{"id":224841,"date":"2013-01-12T00:00:00","date_gmt":"2013-01-12T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1624","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2013\/01\/12\/1624\/","title":{"rendered":"13.000 ehrenamtliche Stunden f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung geleistet"},"content":{"rendered":"Rund 13.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit im L&ouml;schbezirk Eppelborn im vergangenen Jahr, da war selbst die B&uuml;rgermeisterin &uuml;berrascht. L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer Dr. Frank Schwan hatte in seinem Jahresbericht an der diesj&auml;hrigen Jahreshauptversammlung wieder alle Stunden aus Eins&auml;tzen, &Uuml;bungen, Fortbildungen, Jugendarbeit und vieles andere zusammengez&auml;hlt und so einen R&uuml;ckblick auf das vergangene Jahr gew&auml;hrt. Davon wurden 1.568 Stunden bei den 60 Eins&auml;tzen geleistet, zu denen die M&auml;nner und Frauen des L&ouml;schbezirks im Jahr 2012 gerufen wurden. Neben vielen kleineren Eins&auml;tzen und Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen  waren hier besonders der verungl&uuml;ckte Lastzug auf der Autobahn A1, der Wohnhausbrand in Bubach-Calmesweiler und der umgest&uuml;rzte Radlader hervorzuheben, bei denen die Einsatzkr&auml;fte Hilfe leisten mussten.<br \/>\r\n<br \/>\r\nBei der Art der Eins&auml;tze setzte sich der Trend der Vorjahre fort: Mit 60-65% machen die technischen Hilfeleistungen den gr&ouml;&szlig;ten Teil der Eins&auml;tze aus. Deutlich zugenommen haben die T&uuml;r&ouml;ffnungen f&uuml;r Polizei und Rettungsdienst; Eins&auml;tze, die man noch vor wenigen Jahren nicht kannte. Rund 5 bis 10 Mal muss die Feuerwehr inzwischen pro Jahr zu dieser Art der Hilfeleistung ausr&uuml;cken. Dieser Entwicklung wurde bereits durch intensive Ausbildung in diesem Bereich und durch eine Verbesserung der technischen Ausr&uuml;stung Rechnung getragen. Und auch 2013 wieder das Thema T&uuml;r&ouml;ffnungen einen Schwerpunkt in der Ausbildung darstellen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nBesonders hervorheben konnte Schwan die Arbeit des Fachbereichs &amp;quot;Einsatz &amp;amp; Organisation&amp;quot;: Dessen T&auml;tigkeit war gepr&auml;gt durch die Beschaffung des neuen &amp;quot;Ger&auml;tewagen Logistik&amp;quot; (GW-L). Die jeweiligen Abnahmen und Nacharbeiten forderten viel Geduld, Zeit und Nerven, so Schwan. Federf&uuml;hrend waren Michael Ganster und Christian Holz, die gemeinsam die Grundlagen f&uuml;r die Beschaffung des Fahrzeugs gesetzt und den Bau des Fahrzeugs bis zu seiner Auslieferung begleitet haben. Zusammen mit den Ger&auml;tewarten, dem Funkwart und vielen weiteren Helfern lief die Beschaffung reibungslos ab. Zwischenzeitlich ist das Fahrzeug einsatzbereit und die Fahrer sind geschult. Der Umgang mit diesem Fahrzeug wird aber ebenfalls einen Schwerpunkt in der Ausbildung in diesem Jahr bilden.<br \/>\r\n<br \/>\r\n&amp;quot;Ich muss ja Angst haben, dass mir meine Leute aus der Einsatzabteilung alle in die Alterswehr wechseln wollen&amp;quot;, scherzte Dr. Frank Schwan, als der Bericht der Alterswehr vorgetragen wurde, die aktuell 26 Mitglieder z&auml;hlt. Zahlreiche Aktivit&auml;ten und Ausfl&uuml;ge, unter anderem zur Flughafenfeuerwehr Saarbr&uuml;cken standen im vergangenen Jahr auf dem Plan, und auch f&uuml;r das kommende Jahr sind bereits zahlreiche Veranstaltungen geplant.