{"id":225642,"date":"2014-01-11T00:00:00","date_gmt":"2014-01-11T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1757","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2014\/01\/11\/1757\/","title":{"rendered":"64 mal &quot;Alarm f&uuml;r den L&ouml;schbezirk Eppelborn&quot;"},"content":{"rendered":"64 mal hie&szlig; es im vergangenen Jahr &quot;Alarm f&uuml;r den L&ouml;schbezirk Eppelborn&quot;, so die Bilanz, die L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer Dr. Frank Schwan im Rahmen der Jahreshauptversammlung f&uuml;r das Jahr 2013 vorlegte. Neben vielen kleinen und unspektakul&auml;ren Notf&auml;llen gab es im vergangenen Jahren aber auch dramatische Eins&auml;tze: Schwan erinnerte an den Wohnungsbrand in Bubach mit Menschenrettung oder den Verkehrsunfall in der Ortsmitte, bei dem der Fahrer mit hydraulischen Rettungsger&auml;ten aus seinem Fahrzeug befreit werden musste. Dauerhaft in Erinnerung bleiben wird wohl auch die Gasexplosion zu Beginn des Jahres, bei der der Hauseigent&uuml;mer so schwer verletzt wurde, dass er in der Folge verstarb. Aber auch lustige Eins&auml;tze wie die Biberrettung an der Ill galt es zu bew&auml;ltigen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nVon den 64 Eins&auml;tzen waren rund die H&auml;lfte im Bereich der Technischen Hilfeleistung angesiedelt. 10 Mal hatten die automatischen Brandmeldeanlagen in der Wohnanlage &quot;Altes Kino&quot; und im psychiatrischen Pflegeheim in Habach Alarm ausgel&ouml;st. 17 Betroffene mussten von Rettungsassistenten und Rettungssanit&auml;tern der Feuerwehr sowie vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und betreut werden. Bei allen Eins&auml;tzen zusammen wurden insgesamt 1.778 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Das waren rund 15% mehr als noch im Vorjahreszeitraum.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDoch nicht nur die nackten Zahlen konnte Dr. Schwan pr&auml;sentieren. &quot;Konnten wir unsere Aufgaben 2013 erf&uuml;llen?&quot; fragte Schwan konkret. Er hatte die Eins&auml;tze, so weit m&ouml;glich, auch hinsichtlich des Erreichungsgrades untersucht. Der Erreichungsgrad ist eine Vorgabe des Gesetzgebers und legt fest, in wieviel Prozent der Eins&auml;tze die Feuerwehr innerhalb der vorgegebenen Hilfsfrist von 8 Minuten nach Alarmierung am Einsatzort ist und wirksame Hilfe leisten kann. Dazu hatte er alle Einsatzprotokolle durchforstet und &uuml;berpr&uuml;ft. Sein Fazit: Grunds&auml;tzlich hat der L&ouml;schbezirk Eppelborn dieses Ziel bei allen Eins&auml;tzen erreicht. Ausnahmen waren lediglich nicht-zeitkritische Eins&auml;tze beziehungsweise Eins&auml;tze, bei denen es nachweislich technische Probleme bei der Alarmierung der Einsatzkr&auml;fte gab. Der Alarmgeber auf dem Wackenberg wurde mittlerweile durch den Zweckverband repariert, so dass hier keine weiteren Probleme zu erwarten sind.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAuch einen &Uuml;berblick &uuml;ber den aktuellen Personalstand konnte der L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer geben: So verf&uuml;gt die Einsatzabteilung derzeit &uuml;ber 58 Aktive, die Jugendfeuerwehr &uuml;ber 16 Jungen und M&auml;dchen sowie die Ehrenabteilung &uuml;ber 27 Kameraden. Damit ist die im Brandschutzbedarfsplan geforderte Sollst&auml;rke von 65 Einsatzkr&auml;ften nicht erf&uuml;llt, doch dies sei ein generelles Problem. Eine starke Jugendfeuerwehr sei kein Garant f&uuml;r eine ausreichende Mitgliederzahl in der Einsatzabteilung. Auch wenn wie in Eppelborn fast 100% der Jugendlichen