{"id":223834,"date":"2011-08-20T00:00:00","date_gmt":"2011-08-20T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1427","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2011\/08\/20\/1427\/","title":{"rendered":"Feuerwehr sorgt sich um Sicherheit"},"content":{"rendered":"Von SZ-Redakteur Patrick Griesser<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Saarbr&uuml;cken.[\/b] Sorgenvoll blicken Vertreter der saarl&auml;ndischen Feuerwehr in die Zukunft. Nach Informationen der SZ steht den Brandsch&uuml;tzern im Land immer weniger Geld aus der so genannten Feuerschutzsteuer (siehe Infokasten) zur Verf&uuml;gung. Die Einnahmen schwanken von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr droht den Feuerwehren schon deshalb ein dickes Minus. Zugleich variiert die Landesregierung die Quote anhand derer das Geld auf die Einheiten verteilt wird. Kommt das Geld schlie&szlig;lich bei der Freiwilligen Feuerwehr an, finanziert diese damit zum Beispiel anteilig den Kauf ihrer Fahrzeuge.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDer SZ liegen Schreiben vor, in denen Feuerwehrvertreter berichten, dass in den vergangenen Jahren stetig weniger Geld bei ihnen angekommen sei. In einem Schreiben von Regionalverbands-Verantwortlichen pl&auml;dieren diese f&uuml;r eine Neuregelung bei der Verteilung, sonst drohten &amp;quot;absehbar negative Auswirkungen auf die kommunalen Haushalte, aber auch auf das Sicherheitsniveau in den saarl&auml;ndischen St&auml;dten und Gemeinden&amp;quot;.<br \/>\r\n<br \/>\r\n2009 konnten Land und Feuerwehr insgesamt mit 3,8 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer rechnen, wie aus der Antwort der Regierung auf eine SPD-Anfrage vom Juli 2010 hervorgeht. Die Kreise mit ihren Feuerwehren erhielten damals 2,88 Millionen Euro. 2010 flossen nur 2,1 Millionen Euro vom Land, obwohl das Gesamtaufkommen bei 4,1 Millionen Euro lag. F&uuml;r 2011 sind 3,3 Millionen Euro Gesamteinnahmen veranschlagt, wie es aus dem Innenministerium hei&szlig;t. An die Feuerwehren vor Ort sollen letztlich lediglich 1,5 Millionen Euro flie&szlig;en.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDas Innenministerium best&auml;tigte SZ-Informationen, wonach der urspr&uuml;ngliche Betrag lediglich bei 1,2 Millionen Euro lag. 300 000 Euro legte das Ministerium obendrauf \u2013 allerdings lediglich als Vorgriff auf die erwarteten Einnahmen aus 2010, wie Staatssekret&auml;r Georg Jungmann (CDU) der SZ erl&auml;uterte. &amp;quot;Damit sollte der Abschwung etwas gemildert werden&amp;quot;, sagte Jungmann der SZ. Jungmann erkl&auml;rt die allgemeinen Schwankungen durch die variierende H&ouml;he der Einnahmen f&uuml;r den Fiskus. Ab 2012 wolle der Bund mit einer anderen Berechnungsgrundlage die Einnahmen verstetigen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nJungmann betonte, dass der Landesanteil an den Einnahmen f&uuml;r &uuml;bergeordnete Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz eingesetzt werde. Mit dem Geld werde beispielsweise die Landesfeuerwehrschule finanziert oder es w&uuml;rden Fahrzeuge f&uuml;r den Katastrophenschutz gekauft, die dann auf das Land verteilt werden. Jungmann sieht das Problem in den &amp;quot;Riesenschwankungen, die das Land nicht laufen lassen k&ouml;nne&amp;quot;. Einen Vorschlag der Feuerwehrvertreter, den kommunalen Anteil an der Feuerschutzsteuer bei 70 Prozent festzuschreiben, will Jungmann pr&uuml;fen. Er erinnerte allerdings an eine Ma&szlig;gabe des Rechnungshofs, der in den 90er Jahren eine Querfinanzierung des Brandschutzes aus dem &uuml;brigen Haushalt kritisiert hatte.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAn einer L&ouml;sung mitwirken will auch die SPD Saar: Dort wird die Ursache des aktuellen Problems allerdings darin gesehen, dass das Land eigene Ausgaben im Katastrophen- und Brandschutz aus der Feuerschutzsteuer bestreitet. Der SPD-Abgeordnete Magnus Jung sagte der SZ: Die absolute Absenkung &amp;quot;gef&auml;hrdet zumindest auf mittlere Sicht eine ausreichende Einsatzf&auml;higkeit und macht diese zunehmend von der Kassenlage in den Kommunen vor Ort abh&auml;ngig&amp;quot;.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[infobox title=&amp;quot;Auf einen Blick&amp;quot;]<br \/>\r\n[b]Die Feuerschutzsteuer[\/b] speist sich aus Versicherungsentgelten (Pr&auml;mien, Beitr&auml;ge) der Feuer-, Geb&auml;ude- und Hausratversicherung, wenn Brandsch&auml;den abgedeckt sind. Die Steuer wird von den L&auml;ndern erhoben, denen auch das Aufkommen zusteht. Im Saarland profitieren der Landeshaushalt und die Feuerwehren in Gemeinden, Kreisen und Regionalverband. Die Feuerschutzsteuer betr&auml;gt jeweils acht Prozent.<br \/>\r\n[\/infobox]\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/20110820_01.jpg\" rel=\"lightbox[223834]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"223835\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/20110820_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-223835\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von SZ-Redakteur Patrick Griesser [b]Saarbr&uuml;cken.[\/b] Sorgenvoll blicken Vertreter der saarl&auml;ndischen Feuerwehr in die Zukunft. 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