{"id":226647,"date":"2015-05-14T00:00:00","date_gmt":"2015-05-14T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1896","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2015\/05\/14\/1896\/","title":{"rendered":"Positiver Trend: Jugendfeuerwehr im Aufwind"},"content":{"rendered":"Die jetzt vom saarl&auml;ndischen Innenministerium ver&ouml;ffentlichte Jahresstatistik 2014 der Feuerwehren im Saarland zeigt zwei klare Trends: Die Zahlen der aktiven Feuerwehr-Angeh&ouml;rigen gehen weiter zur&uuml;ck &#8211; eine negative Entwicklung. Positiv ist allerdings, dass die Mitgliederzahlen bei den Jugendfeuerwehren steigen. Erfreulich ist au&szlig;erdem, dass die Zahl der Brandeins&auml;tze im letzten Jahr erneut gesunken ist. <br \/>\r\n<br \/>\r\n&quot;Die Menschen im Saarland k&ouml;nnen sich auf die Feuerwehren verlassen&quot;, erkl&auml;rt Staatssekret&auml;r Christian Seel. &quot;Trotz h&ouml;herer Anforderungen haben die Helferinnen und Helfer auch 2014  eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie professionell sie ihr Einsatzspektrum bew&auml;ltigen. Ihr oftmals gef&auml;hrlicher Dienst ist ein Beispiel f&uuml;r herausragendes b&uuml;rgerschaftliches Engagement.&quot;<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Die Mitgliederzahlen[\/b]<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie kommunalen Feuerwehren (Freiwillige Feuerwehren und Berufsfeuerwehr Saarbr&uuml;cken) z&auml;hlten im Jahr 2014 insgesamt 11.481 aktive Angeh&ouml;rige. 2013 waren noch 11.582 Angeh&ouml;rige im aktiven Dienst. Dies entspricht einem R&uuml;ckgang von 0,9 Prozent. <br \/>\r\n<br \/>\r\nDie Zahl der weiblichen Feuerwehr-Angeh&ouml;rigen ist nach einem R&uuml;ckgang im Vorjahr von 910 auf 925 weibliche Mitglieder angewachsen (+ 1,6 Prozent). Der Frauenanteil betr&auml;gt jetzt 8,1 Prozent und konnte erstmals die 8-Prozent-Marke &uuml;bersteigen. Der M&auml;dchenanteil bei den Jugendfeuerwehren liegt landesweit mit durchschnittlich 22 Prozent deutlich h&ouml;her, so dass ein weiterer Anstieg des Frauenanteils in den saarl&auml;ndischen Feuerwehren zu erwarten ist.<br \/>\r\n<br \/>\r\nIm Jugendbereich stiegen &ndash; wie bereits im Vorjahr &ndash; die Mitgliederzahlen. Die Zahl der Angeh&ouml;rigen der Jugendfeuerwehr wuchs um 71 Jugendliche auf 3.954. Bei den M&auml;dchen stieg die Mitgliederzahl von 835 M&auml;dchen auf 869 M&auml;dchen (+ 4,1 Prozent) st&auml;rker an. <br \/>\r\n<br \/>\r\nZur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist die Gesamtsteigerung im Bereich der Jugendfeuerwehr auf die Errichtung von Vorbereitungsgruppen, deren Gr&uuml;ndung durch die Novellierung des Gesetzes &uuml;ber den Brandschutz, die Technische Hilfe und den Katastrophenschutz im Saarland (SBKG) im Juni 2013 erm&ouml;glicht wurde. In den Vorbereitungsgruppen werden Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr spielerisch an die Fragen des Brandschutzes und des sozialen Engagements herangef&uuml;hrt. <br \/>\r\n<br \/>\r\nIm Regionalverband Saarbr&uuml;cken existieren zwei Vorbereitungsgruppen mit 29 Kindern, davon 5 M&auml;dchen. Im Landkreis St. Wendel werden 75 Kinder (davon 26 M&auml;dchen) in vier Vorbereitungsgruppen betreut.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Die Einsatzzahlen[\/b]<br \/>\r\n<br \/>\r\nIm Jahr 2014 wurden die kommunalen Feuerwehren im Saarland zu insgesamt 6.349 Eins&auml;tzen alarmiert. 