mit 16 Jahren in die Reihen der Aktiven &uuml;bernommen w&uuml;rden, scheiden in den folgenden Jahren viele wieder aus. Die Gr&uuml;nde sind &uuml;berwiegend im beruflich bedingten Wegzug oder Studium zu sehen. <br \/>\r\n<br \/>\r\n&quot;Es muss versucht werden, den Personenkreis derer, die nach Eppelborn gezogen sind oder einpendeln, zu motivieren und von einer ehrenamtlichen Arbeit in der Feuerwehr zu &uuml;berzeugen&quot;, schlug Dr. Schwan vor. &Uuml;ber 16 Jungen und M&auml;dchen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren verf&uuml;gt die Jugendfeuerwehr im L&ouml;schbezirk Eppelborn aktuell. Und eines sei klar: Ohne die Jugendfeuerwehr w&auml;ren die Mitgliederzahlen noch schlechter. <br \/>\r\n<br \/>\r\nNeben den Eins&auml;tzen wurden im vergangenen Jahr 45 Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen im Kulturzentrum &quot;big Eppel&quot; durchgef&uuml;hrt. Zusammen mit den &Uuml;bungen und den &uuml;brigen Aktivit&auml;ten wie Wartung, Instandhaltung, Jugendfeuerwehr, Ordnungsdiensten und Arbeiten in der Atemschutzwerkstatt kamen so 10.257 Stunden als Ehrenamt im Dienste der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der Gemeinde Eppelborn zusammen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nIm Bereich des vorbeugenden Brandschutzes wurden 2013 wieder zahlreichen Brandschutzerziehungen und Unterweisungen f&uuml;r Schulen, Kinderg&auml;rten und Betriebe durchgef&uuml;hrt. Ausserdem nutzten mehrere Feuerwehren anderer Gemeinden die Brandmelde&uuml;bungsanlage, um sich im Umgang mit automatischen Brandmeldeanlagen fortzubilden. Dr. Schwan dankte hier ganz besonders Eric Holzer, der den Bereich &quot;Vorbeugender Brandschutz&quot; verantwortlich leitet.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAuch f&uuml;r die anderen Fachbereiche hatte der L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer dankende Worte. Deren Arbeit bedeute eine ganz erhebliche Entlastung der F&uuml;hrung. Waren es im vergangenen Jahr die Feierlichkeiten zum Doppeljubil&auml;um 125 Jahre Feuerwehr &#8211; 90 Jahre Fanfarenzug, so haben die Planungen f&uuml;r das 50j&auml;hrige Jubil&auml;um der Jugendfeuerwehr in diesem Jahr bereits begonnen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nUnd auch weitere Aufgaben stehen an: Nachdem im letzten Jahr die Ausr&uuml;stungsbestandteile inventarisiert wurden, wird dies nun auch f&uuml;r die pers&ouml;nliche Schutzausr&uuml;stung durchgef&uuml;hrt werden. Der Neubau der Atemschutzwerkstatt steht an, und f&uuml;r besondere Objekte im Gemeindegebiet werden Feuerwehreinsatzpl&auml;ne erstellt werden m&uuml;ssen. Zum Schlu&szlig; dankte Dr. Schwan ganz besonders seinem Stellverteter Sascha M&uuml;ller, der ihm immer mit Rat und Tat zur Seite steht.<br \/>\r\n<br \/>\r\nSein pers&ouml;nliches Fazit: &quot;Wir haben viele begonnen Aufgaben abschlie&szlig;en oder vorantreiben k&ouml;nnen. Doch die Zukunft wird nicht einfacher&quot;. Die Verwaltung stehe vor dem Problem, bei wachsender Verschuldung die erforderlichen Mittel f&uuml;r den Schutz der ihr anvertrauten Bev&ouml;lkerung sicherzustellen. &quot;Wir als L&ouml;schbezirk m&uuml;ssen unter schwierigeren Rahmenbedingungen versuchen, die uns zur Verf&uuml;gung gestellten Mittel auch k&uuml;nftig zum Schutz der Bev&ouml;lkerung einzusetzen&quot;.