{"id":225275,"date":"2013-07-26T00:00:00","date_gmt":"2013-07-26T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1701","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2013\/07\/26\/1701\/","title":{"rendered":"Empfang f&uuml;r die Fluthelfer in der Staatskanzlei"},"content":{"rendered":"Am Freitag, den 26.07.2013 hatte die Ministerpr&auml;sidentin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer die Fluthelfer, die Anfang Juni in den Hochwassergebieten in Sachsen und Sachsen-Anhalt eingesetzt waren, in der Staatskanzlei empfangen. Insgesamt waren 388 Saarl&auml;nder aus den verschiedensten Hilfsorganisationen in die Schadensgebiete rund um die Elbe entsandt worden.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAuch 16 B&uuml;rger aus Eppelborn (oder aus Eppelborn stammend) waren vor Ort t&auml;tig.<br \/>\r\n<br \/>\r\nSo waren in der &bdquo;Saarl&auml;ndischen Feuerwehrbereitschaft&ldquo; eingesetzt:<br \/>\r\n<br \/>\r\n[list]<br \/>\r\n[*] 9 Feuerwehrleute aus dem LB Bubach-Calmesweiler als Einsatzmannschaft einer LF-KATS-Einheit,<br \/>\r\n[*] 1 Feuerwehrbeamter der Berufsfeuerwehr Saarbr&uuml;cken als Zugf&uuml;hrer,<br \/>\r\n[*] 1 Feuerwehrbeamter des Innenministeriums als stellvertretender Bereitschaftsf&uuml;hrer,<br \/>\r\n[*] 2 Malteser-Hilfsdienst-Angeh&ouml;rige im Betreuungs- und Versorgungzug (einer dieser Helfer stammte aus Macherbach),<br \/>\r\nweiter<br \/>\r\n[*] 1 Helfer der saarl&auml;ndischen DLRG-Wasserrettungsbereitschaft als Bootsf&uuml;hrer und Logistiker,<br \/>\r\n[*] 2 Verantwortliche des THW.<br \/>\r\n[\/list]<br \/>\r\n<br \/>\r\n[section]R&uuml;ckblick -Saarl&auml;ndische Feuerwehrbereitschaft in Magdeburg-[\/section]<br \/>\r\n<br \/>\r\nDas Land Sachsen-Anhalt hatte &uuml;ber das gemeinsame Melde- und Lagezentrum des Bundes (GMLZ) das Saarland um Unterst&uuml;tzung gebeten und eine Feuerwehrbereitschaft angefordert. Eine &bdquo;Bereitschaft&ldquo; ist die kleinste Form eines Verbandes, der aus zwei bis f&uuml;nf Z&uuml;gen besteht (der Zug ist im Gro&szlig;schadens- und Katastrophenfall die kleinste taktische Einheit die disponiert wird und besteht in der Regel aus bis zu f&uuml;nf Fahrzeugen). <br \/>\r\n<br \/>\r\nDas Saarl&auml;ndische Innenministerium hatte daraufhin in Zusammenarbeit mit den unteren Katastrophenschutzbeh&ouml;rden der Landkreise eine Bereitschaft mit vier Z&uuml;gen aus allen Landkreisen bzw. Regionalverband organisiert. Drei Feuerwehrz&uuml;ge und ein Versorgungs- und Betreuungszug mit insgesamt 121 Helferinnen und Helfer wurden aufgestellt. Geleitet wurde die Bereitschaft von zwei feuerwehrtechnischen Beamten des Innenministeriums. Hauptbestandteil der Feuerwehrz&uuml;ge waren drei LF-KATS (L&ouml;schgruppenfahrzeug- Katastrophenschutz), von denen auch eine Einheit in der Gemeinde Eppelborn stationiert ist. Die Versorgungs- und Betreuungseinheit, zusammengef&uuml;gt aus Einheiten des Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes, hatte die Aufgabe f&uuml;r die Unterk&uuml;nfte (Feldzelte) und Verpflegung zu sorgen, damit die Feuerwehrbereitschaft eigenst&auml;ndig und unabh&auml;ngig als selbstst&auml;ndige Einheit operieren konnte. Das vom Innenministerium von Sachsen-Anhalt befohlene Einsatzgebiet f&uuml;r die Saarl&auml;nder war die Landeshauptstadt Magdeburg.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie Hauptt&auml;tigkeit vor Ort war die st&auml;ndige Sicherung und Kontrolle von zwei ca. 4 km langen Deichabschnitten an der Elbe und am Magdeburger Umflutkanal im s&uuml;dlichen Bereich von Magdeburg im l&auml;ndlich gepr&auml;gten Stadtteil Pechau. Da die Deiche durch die langen Regenf&auml;lle und durch das anstehende Hochwasser v&ouml;llig durchgeweicht, teilweise auch undicht, waren, war ein &bdquo;rund um die Uhr&ldquo; anhaltender Dienstbetrieb zu organisieren. Bei einem Deichbruch bestand die Gefahr, dass ein Einzugsgebiet von ca. 30.000 Menschen ca. 1,5m unter Wasser gestanden h&auml;tte. <br \/>\r\n<br \/>\r\nAuch wurde der Saarl&auml;ndischen Bereitschaft die Unterst&uuml;tzung zur Erhaltung des Brand- und Hilfeleistungsgrundschutzes aufgetragen, da durch die Katastrophenlage die eigene Magdeburger Feuerwehr besonders beansprucht wurde. F&uuml;r den Hilfeleistungseinsatz war eigens daf&uuml;r der R&uuml;stwagen (RW) der Gemeinde Illingen mitgenommen worden. Unterstellt wurde die saarl&auml;ndische Abordnung der Technische Einsatzleitung Hannover und der Einsatzabschnittsleitung Berlin, die ebenfalls durch Anforderung des Innenministeriums Sachsen-Anhalt im Einsatz waren. Der Einsatz der Saarl&auml;nder dauerte eine Woche an, vom 08. bis 14. Juni 2013.