<br \/>\r\n<br \/>\r\nEine Besonderheit sei der Fanfarenzug des L&ouml;schbezirks inzwischen, erkl&auml;rte Fanfarenzugf&uuml;hrer J&ouml;rg Olliger. Nur noch 5 L&ouml;schbezirke im Saarland verf&uuml;gen &uuml;ber eine Musiktruppe. In diesem Jahr feiert der Eppelborner Fanfarenzug sein 90j&auml;hriges Jubil&auml;um. Ein Jubil&auml;um, das vielen anderen Musik- und Fanfarenz&uuml;ge nicht verg&ouml;nnt war, da sie aus Personalmangel nicht mehr spielf&auml;hig waren. Ein Schicksal, dass dem Eppelborner Fanfarenzug nicht droht: 21 Musiker sind neben ihrer Feuerwehrarbeit dort aktiv und haben im Vergangenen Jahr 23 Auftritte bestritten.<br \/>\r\n<br \/>\r\n61 Aktive Feuerwehrleute z&auml;hlte der L&ouml;schbezirk Eppelborn zum Jahresende. An sich eine stattliche Zahl, doch wird das im Brandschutzbedarfsplan genannte Ziel von 65 Einsatzkr&auml;ften noch nicht ganz erreicht, so Schwan. Doch Hoffnung macht die starke Jugendfeuerwehr im L&ouml;schbezirk Eppelborn: 19 Jungen und M&auml;dchen zwischen 8 und 16 Jahren z&auml;hlt die Truppe unter den Jugendbetreuern Markus Leidinger und Melanie K&ouml;nig-Schwan. &amp;quot;Ohne die sehr gute Jugendarbeit w&auml;re die Einsatzabteilung in wenigen Jahren &uuml;beraltert und nicht mehr einsatzf&auml;hig&amp;quot;, unterstrich Schwan die Bedeutung der Jugendfeuerwehr im L&ouml;schbezirk. <br \/>\r\n<br \/>\r\nDie beiden Jugendbetreuer lassen sich jedes Jahr viel einfallen, um die Jugendlichen zu motivieren: Neben den zahlreichen feuerwehrtechnischen &Uuml;bungen stehen auch viele Ausfl&uuml;ge, Veranstaltunge und Bastelabende auf dem &Uuml;bungeplan. Drei Jugendliche konnte im vergangenen Jahr die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ablegen. Hellen Schwan, Sebastian Heinz, Leon K&ouml;nig und Jonathan Scherer wurden &uuml;berdies f&uuml;r einen hervorragenden &Uuml;bungsbesuch ausgezeichnet.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Fortschreibung des Brandschutz-Bedarfsplans in diesem Jahr[\/b]<br \/>\r\n<br \/>\r\nB&uuml;rgermeisterin Birgit M&uuml;ller-Closset dankte der L&ouml;schbezirksf&uuml;hrung f&uuml;r die sehr kollegiale Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Transparenz gegen&uuml;ber der Politik. Sie gab einen Ausblick auf die Erneuerung des Brandschutzbedarfsplans, die in diesem Jahr ansteht. Bis zur Jahresmitte werden hier Ergebnisse vorliegen. Bei allen daraus resultierenden Entscheidungen werde die Feuerwehr mit einbezogen, versprach die B&uuml;rgermeisterin, &amp;quot;denn als Kommune stehen wir hinter Ihnen und k&ouml;nnen am Thema Sicherheit nicht sparen.&amp;quot; Auch im Haushalt 2013-14 werde die Gemeinde deshalb die notwendigen Mittel f&uuml;r die Feuerwehr zur Verf&uuml;gung stellen, selbst bei knappen Finanzen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDas Sicherheitsbed&uuml;rfnis der Bev&ouml;lkerung sei sehr hoch, und die Feuerwehr steht dabei ganz vorne, ehrenamtlich und 24 Stunden am Tag. &amp;quot;Das ist Wahnsinn, das leistet kein Verein!&amp;quot;, lautete das Fazit der B&uuml;rgermeisterin. Sie hoffe vor allem, dass alle auch in diesem Jahr ohne Sch&auml;den aus den Eins&auml;tzen zur&uuml;ckkehren. &amp;quot;Sie alle haben Familie, und denen gegen&uuml;ber haben Sie auch eine Verantwortung&amp;quot;, appellierte sie an die Anwesenden.