder Grillfeuer in W&auml;ldern oder deren N&auml;he sollte g&auml;nzlich verzichtet werden. Auch das achtlose Entsorgen von Zigarettenkippen in der Vegetation sollte unterbleiben. Genauso ist beim Parken von Fahrzeugen mit hei&szlig;en Abgasanlagen auf trockenen Wiesen Vorsicht geboten. Was hingegen ein urbaner Mythos ist, ist die einen Waldbrand ausl&ouml;sende Glasscherbe. Nichtsdestotrotz hat M&uuml;ll im Wald nichts zu suchen.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/B46F456A-D349-400D-BAF7-9FAAD628FA8D.jpg\" rel=\"lightbox[233933]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"233934\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/B46F456A-D349-400D-BAF7-9FAAD628FA8D.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-233934\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/F1B92707-52F5-4E22-9EB0-26CC71F96E2F.jpg\" rel=\"lightbox[233933]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"233935\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/F1B92707-52F5-4E22-9EB0-26CC71F96E2F.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-233935\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/07715429-C438-4096-AEDC-AFBD05B2DBC5.jpg\" rel=\"lightbox[233933]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"233936\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/07715429-C438-4096-AEDC-AFBD05B2DBC5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-233936\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BF11EC1C-1A0B-4591-B24D-633CC8FB22A8.jpg\" rel=\"lightbox[233933]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"233937\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BF11EC1C-1A0B-4591-B24D-633CC8FB22A8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-233937\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a 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