{"id":227318,"date":"2015-11-13T00:00:00","date_gmt":"2015-11-13T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1973","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2015\/11\/13\/1973\/","title":{"rendered":"Freitag, der 13. November ist Rauchmeldertag"},"content":{"rendered":"Jeden Monat verungl&uuml;cken rund 35 Menschen t&ouml;dlich durch Br&auml;nde, die meisten davon in den eigenen vier W&auml;nden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf &uuml;berrascht.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie j&auml;hrlichen Folgen in Deutschland: Rund 400 Brandtote, 4.000 Brandverletzte mit Langzeitsch&auml;den und &uuml;ber eine Mrd. Euro Brandsch&auml;den im Privatbereich. In den meisten Bundesl&auml;ndern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben. <br \/>\r\n<br \/>\r\nUrsache f&uuml;r die etwa 200.000 Br&auml;nde im Jahr ist aber im Gegensatz zur landl&auml;ufigen Meinung nicht nur Fahrl&auml;ssigkeit: Sehr oft l&ouml;sen technische Defekte Br&auml;nde aus, die ohne vorsorgende Ma&szlig;nahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe f&uuml;hren. Vor allem nachts werden Br&auml;nde in Privathaushalten zur t&ouml;dlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. T&ouml;dlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemz&uuml;ge hochgiftigen Brandrauchs k&ouml;nnen t&ouml;dlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDa bereits das Einatmen einer Lungenf&uuml;llung mit Brandrauch t&ouml;dlich sein kann, ist ein  Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den n&ouml;tigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. <br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Kinder und Jugendliche verursachen pro Tag &uuml;ber 20 Br&auml;nde in Deutschland.  Mehr als die H&auml;lfte davon entstehen durch Kinder unter 14 Jahren.  Als Erwachsene sollten Sie Kinder darum spielerisch auf das richtige Verhalten im Brandfall vorbereiten.[\/b]<br \/>\r\n<br \/>\r\nKinder, die nicht auf selbst erlebte Erfahrungen zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen, sch&auml;tzen Risiken oft falsch ein. Besonders bei dem faszinierenden Element Feuer kommen Erziehungsbeauftragte mit Verboten nicht weiter. Sobald ein Kind beginnt, sich f&uuml;r Feuer zu interessieren, k&ouml;nnen sie unter Aufsicht den Umgang mit Z&uuml;ndmitteln lernen. Kinder, die im Beisein Erwachsener verantwortungsvoll mit Feuer umgehen durften, werden Gefahren besser einsch&auml;tzen und sich im Brandfall richtig verhalten k&ouml;nnen. &bdquo;Seit offensiv Brandschutzerziehung bei Kindern und Jugendlichen betrieben wird, gehen die Zahlen der durch Kinderhand entfachten Br&auml;nde kontinuierlich zur&uuml;ck&ldquo;, sagt Frieder Kircher, leitender Branddirektor der Berliner Feuerwehr und seit mehr als einem Jahrzehnt F&ouml;rderer der Brandschutzerziehung. Die Anleitung der Kinder im Umgang mit Feuer findet in erster Linie zu Hause durch die Eltern statt. Aber auch immer mehr Kinderg&auml;rten und Schulen nehmen Brandschutzerziehung und Aufkl&auml;rung in ihr Programm.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]&Uuml;ben Sie das Verhalten im Ernstfall[\/b]<br \/>\r\n<br \/>\r\nBringen Sie Ihren Kindern bei niemals wegzulaufen oder sich zu verstecken. Trainieren Sie Ihr Kind darauf, Hilfe zu rufen, also 112 w&auml;hlen und deutlich zu sprechen. Dabei sollte das Kind zuerst seinen Namen und Adresse nennen und dann mitteilen, wer in Gefahr ist, was brennt, etc. (l&auml;sst sich gut mit einem Kindertelefon &uuml;ben).<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Weitere Regeln f&uuml;r Ihre Kinder (und Sie) sind:[\/b]<br \/>\r\n[list]<br \/>\r\n[*] Beim Verlassen der Wohnung alle T&uuml;ren schlie&szlig;en, durch die man l&auml;uft<br \/>\r\n[*] Bei starkem Rauch ein &#8211; wenn m&ouml;glich nasses &#8211; Tuch vor Mund und Nase halten und am Boden kriechen<br \/>\r\n[*] Wenn man die Wohnung nicht verlassen kann, in einem Zimmer bleiben, die T&uuml;r schlie&szlig;en und am Fenster um Hilfe rufen und warten<br \/>\r\n[*] Niemals aus Angst aus dem Fenster springen<br \/>\r\n[\/list]<br \/>\r\n<br \/>\r\n[iframe width=&quot;620&quot; height=&quot;349&quot;]https:\/\/www.youtube.com\/embed\/HcHrVM_PNTI[\/iframe]\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/5645844798722.jpg\" rel=\"lightbox[227318]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"227319\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/5645844798722.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-227319\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeden Monat verungl&uuml;cken rund 35 Menschen t&ouml;dlich durch Br&auml;nde, die meisten davon in den eigenen vier W&auml;nden. 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