{"id":224207,"date":"2012-02-17T00:00:00","date_gmt":"2012-02-17T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1503","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2012\/02\/17\/1503\/","title":{"rendered":"Das Eis hat viele Leitungen leck geschlagen"},"content":{"rendered":"<p>Kreis Neunkirchen. Alarm bei den Feuerwehren und den Wasserversorgungs-Unternehmen im Landkreis Neunkirchen. Nachdem sich der scharfe Frost der vergangenen Wochen abgeschw&auml;cht hat, und das Thermometer wieder Plusgrade anzeigt, laufen jetzt die Notruf-Telefone hei&szlig;. Grund: Wasserleitungen, die durch den Frost zugefroren waren und dadurch geplatzt sind, tauen jetzt auf. Oft unbemerkt von den Hausbewohnern, sucht sich dann das Wasser einen Weg durch W&auml;nde, Decken und das Mauerwerk.<\/p>\n<p>Insgesamt, so berichtet Kreisbrandinspekteur Werner Thom, waren die Wehren im Kreis bis Donnerstagabend etwa 30 Mal im Einsatz, um bei Wassersch&auml;den zu helfen. Beispielsweise auch am Mittwochabend in der Lebacherstra&szlig;e in Dirmingen. Die Feuerwehr brauchte &uuml;ber drei Stunden um dort den Keller trocken zu legen. Am Donnerstagmorgen wurde in Spiesen eine Werkhalle durch Leitungswasser &uuml;berflutet. Gef&auml;hrlich werde die Situation, wenn Elektroinstallationen mit dem Wasser in Ber&uuml;hrung kommen \u2013 dann bestehe akute Lebensgefahr, warnt die Feuerwehr. Sie r&auml;t, den Strom am Sicherungskasten abzuschalten, bevor ein Kellerraum betreten wird. Best&uuml;nden noch Zweifel, ob der Bereich stromlos ist, hei&szlig;e es: Betreten verboten. Solange, bis ein Fachmann vom Energieversorger vor Ort sei.<\/p>\n<p>Auch bei den beiden Versorgungsunternehmen im Landkreis gehen t&auml;glich etliche Notrufe von Kunden ein. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Stefan Kunz von der Wasserversorgung Ost Saar (WVO) mit Sitz in Ottweiler spricht von einer noch nie dagewesenen Situation. &amp;quot;Wir haben unsere Mannschaft in Alarmbereitschaft versetzt und belegen die Bereitschaften mit doppelt so viel Personal wie sonst &uuml;blich.&amp;quot; Seine Mitarbeiter h&auml;tten seit Beginn der strengen Frostperiode etwa 50 Z&auml;hler austauschen m&uuml;ssen, die eingefroren waren und zerst&ouml;rt wurden.<\/p>\n<p>Der technische Prokurist der KEW Neunkirchen, Thomas Jacob, sieht die Situation etwas entspannter. Zwar sind in seinem Gesch&auml;ftsbereich vermehrt St&ouml;rungen aufgetreten, die lagen aber meist hinter der Wasseruhr und somit in der Verantwortung der Eigent&uuml;mer. Jacob weist ausdr&uuml;cklich darauf hin, dass ein Hauseigent&uuml;mer daf&uuml;r zu sorgen hat, dass es gar nicht erst zu Frostsch&auml;den an der Wasseruhr kommt. K&ouml;nne dem Eigent&uuml;mer Fahrl&auml;ssigkeit nachgewiesen werden, so k&ouml;nnten die entstandenen Kosten in Rechnung gestellt werden.<\/p>\n<p>[infobox title=&amp;quot;AUF EINEN BLICK&amp;quot;]<br \/>\nDie Versorgungsunternehmen im Landkreis Neunkirchen sind st&auml;ndig f&uuml;r Notf&auml;lle erreichbar. Wer im Versorgungsbereich der KEW wohnt, w&auml;hlt die Telefonnummer (06821) 2000. Die WVO ist unter der Nummer (06824) 900 20 rund um die Uhr erreichbar.<br \/>\n[\/infobox]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreis Neunkirchen. Alarm bei den Feuerwehren und den Wasserversorgungs-Unternehmen im Landkreis Neunkirchen. Nachdem sich der scharfe Frost der vergangenen Wochen abgeschw&auml;cht hat, und das Thermometer wieder Plusgrade anzeigt, laufen jetzt die Notruf-Telefone hei&szlig;. 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