<br \/>\r\n<br \/>\r\nOrtsvorsteher Berthold Schmitt dankte in seinen Gru&szlig;worten dem L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer Dr. Frank Schwan f&uuml;r seinen sehr analytischen und ehrlichen Bericht &uuml;ber die Aktivit&auml;ten der Eppelborner Wehr und auch &uuml;ber die Probleme, die sich bei der heutigen Feuerwehrarbeit ergeben. Er dankte allen Funktionstr&auml;gern, die eindrucksvoll in ihren Berichten die vielf&auml;ltigen Aufgaben der Feuerwehr vortrugen. Er dankte auch dem Fanfarenzug f&uuml;r die vielen Auftritte in der Dorfgemeinschaft w&auml;hrend des ganzen Jahres. Die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit bezeichnete er ebenfalls als vorbildlich.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDer stellvertretende Wehrf&uuml;hrer Christian Holz gab einen Ausblick auf den kommenden Digitalfunk, der vor wenigen Wochen im Probebetrieb gestartet ist. Im Jahr 2013 werden die neuen Ger&auml;te auch im Einsatz genutzt werden, nachdem alle Einsatzkr&auml;fte die notwendige Ausbildung absolviert haben. Auch an das 125j&auml;hrige Jubil&auml;um, dass der L&ouml;schbezirk Eppelborn in diesem Jahr feiern kann, erinnerte Holz. In dieser Zeit habe sich das Einsatzaufkommen nicht nur zahlenm&auml;&szlig;ig ver&auml;ndert, auch sei es eine andere Art von Eins&auml;tzen, zu denen die Feuerwehr inzwischen gerufen wird. Waren es damals wenige, aber gro&szlig;e Brandeins&auml;tze, bei denen es Hab und Gut zu retten galt, sind es heute Eins&auml;tze mit Menschen: Gerade bei T&uuml;r&ouml;ffnungen habe die Feuerwehr im vergangenen Jahr Menschen gerettet, in dem schnell ein Zugang f&uuml;r den Rettungsdienst geschaffen werden konnte. &amp;quot;Dies sind Dinge, die immer h&auml;ufiger auf uns zukommen&amp;quot;, erkl&auml;rte Holz. Um die politischen Entscheider f&uuml;r das Thema Feuerwehr zu sensibilisieren, wird er den Gemeinderat in diesem Jahr zum Brandhaus an der Landesfeuerwehrschule einladen. Dabei werden die politisch Verantwortlichen einmal die Arbeit ihrer Feuerwehr hautnah und &amp;quot;brandhei&szlig;&amp;quot; am eigene Leib erleben k&ouml;nnen, versprach er.<br \/>\r\n<br \/>\r\nMit einem besonderen Dank an seinen Stellvertreter Sascha M&uuml;ller schloss L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer Dr, Frank Schwan seinen Jahresbericht: &amp;quot;Wir haben im zur&uuml;ckliegenden Jahr viele Punkte abschlie&szlig;en oder vorantreiben k&ouml;nnen&amp;quot;. Dabei habe ihn M&uuml;ller tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzt, aber zum Gl&uuml;ck manchmal auch kritisiert.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/50fe33b3254a6.jpg\" rel=\"lightbox[224841]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"224842\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/50fe33b3254a6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-224842\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/50fe33b87c936.jpg\" rel=\"lightbox[224841]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"224843\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/50fe33b87c936.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-224843\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/50fe33bced85c.jpg\" rel=\"lightbox[224841]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"224844\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/50fe33bced85c.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-224844\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 13.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit im L&ouml;schbezirk Eppelborn im vergangenen Jahr, da war selbst die B&uuml;rgermeisterin &uuml;berrascht. 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