<br \/>\r\n<br \/>\r\n<br \/>\r\n[infobox title=&quot;Hintergrund LF-KATS&quot;]<br \/>\r\nDas LF-KATS (L&ouml;schgruppenfahrzeug f&uuml;r den Katastrophenschutz) ist ein vom Bundes-Innenministerium konzipiertes Fahrzeug, das fl&auml;chendeckend in der Bundesrepublik den Landes-Innenministerien zur Verf&uuml;gung gestellt wird. Im Saarland ist geplant, dass der Bund zw&ouml;lf dieser Fahrzeuge zur Verf&uuml;gung stellt. Das Saarland wird aus Landesmitteln weitere sechs LF-KATS anschaffen (die ersten sind schon ausgeliefert), so dass im Saarland 18 LF-KATS vorgehalten werden sollen. Die Verteilung in die Standorte und damit in die Gemeinden wird von den unteren Katastrophenschutzbeh&ouml;rden in den Landkreisen\/Regionalverband in Bundesauftragsangelegenheit koordiniert. Wird solch ein Bundes- oder Landesfahrzeug in einer Gemeinde stationiert, verpflichtet sich die Gemeinde, bei Gro&szlig;schadens- und Katastrophenlagen landes- und auch bundesweit das Fahrzeug und eine Mannschaft zur Verf&uuml;gung zu Stellen. Die Fahrzeuge bleiben immer Eigentum des Bundes (bzw. des Landes). Ver&auml;nderungen, Umbauma&szlig;nahmen oder Ladungserg&auml;nzungen sind an diesen Fahrzeugen nicht gestattet. Allerdings d&uuml;rfen diese Fahrzeuge im allt&auml;glichen Einsatzbetrieb in den Gemeinde-Feuerwehren benutzt werden. Die Aufnahme der Fahrzeuge in Bestandspl&auml;ne der Kommunen sollte unterbleiben, da wie gesagt, der Bund (bzw. Land) &uuml;ber diese Fahrzeuge zur jeder Zeit verf&uuml;gen kann.<br \/>\r\n<br \/>\r\nF&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte im Einsatzleitungsdienst hat das LF-KATS einen enorm gro&szlig;en Stellenwert. Da die Beladung aller Fahrzeuge im Bundesgebiet identisch und allen Feuerwehrf&uuml;hrungskr&auml;ften bekannt ist, kann der taktische Einsatzwert in den St&auml;ben und Technischen Einsatzleitungen (TEL) vorz&uuml;glich beurteilt werden. So k&ouml;nnte z.B. ein Zug mit drei LF-KATS in einem Schadensgebiet zum Hochwassereinsatz kommen (Keller leerpumpen), zur Wasserversorgung eingesetzt werden (je 600 m B-Schlauchmaterial ist an Bord), einen Brandbek&auml;mpfungsabschnitt stellen (die Beladung ist f&uuml;r Innen- und Au&szlig;enangriff bestens geeignet) oder einer technischen Hilfeleistungskomponente zugewiesen werden (1000 Liter Wasser, Stromerzeuger, Beleuchtungsmaterial, Verkehrswarnmaterial, Schaummittel sind u.a. an Bord).<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie Gemeinde Eppelborn hat ein LF-KATS des Bundes durch den Kreis zugewiesen bekommen und im L&ouml;schbezirk Bubach-Calmesweiler stationiert. Somit hat die Gemeinde nicht nur den Auftrag das Fahrzeug zu warten, sondern auch eine Einsatzmannschaft auszubilden und vorzuhalten.<br \/>\r\n[\/infobox]<br \/>\r\n<br \/>\r\nN&auml;here Informationen zum LF-KATS sind auf der Internetplattform des Bundesamtes f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz und Katastrophenhilfe bbk zu finden.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f51560cf7f7.jpg\" rel=\"lightbox[225275]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"225276\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f51560cf7f7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-225276\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f51573012f2.jpg\" rel=\"lightbox[225275]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"225277\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f51573012f2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-225277\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f5158871bf1.jpg\" rel=\"lightbox[225275]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"225278\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f5158871bf1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-225278\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f5163f021de.jpg\" rel=\"lightbox[225275]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"225279\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f5163f021de.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-225279\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f5166de15e7.jpg\" rel=\"lightbox[225275]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"225280\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f5166de15e7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-225280\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f5169e332cc.jpg\" rel=\"lightbox[225275]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"225281\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/51f5169e332cc.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-225281\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag, den 26.07.2013 hatte die Ministerpr&auml;sidentin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer die Fluthelfer, die Anfang Juni in den Hochwassergebieten in Sachsen und Sachsen-Anhalt eingesetzt waren, in der Staatskanzlei empfangen. 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