{"id":223117,"date":"2010-07-28T00:00:00","date_gmt":"2010-07-28T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1298","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2010\/07\/28\/1298\/","title":{"rendered":"Realit&auml;tsnahe Fortbildung in der Brandbek&auml;mpfung"},"content":{"rendered":"Im vergangenen Jahr 2009 mussten die saarl&auml;ndischen Feuerwehen 2461 Male zu Brandeins&auml;tzen ausr&uuml;cken, dies sind 34% des gesamten Einsatzaufkommens im Saarland. In der Gemeinde Eppelborn waren 2009 von insgesamt 143 Alarmierungen genau 24 Brandeins&auml;tze zu verzeichnen.  Grund genug, wieder Feuerwehrleute aus der Gemeinde Eppelborn (aus den  Ortsteilen  Bubach-Calmesweiler, Dirmingen, Eppelborn, Humes und Wiesbach) zum Brandbek&auml;mpfungstraining nach Saarbr&uuml;cken zu entsenden. <br \/>\r\n<br \/>\r\nZiel dieses zweit&auml;gigen, Mitte Juli stattgefundenen Aufbaulehrganges f&uuml;r Atemschutzger&auml;tetr&auml;ger waren neben der W&auml;rmegew&ouml;hnung und des Erkennens der Einsatzgrenzen der Schutzkleidung, das systematische Vorgehen beim Betreten des Brandraumes (sicheres T&uuml;r&ouml;ffnen, Strahlrohreinstellen, Raumk&uuml;hlen,\u2026), die richtige Brandbek&auml;mpfung (ohne dass der eigene L&ouml;schstrahl einen selbst verbr&uuml;ht) sowie das Absuchen nach vermissten Personen und die Menschenrettung. <br \/>\r\n<br \/>\r\nDas Brand&uuml;bungshaus an der Feuerwehrschule des Saarlandes in Saarbr&uuml;cken erm&ouml;glicht mit mehreren gasbetriebenen Simulationsbrandstellen (Lagerraumbrand, K&uuml;chenbrand, Gasz&auml;hlerbrand,\u2026) und kompletter Verrauchungsm&ouml;glichkeit realit&auml;tsnahe &Uuml;bungen mit gro&szlig;er Hitze und &amp;quot;Null-Sicht&amp;quot;. Dabei wird jede &Uuml;bungsgruppe von zwei erfahrenen Trainern der Feuerwehrschule, einer im Au&szlig;enbereich, einer direkt bei dem vorgehenden Trupp unter Atemschutz, betreut und kontrolliert. Damit ein sicheres &Uuml;ben zu jeder Zeit gew&auml;hrleistet ist, &uuml;berwacht der  Lehrgangsleiter im Steuerstand der Brandsimulationsanlage die Befeuerungstechnik und den &Uuml;bungsablauf, der Trainer vor Ort regelt mit einer Fernbedienung den &Uuml;bungsablauf und kann zu jeder Zeit mit einer &amp;quot;Notaus-Funktion&amp;quot; eingreifen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie Lehrgangspl&auml;tze werden den Kreisen und Werkfeuerwehren zu gleichen Teilen zugewiesen. Von den 28 Lehrg&auml;ngen, die die Feuerwehrschule pro Jahr zur Verf&uuml;gung stellt, werden dem Kreis Neunkirchen vier Termine im Jahr zugeteilt. Deswegen sind diese Seminarpl&auml;tze bei Feuerwehrleuten sehr begehrt.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[infobox title=&amp;quot;Hntergrund&amp;quot;]<br \/>\r\nNeben dem eigentlichen Feuer, den Flammen und der Glut der brennenden Gegenst&auml;nde, ist der hei&szlig;e, giftige und brennbare Brandrauch die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r betroffenen Menschen und Feuerwehrleute. Er behindert die Sicht und birgt die Gefahr des schlagartigen Durchz&uuml;ndens, der sogenannten Raumdurchz&uuml;ndung (engl. &amp;quot;Flashover&amp;quot;). Die Brandbek&auml;mpfung ist nur mit w&auml;rmebest&auml;ndiger Schutzausr&uuml;stung und Atemschutzger&auml;ten m&ouml;glich. Brandbek&auml;mpfung kann nur durch Feuerwehrangeh&ouml;rige mit besonderer, spezieller Zusatzausbildung durchgef&uuml;hrt werden. <br \/>\r\n<br \/>\r\nDiese spezielle Ausbildung muss durch geschulte Trainer, den Atemschutzausbildern, auf Gemeinde- oder Kreisebene durchgef&uuml;hrt werden. Weiter muss jeder Atemschutzger&auml;tetr&auml;ger eine j&auml;hrliche Unterweisung, eine j&auml;hrliche Belastungs&uuml;bung und mindestens eine j&auml;hrliche Einsatz&uuml;bung zus&auml;tzlich zur &amp;quot;normalen&amp;quot; Feuerwehrfortbildung durchf&uuml;hren. Eine regelm&auml;&szlig;ige &auml;rztliche Untersuchung ist von der Unfallkasse vorgeschrieben.<br \/>\r\n<br \/>\r\nZur Bek&auml;mpfung eines Zimmerbrandes muss laut gesetzlichen Vorgaben mindestens eine Einheit von sechs Feuerwehrleuten mit mindestens vier ausgebildeten und einsatzf&auml;higen Atemschutzger&auml;tetr&auml;gern in kurzer Zeit zur Verf&uuml;gung stehen, ebenso werden weitere Unterst&uuml;tzungseinheiten mit weiteren Atemschutzger&auml;tetr&auml;gern gefordert! Deshalb werden bei Notfallmeldungen in der Regel gleichzeitig mehrere L&ouml;schbezirke (Feuerwehren aus mehreren Ortsteilen) gleichzeitig alarmiert.<br \/>\r\n[\/infobox]\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_01.jpg\" rel=\"lightbox[223117]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"223118\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-223118\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_02.jpg\" rel=\"lightbox[223117]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"223119\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-223119\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_03.jpg\" rel=\"lightbox[223117]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"223120\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-223120\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_04.jpg\" rel=\"lightbox[223117]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"223121\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_04.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-223121\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_05.jpg\" rel=\"lightbox[223117]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"223122\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/20100728_05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-223122\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im vergangenen Jahr 2009 mussten die saarl&auml;ndischen Feuerwehen 2461 Male zu Brandeins&auml;tzen ausr&uuml;cken, dies sind 34% des gesamten Einsatzaufkommens im Saarland. 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