<br \/>\r\n<br \/>\r\nB&uuml;rgermeisterin Birgit M&uuml;ller-Closset, die als oberste Chefin der Feuerwehr zur Versammlung eingeladen war, dankte den M&auml;nnern und Frauen der Feuerwehr im Namen der Gemeinde, des Gemeinderates und der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der Gemeinde Eppelborn f&uuml;r das gro&szlig;artige ehrenamtliche Engagement zugunsten der Sicherheit der Gemeinde. &quot;W&auml;re keine Feuerwehr vorhanden, entst&uuml;nde eine L&uuml;cke, die wir nicht schlie&szlig;en k&ouml;nnten. Das w&auml;re undenkbar. Wir brauchen sie ganz dringend&quot;, appellierte die B&uuml;rgermeisterin. Der Feuerwehralltag habe sich entschieden ge&auml;ndert, auch durch den Wandel der Lebensgewohnheiten und einem verst&auml;rkten Verkehrsaufkommen. &quot;Die Bev&ouml;lkerung nimmt ab, aber trotzdem nimmt das Gefahrenpotential zu&quot;, erkl&auml;rte M&uuml;ller-Closset. <br \/>\r\n<br \/>\r\nDie stets hinterfragten Standorte der Feuerwehr in der Gemeinde ergeben sich nicht blo&szlig; aus der Einwohnerzahl. Auch andere Parameter wie Verkehrsnetz, Fl&auml;chennetz und Gewerbestruktur spielen eine wichtige Rolle. Daher sind keine Pauschalaussagen zur Struktur der Feuerwehr einer Kommune m&ouml;glich. &quot;Das ist bei der Verwaltung angekommen&quot;, versprach die B&uuml;rgermeisterin, auch im Hinblick auf den neuen Brandschutzbedarfsplan, der in den n&auml;chsten Woche vorgestellt werden wird. &quot;Ich verspreche Ihnen, dass wir die Zukunft der Gefahrenabwehr auf einen guten Weg bringen. Es wird nichts &uuml;ber ihre K&ouml;pfe hinaus entschieden.&quot;, so M&uuml;ller-Closset.<br \/>\r\n<br \/>\r\nLobende Worte fand die B&uuml;rgermeisterin auch f&uuml;r die Jugendarbeit im L&ouml;schbezirk, denn die Nachwuchssicherung sei aufgrund des demographischen Wandels zunehmend wichtiger. Hier sollte &uuml;ber neue Wege nachgedacht werden, die Feuerwehr zum familienfreundlichen sozialen Netz zu machen. Vorstellbar w&auml;re zum Beispiel, eine Betreuung zu organisieren, damit Einsatzkr&auml;fte ihre Kinder zu &Uuml;bungen und Diensten mitbringen k&ouml;nnten.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAuch Ortsvorsteher Berthold Schmitt richtete seinen Dank an die Jugendbetreuer und lud die Jugendfeuerwehr kurzerhand zu einem Ausflug in ein Indoor-Spieleparadies ein. Besonders hob er aber die Bedeutung des Fanfarenzuges hervor, der aktuell 15 aktive Mitglieder z&auml;hlt. Nat&uuml;rlich sei eine Musikabteilung nicht f&uuml;r den Brandschutz notwendig, aber die Feuerwehrmusiker z&auml;hlen zu den Dingen, die einen Ort lebens- und liebenswert machen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nWehrf&uuml;hrer Klaus Theis konnte zum Abschluss noch Ehrungen und Bef&ouml;rderungen vornehmen: Andr&eacute; Schwan erhielt eine Auszeichnung f&uuml;r 20 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr und wurde zusammen mit Thomas Saar zum Oberl&ouml;schmeister bef&ouml;rdert. Und f&uuml;r 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr konnte Theis Frank Recktenwald im Namen des Kreisbrandinspekteurs mit dem Feuerwehrehrenzeichen am Bande in Bronze auszeichnen.<br \/>\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/52df9b7892f3d.jpg\" rel=\"lightbox[225642]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"225643\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/52df9b7892f3d.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-225643\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>64 mal hie&szlig; es im vergangenen Jahr &quot;Alarm f&uuml;r den L&ouml;schbezirk Eppelborn&quot;, so die Bilanz, die L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer Dr. Frank Schwan im Rahmen der Jahreshauptversammlung f&uuml;r das Jahr 2013 vorlegte. 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