{"id":224050,"date":"2011-11-17T00:00:00","date_gmt":"2011-11-17T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1467","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2011\/11\/17\/1467\/","title":{"rendered":"Uneinigkeit &uuml;ber Feuerschutzsteuer"},"content":{"rendered":"Von SZ-Redakteur Gunther Thomas<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Kreis Neunkirchen.[\/b] Eine Diskussion um den Anteil der Landkreise an der Feuerschutzsteuer entspann sich in der j&uuml;ngsten Kreistagssitzung. Die Feuerschutzsteuer ist eine L&auml;ndersteuer, die in verschiedenen Bundesl&auml;ndern auf die Versicherungspr&auml;mien f&uuml;r Feuerversicherungen erhoben wird.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDer Kreis verteilt das vom Land erhaltene Geld aus der Feuerschutzsteuer in der Regel nach den Vorschl&auml;gen des Kreisfeuerwehrausschusses an die Feuerwehren im Kreis. Die Verwaltungsspitze des Landkreises Neunkirchen &#8211; und mit ihr die Fraktionen von SPD und Linken &#8211; sieht das hohe Niveau des Brandschutzes im Kreis und die dazu notwendige Ausstattung der Feuerwehren in Gefahr. Grund: Das Land r&uuml;cke einen zu geringen Anteil an der Feuerschutzsteuer an die Landkreise und den Regionalverband Saarbr&uuml;cken heraus. Dies sei so nicht richtig, hielten CDU und FDP dagegen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nSeien 2009 noch fast 55 Prozent dieses Steueraufkommens weitergereicht worden, so seien es 2011 nur noch gut 36 Prozent, hielt Landr&auml;tin Cornelia Hoffmann-Bethscheider fest. Gerade aber die hohe Anzahl an Eins&auml;tzen und die Zunahme an technischen Hilfeleistungen &#8211; beides verbunden mit steigenden Anforderungen an die Einsatzkr&auml;fte und die Ausr&uuml;stung &#8211; bedingten zus&auml;tzliche Mittel f&uuml;r die Feuerwehren.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie Landr&auml;tin legte dem Kreistag eine Resolution vor, in der eine &quot;transparente und nachvollziehbare Verteilung&quot; der Feuerschutzsteuer durch das Land gefordert wird. Das Land m&uuml;sse den von ihm einbehaltenen Anteil deckeln und nicht von Jahr zu Jahr unterschiedliche Auszahlungsh&ouml;hen festsetzen. Laut Resolutionstext soll das Land mindestens 70 Prozent der Feuerschutzsteuer regelm&auml;&szlig;ig an die Kreise aussch&uuml;tten. &quot;Es geht um gerechte Verteilung und Planungssicherheit&quot;, so Hoffmann-Bethscheider. &quot;Wir brauchen diese 70 Prozent, um unsere Aufgaben erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen.&quot;<br \/>\r\n<br \/>\r\nDieser Sicht der Dinge widersprach CDU-Fraktionschef Lothar Dietz. Die Landesregierung verteile das Geld aus der Feuerschutzsteuer nicht beliebig, sondern kontinuierlich. In diesem Jahr habe es lediglich einen Ausrei&szlig;er nach unten gegeben, weil das Land im vergangenen Jahr einen Anteil ausgezahlt habe, der sich als zu hoch herausgestellt habe, nachdem die Berechnungsgrundlagen ge&auml;ndert worden seien. Dies m&uuml;sse nun ausgeglichen werden. &quot;Angesichts der Schuldenbremse d&uuml;rfen wir keine Sonderbehandlung f&uuml;r eine Einzelgruppe fordern&quot;, meinte Dietz mit Blick auf die Resolution zu Gunsten der Feuerwehren. CDU und FDP stimmten gegen die Resolution, die dennoch mehrheitlich mit den Stimmen von SPD und Linken angenommen wurde.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[infobox title=&quot;AUF EINEN BLICK&quot;][b]In diesem Jahr[\/b] verbleiben dem Landkreis Neunkirchen unter dem Strich &#8211; nach Verrechnung des Feuerschutzsteueranteils von 185 000 Euro mit den im Kreishaushalt get&auml;tigten einschl&auml;gigen Ausgaben &#8211; rund 38 600 Euro zur F&ouml;rderung der Feuerwehren. Der Kreistag zeigte sich mit der vom Kreisbrandinspekteur vorgeschlagenen Verwendung einverstanden. Das Geld wird ausgegeben f&uuml;r zwei Chemieschutzanz&uuml;ge f&uuml;r ABC (atomare, biologisch, chemische Gefahrstoffe)-Eins&auml;tze (7000 Euro), die Ausstattung eines ABC-Erkundungskraftwagens (1550 Euro), einen Laptop f&uuml;r den Kreisbrandinspekteur (500 Euro) sowie den R&uuml;ckstellungsfonds aus dem Spezialfahrzeuge mit &uuml;ber&ouml;rtlichem Charakter (etwa Drehleiter) bezuschusst werden.[\/infobox]\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/4ecb3d01a4acb.jpg\" rel=\"lightbox[224050]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"224051\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/4ecb3d01a4acb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-224051\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von SZ-Redakteur Gunther Thomas [b]Kreis Neunkirchen.[\/b] Eine Diskussion um den Anteil der Landkreise an der Feuerschutzsteuer entspann sich in der j&uuml;ngsten Kreistagssitzung. 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