{"id":229851,"date":"2018-11-26T00:00:00","date_gmt":"2018-11-26T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"2278","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2018\/11\/26\/2278\/","title":{"rendered":"Entwarnung nach Gefahrgutalarm bei Sinnerthaler Spedition"},"content":{"rendered":"[b]Sinnerthal.[\/b] Ein bei&szlig;ender, chemischer Geruch schlug Mitarbeitern einer Spedition in der Stra&szlig;e Beim alten Hof im Neunkircher Stadtteil Sinnerthal am sp&auml;ten Montagnachmittag, 26. November entgegen, als sie einen Sattelauflieger zum Entladen &ouml;ffneten und l&ouml;ste bei drei von ihnen &Uuml;belkeit und Kreislaufbeschwerden aus. Mit einem Gro&szlig;aufgebot r&uuml;ckten die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen sowie der Gefahrstoffzug des Landkreises zu dem vermeintlichen Chemikalienaustritt aus. Nach umfassenden Messungen und einer genauen Untersuchung der Ladung konnte am Abend Entwarnung gegeben werden: Es waren keine chemischen Stoffe ausgetreten.<br \/>\r\n<br \/>\r\nEigentlich wollten die Speditionsmitarbeiter den mit St&uuml;ckgut, darunter auch Chemikalien, beladenen Sattelauflieger am Montagnachmittag nur entladen. Doch als sie die T&uuml;r des Aufliegers &ouml;ffneten, fiel ihnen direkt ein un&uuml;blicher, chemischer Geruch auf der aus dem Laderaum str&ouml;mte. Als kurz darauf auch noch drei der Mitarbeiter &uuml;ber gesundheitliche Probleme klagten, l&ouml;ste die Spedition einen Notruf aus. Der dringende Verdacht bestand das ein Gefahrgut aus der Ladung des Aufliegers austrat und f&uuml;r Geruch und Gesundheitsprobleme verantwortlich war. Um 17 Uhr wurde deshalb von der Leitstelle nicht nur die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen alarmiert, sondern auch direkt der komplette Gefahrstoffzug des Landkreises in Marsch gesetzt. Die auf Chemieunf&auml;lle spezialisierten Feuerwehrleute sind mit ihrem Ger&auml;t &uuml;ber den ganzen Landkreis verteilt in den verschiedenen Kommunen stationiert und treffen erst an der Einsatzstelle zusammen. So machten sich kurz nachdem die Sirenen in der Neunkircher Innenstadt wieder verstummt waren 120 Feuerwehrangeh&ouml;rige mit 34 Einsatzfahrzeugen auf den Weg nach Sinnerthal.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[left][cmsimg]9436[\/cmsimg][\/left] Der Bereich rund um den auf einem speziellen Havarieplatz am Rande des Speditionsgel&auml;ndes abgestellten Sattelauflieger sperrten Feuerwehrangeh&ouml;rige weitr&auml;umig ab. Lager und Verwaltungsgeb&auml;ude der Spedition mussten ger&auml;umt werden, die Arbeit auf weiten Teilen des Gel&auml;ndes kam zum Erliegen. Unter der F&uuml;hrung von Kreisbrandinspekteur Werner Thom wurden auf dem Speditionshof F&uuml;hrungsfahrzeuge f&uuml;r die Einsatzleitung aufgebaut, Bereitstellungsr&auml;ume f&uuml;r die anr&uuml;ckenden Kr&auml;fte gebildet und weitere Vorbereitungen f&uuml;r den Gefahrstoffeinsatz getroffen. <br \/>\r\n<br \/>\r\nGesch&uuml;tzt mit Atemschutzger&auml;ten und mit Messger&auml;ten ausger&uuml;stet gingen unterdessen Gefahrgutspezialisten zur Lageerkundung vor. Der Sattelauflieger und seine Ladung wurden von den Feuerwehrleuten aufs Genauste &uuml;berpr&uuml;ft. Einen Ausschlag verzeichneten die Messger&auml;te jedoch nicht. Auch war der anfangs noch wahrnehmbare Geruch in der Luft wieder verflogen. Um einen Gefahrgutaustritt komplett ausschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, r&auml;umten Feuerwehrleute, auch wieder unter Atemschutz, die Ladung des Aufliegers um. Leckgeschlagene oder besch&auml;digte Gebinde mit Gefahrg&uuml;tern konnten aber auch sie nicht finden. Was f&uuml;r den Geruch und die Gesundheitsbeschwerden der Mitarbeiter verantwortlich war, konnte nicht gekl&auml;rt werden, der Austritt von Gefahrg&uuml;tern jedoch sicher durch die Feuerwehrspezialisten ausgeschlossen werden. Um sich &uuml;ber den Einsatzablauf zu informieren, kam auch S&ouml;ren Meng &#8211; Landrat des Landkreises Neunkirchen an die Einsatzstelle. Sichtlich beeindruckt zeigte er sich von der Leistung der ehrenamtlichen Brandsch&uuml;tzer in Stadt und Landkreis Neunkirchen.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[right][cmsimg]9435[\/cmsimg][\/right] Weil alle Messungen und Untersuchungen ergebnislos verliefen und kein Chemikalienaustritt festgestellt werden konnte, beendete die Feuerwehr gegen 19:20 Uhr ihren Einsatz. Au&szlig;er der Feuerwehr befanden sich auch der ASB Landesverband Saarland eV und das Deutsches Rotes Kreuz mit einem Rettungswagen sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz sowie auch mehrere Streifenwagen der Polizeiinspektion Neunkirchen. Aus der Wehr Neunkirchen waren die L&ouml;schbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen sowie Teile der L&ouml;schbezirke Wellesweiler und Furpach ausger&uuml;ckt. W&auml;hrend eine H&auml;lfte der Furpacher Feuerwehrleute mit einem Beleuchtungsanh&auml;nger die Einsatzstelle ausleuchtete, besetzte die andere H&auml;lfte die Neunkircher Feuerwache f&uuml;r den Fall weiterer Eins&auml;tze. Im Rahmen des Gefahrgutzuges waren auch Kr&auml;fte von den Feuerwehren Spiesen-Elversberg, Illingen, Schiffweiler sowie von der Feuerwehr Eppelborn und der Feuerwehr Ottweiler im Einsatz.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd0695eee97.jpg\" rel=\"lightbox[229851]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"229852\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd0695eee97.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-229852\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd069f144c6.jpg\" rel=\"lightbox[229851]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"229853\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd069f144c6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-229853\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd06a8f2dfa.jpg\" rel=\"lightbox[229851]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"229854\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd06a8f2dfa.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-229854\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd06b46f321.jpg\" rel=\"lightbox[229851]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"229855\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd06b46f321.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-229855\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd06be98690.jpg\" rel=\"lightbox[229851]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"229856\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5bfd06be98690.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-229856\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Sinnerthal.[\/b] Ein bei&szlig;ender, chemischer Geruch schlug Mitarbeitern einer Spedition in der Stra&szlig;e Beim alten Hof im Neunkircher Stadtteil Sinnerthal am sp&auml;ten Montagnachmittag, 26. 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