{"id":224081,"date":"2011-12-17T00:00:00","date_gmt":"2011-12-17T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1477","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2011\/12\/17\/1477\/","title":{"rendered":"Laut, aber nicht so gef&auml;hrlich"},"content":{"rendered":"[b]Kreis Neunkirchen.[\/b] Sturmtief &amp;quot;Joachim&amp;quot; fegte am Freitag mit Windb&ouml;en von knapp 100 Kilometern pro Stunde auch &uuml;ber den Landkreis Neunkirchen. Der Deutsche Wetterdienst hatte bereits fr&uuml;hzeitig vor einem heftigen Sturm gewarnt. Das Sturmfeld des Orkantiefs erfasste das Saarland jedoch nicht vollst&auml;ndig, so dass die B&ouml;en deutlich schw&auml;cher als erwartet ausfielen. Bis zum Mittag hatte sich die Sturmlage bereits entspannt<br \/>\r\n<br \/>\r\nDennoch wurden durch die Wucht des Windes im Kreisgebiet einige B&auml;ume umgeweht. So wurde beispielsweise die Landstra&szlig;e L 125 zwischen Bildstock und Landsweiler-Reden durch eine 20 Meter gro&szlig;e Buche blockiert. Die Stra&szlig;e war etwa eine halbe Stunde gesperrt. Auch in Elversberg, Mainzweiler, Ottweiler und Uchtelfangen st&uuml;rzten B&auml;ume um. Gr&ouml;&szlig;ere Sch&auml;den sind durch den Windbruch im Landkreis allerdings nicht entstanden.<br \/>\r\n<br \/>\r\nWie der Kreisbrandinspekteur Werner Thom auf Anfrage mitteilte, mussten die Feuerwehren im Landkreis bis zum Abend zu insgesamt 16 Eins&auml;tzen, verursacht durch Windbruch und Hochwasser ausr&uuml;cken. &amp;quot;Wir sind im Landkreis noch einmal glimpflich davon gekommen&amp;quot; so Thom.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDas gilt auch f&uuml;r die Kreisstadt Neunkirchen selbst. Auch hier gab es nur wenige Eins&auml;tze. Einen Streich hat Sturmtief &amp;quot;Joachim&amp;quot; dem Saarparkcenter gespielt. Denn dort hat er das &amp;quot;S&amp;quot; des Schriftzuges, der an der Seite zum Stummplatz hin angebracht ist, weggeweht.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[center][i]&amp;quot;Wir sind im Landkreis Neunkirchen noch einmal glimpflich davon gekommen&amp;quot;[\/i]<br \/>\r\n[br][b]Kreisbrandinspekteur Werner Thom[\/b][\/center]<br \/>\r\n<br \/>\r\nIn Eppelborn musste die Wehr am Nachmittag zu einer Personenrettung ausr&uuml;cken. Eine 69-j&auml;hrige Frau versuchte trotz vorhandener Absperrung einen Fu&szlig;weg zwischen dem Gewerbegebiet Juchemstra&szlig;e und der Ortsmitte Eppelborn zu passieren. Dieser Weg war bereits durch das Hochwasser der Ill &uuml;berflutet. Die Seniorin schaffte noch die H&auml;lfte des Weges und geriet dabei immer tiefer in das Wasser und untersch&auml;tzte dabei die starke Str&ouml;mung der Ill. Als sie sich umdrehen wollte, st&uuml;rzte sie und blieb im Wasser liegen. Jugendliche, die sich in der N&auml;he befanden und das Ganze beobachteten, alarmierten umgehend die Rettungskr&auml;fte.<br \/>\r\n<br \/>\r\nEin Feuerwehrmann der auf der Anfahrt zum Ger&auml;tehaus war, kam an der Stelle vorbei. Er z&ouml;gerte nicht lange und zog die Frau aus dem kniehohen Wasser. Au&szlig;er einem Schreck bliebt sie unverletzt und wurde v&ouml;llig durchn&auml;sst vom Rettungsdienst nach Hause gebracht. Auch einige Stra&szlig;en wurden durch den Starkregen kurzzeitig &uuml;berflutet. An den Messstationen des Umweltministeriums in Ottweiler und Wellesweiler fielen bis zum Mittag zwischen 25 und 30 Liter Regen auf den Quadratmeter. Der Regen f&uuml;hrte zu einem sehr schnellen Anstieg der Flusspegel im Landkreis. So war bereits gegen Mittag der Kirmesplatz in Wiebelskirchen durch die Blies &uuml;berflutet.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDer Saarforst warnt noch vor Waldspazierg&auml;ngen an diesem Wochenende. &amp;quot;Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch sp&auml;ter noch &Auml;ste abbrechen k&ouml;nnen und runterst&uuml;rzen&amp;quot;, so der Betriebsleiter des Landesbetriebs Hans Albert Letter auf Anfrage der SZ. &amp;quot;Der Boden ist auch durch den vielen Regen durchgeweicht und es besteht die Gefahr, dass B&auml;ume auch ohne starken Wind einfach umst&uuml;rzen&amp;quot;, so Letter weiter. Wie gro&szlig; die Sturmsch&auml;den in den W&auml;ldern im Landkreis sind, kann er erst n&auml;chste Woche sagen.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/4eec499488002.jpg\" rel=\"lightbox[224081]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"224082\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/4eec499488002.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-224082\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Kreis Neunkirchen.[\/b] Sturmtief &amp;quot;Joachim&amp;quot; fegte am Freitag mit Windb&ouml;en von knapp 100 Kilometern pro Stunde auch &uuml;ber den Landkreis Neunkirchen. Der Deutsche Wetterdienst hatte bereits fr&uuml;hzeitig vor einem heftigen Sturm gewarnt. 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