{"id":224487,"date":"2012-08-20T00:00:00","date_gmt":"2012-08-20T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1564","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2012\/08\/20\/1564\/","title":{"rendered":"Saarland startet erweiterten Probebetrieb des Digitalfunks der Sicherheitsbeh&ouml;rden"},"content":{"rendered":"Der erweiterte Probebetrieb, der heute offiziell im Saarland beginnt, ist wichtigster Bestandteil der Abnahme des Netzabschnitts Saarland im bundesweiten digitalen Sprech- und Datenfunknetz der Beh&ouml;rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Der sechsmonatige erweiterte Probebetrieb soll die technische Stabilit&auml;t und die Funktionsf&auml;higkeit des Netzes nachweisen und m&ouml;gliche L&uuml;cken in der ben&ouml;tigen Funkversorgung identifizieren. Innenministerin Monika Bachmann: &amp;quot;Wir testen unter realistischen Nutzungsbedingungen mit allen BOS die Qualit&auml;t der Funkversorgung, die Leistungsf&auml;higkeit und Stabilit&auml;t des Netzabschnitts. Nur durch Nutzung im Tagesgesch&auml;ft m&ouml;glichst aller BOS k&ouml;nnen die Belastungsgrenzen des Netzes ausgelotet, aber im besten Fall nie erreicht werden. Daneben bietet sich jetzt die M&ouml;glichkeit, die Betriebsorganisationen auf Funktionalit&auml;t zu testen und notwendige Korrekturen anzubringen. Gleichzeitig k&ouml;nnen die Einsatzkr&auml;fte lernen mit dem neuen Medium umzugehen.&amp;quot;<br \/>\r\n<br \/>\r\nIm Saarland beteiligen sich am erweiterten Probebetrieb Polizei, Feuerwehren,  Rettungsdienst, Katastrophenschutz und das Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz. Die Kommunikation der BOS basiert auf dem Prinzip: einer spricht, alle h&ouml;ren. Das kann weltweit kein &ouml;ffentliches Mobilfunknetz, denn diese sind f&uuml;r Individualkommunikation ausgebildet. Da im erweiterten Probebetrieb im Gegensatz zum sp&auml;teren Wirkbetrieb noch nicht die st&auml;ndige Verf&uuml;gbarkeit gew&auml;hrleistet ist, wird zur Sicherheit der bisherige Analogfunk st&auml;ndig betriebsbereit mitgef&uuml;hrt, so dass die Funkkommunikation zu keinem Zeitpunkt gef&auml;hrdet ist.<br \/>\r\n<br \/>\r\nSeit 1996 gab es auf Beschluss der Innenministerkonferenz  Planungen zur Einf&uuml;hrung des Digitalfunks basierend auf dem Schengener Durchf&uuml;hrungs&uuml;bereinkommen, in welchemsich alle dazu bekennenden Staaten verpflichtet haben, eine grenz&uuml;berschreitende Kommunikation der Sicherheitsbeh&ouml;rden aufzubauen. Aufgrund verschiedener Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Bund und L&auml;ndern sind immer wieder Verz&ouml;gerungen entstanden. Im Saarland hat vom August 2008 bis heute die Projektgruppe Digitalfunk (Ministeriumsbesch&auml;ftigte, abgeordnete Polizisten und von Vivento vertraglich &uuml;berlassene Spezialisten sowie von der BDBOS entsandte Kr&auml;fte) die Planungen und den Aufbau der im Saarland n&ouml;tigen Basisstationen vorangetrieben. 15 Personen haben die vertraglichen und technischen Voraussetzungen erarbeitet, nach denen das Landesamt f&uuml;r Zentrale Dienste, dort das Amt f&uuml;r Bau und Liegenschaften, zusammen mit Planungsb&uuml;ros und Fachfirmen, die Antennenstandorte ert&uuml;chtigt hat.<br \/>\r\n<br \/>\r\nIm Saarland wurden insgesamt 54 Antennenstandorte errichtet. Mehr als 4.500 Funkger&auml;te wurden gekauft &#8211; davon &uuml;ber 2.000 von den Kommunen &#8211; und an die BOS verausgabt. Der Aufbau der Antennenstandorte und die Endger&auml;te haben bisher etwa 13 Mio. Euro gekostet. Damit liegen die Kosten etwa 1,5 Mio. Euro unter dem veranschlagten Betrag.<br \/>\r\n<br \/>\r\n&amp;quot;Wir sind zuversichtlich, dass das Projekt zu einem guten Abschluss kommen wird, so dass wir in einem halben Jahr in den Wirkbetrieb gehen und den Analogfunk ad acta legen k&ouml;nnen&amp;quot;, sagte Ministerin Bachmann.<br \/>\r\n<br \/>\r\nMit Funkgespr&auml;chen zu Sicherheitsbeh&ouml;rden innerhalb und au&szlig;erhalb des Saarlandes wurde dann das Netz den Sicherheitsbeh&ouml;rden &uuml;bergeben.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/503344d7b8f23.jpg\" rel=\"lightbox[224487]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"224488\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/503344d7b8f23.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-224488\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erweiterte Probebetrieb, der heute offiziell im Saarland beginnt, ist wichtigster Bestandteil der Abnahme des Netzabschnitts Saarland im bundesweiten digitalen Sprech- und Datenfunknetz der Beh&ouml;rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. 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