2.004 Eins&auml;tze galten der Brandbek&auml;mpfung (31,6 Prozent) und 4.345 der Hilfeleistung (68,4 Prozent). Die Zahl der Brandeins&auml;tze sank von 2.126 im Jahr 2013 um 122 (- 5,7 Prozent). Dies ist zugleich die niedrigste Zahl der Brandeins&auml;tze im Zehn-Jahres-Vergleich.<br \/>\r\n<br \/>\r\nStaatssekret&auml;r Seel: &quot;Die sinkende Zahl der Brandeins&auml;tze bedeutet leider nicht, dass die Eins&auml;tze mit weniger Gefahren verbunden sind. Ich danke den Frauen und M&auml;nnern in den Wehren f&uuml;r ihr beispielhaftes Engagement, ihren Idealismus und ihr Pflichtbewusstsein im Einsatz f&uuml;r die Gesellschaft.&quot;<br \/>\r\n<br \/>\r\nBei den 2.004 Eins&auml;tzen zur Brandbek&auml;mpfung wurden 192 Menschen gerettet; 4 Menschen konnten nur tot geborgen werden. <br \/>\r\n<br \/>\r\n487 Personen wurden bei den 3.947 Eins&auml;tzen zur Technischen Hilfe, insbesondere bei Verkehrsunf&auml;llen, gerettet. 82 Personen wurden tot geborgen. <br \/>\r\n<br \/>\r\nDie Feuerwehren von Saarbr&uuml;cken und Neunkirchen sind zus&auml;tzlich in den Rettungsdienst (Notfallrettung und Krankentransport) eingebunden. Hier waren 13.289 Notfalleins&auml;tze und 4.512 Krankentransporte durchzuf&uuml;hren.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Die Ausstattung in Zahlen[\/b]<br \/>\r\n<br \/>\r\nUm die immer vielf&auml;ltigeren Aufgaben meistern zu k&ouml;nnen, ben&ouml;tigen die Feuerwehren &#8211; neben einer fundierten Aus- und Weiterbildung &ndash; auch eine zeitgem&auml;&szlig;e Ausstattung. Den kommunalen Feuerwehren im Saarland stehen hierbei 498 L&ouml;schfahrzeuge, 144 R&uuml;st- und Ger&auml;tewagen, 122 Mannschaftstransportfahrzeuge, 53 Kommandowagen, 49 Einsatzleitwagen, 27 Drehleitern, 16 Schlauchwagen und 5 Wechselladerfahrzeuge zur Verf&uuml;gung. Daneben verf&uuml;gen die in den Rettungsdienst eingebundenen Feuerwehren von Saarbr&uuml;cken und Neunkirchen &uuml;ber insgesamt zehn Fahrzeuge f&uuml;r Notfallrettung und Krankentransport.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[infobox title=&quot;Zum Hintergrund&quot;]<br \/>\r\nIm Saarland werden der Brandschutz und die Hilfeleistungen von 52 Freiwilligen Feuerwehren &#8211; unterteilt in 326 L&ouml;schbezirke -, der Berufsfeuerwehr Saarbr&uuml;cken und 16 Werkfeuerwehren sichergestellt. Die Jahresstatistik der Feuerwehren im Saarland enth&auml;lt neben Daten der kommunalen Feuerwehren auch Informationen &uuml;ber die Werkfeuerwehren im Saarland sowie statistische Angaben der Landesfeuerwehrschule. Unter Downloads (im Men&uuml; rechts) kann die vollst&auml;ndige Jahresstatistik 2014 der Feuerwehren im Saarland digital abgerufen werden.<br \/>\r\n[\/infobox]\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/555b1f1673330.jpg\" rel=\"lightbox[226647]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"226648\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/555b1f1673330.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-226648\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die jetzt vom saarl&auml;ndischen Innenministerium ver&ouml;ffentlichte Jahresstatistik 2014 der Feuerwehren im Saarland zeigt zwei klare Trends: Die Zahlen der aktiven Feuerwehr-Angeh&ouml;rigen gehen weiter zur&uuml;ck &#8211; eine negative Entwicklung. 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