{"id":223010,"date":"2010-05-18T00:00:00","date_gmt":"2010-05-18T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1269","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2010\/05\/18\/1269\/","title":{"rendered":"Saarlands Innenminister Stephan Toscani stellt Jahresstatistik 2009 der kommunalen Feuerwehren vor"},"content":{"rendered":"[b]Saarbr&uuml;cken.[\/b] Insgesamt 7.240 Male mussten die kommunalen Feuerwehren im vergangenen Jahr zur Brandbek&auml;mpfung und Hilfeleistung ausr&uuml;cken. Dies gaben Innenminister Stephan Toscani und Landesbrandinspekteur Bernd Becker heute im Rahmen der Landespressekonferenz bekannt. Rund zwei Drittel der Eins&auml;tze galten einer Hilfeleistung (4.779 F&auml;lle = 66%), in 2.461 F&auml;llen (34%) wurden die Wehren zur Brandbek&auml;mpfung alarmiert. Die Zahl der Fehlalarmierungen liegt bei 3.094, unterteilt  in 2.077 blinde Alarme, 86 b&ouml;swillige Alarme und 931 Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Bei den 2.461 Eins&auml;tzen zur Brandbek&auml;mpfung wurden 296 Menschen gerettet; 9 Menschen wurden tot geborgen. Bei den 4.204 Eins&auml;tzen zur Technischen Hilfe, insbesondere bei Verkehrsunf&auml;llen, wurden 538 Personen gerettet und 52 Menschen tot geborgen. <br \/>\r\n<br \/>\r\nNeben den Aufgaben der Brandbek&auml;mpfung und Technischen Hilfe sind die Feuerwehren der Landeshauptstadt Saarbr&uuml;cken und der Kreisstadt Neunkirchen (neben den Hilfsorganisationen DRK, MHD und ASB) in die Notfallrettung und den Krankentransport eingebunden Hier wurden im Jahr 2009 von den Feuerwehren 10.994 Notfalleins&auml;tze und 6.009 Krankentransporte durchgef&uuml;hrt.<br \/>\r\n<br \/>\r\nIm Saarland werden der Brandschutz und die Technische Hilfe von 52 Freiwilligen Feuerwehren, untergliedert in 341 L&ouml;schbezirke, der Berufsfeuerwehr Saarbr&uuml;cken und 16 Werkfeuerwehren sichergestellt.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie kommunalen Feuerwehren (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr ohne Werkfeuerwehren) z&auml;hlten im Jahre 2009 insgesamt 11.931 aktive Angeh&ouml;rige. Dies bedeutet gegen&uuml;ber 2008 eine Steigerung um 49 Personen oder 0,41 % landesweit. Im Verh&auml;ltnis zum Jahr 2000 ergibt sich ein Mehr von 3,3 %.<br \/>\r\n<br \/>\r\nInnenminister Stephan Toscani betonte: &amp;quot;Das zeigt zum einen, dass im Saarland in diesem Bereich nach wie vor hohes ehrenamtliches Engagement besteht, unterstreicht aber auch die gesellschaftliche Bedeutung der Feuerwehren.&amp;quot; Eine &auml;hnliche Entwicklung zeigt sich im Kinder- und Jugendbereich: Auch hier hat sich die Zahl mit 22 Neuzug&auml;ngen (0,5%) auf insgesamt 4.054 Jugendfeuerwehrangeh&ouml;rige erh&ouml;ht. &amp;quot;Dies unterstreicht die Rolle der Feuerwehren in der Jugendarbeit \u2013 neben Fachkenntnissen werten hier auch Werte wie Solidarit&auml;t, Kameradschaft und Toleranz vermittelt&amp;quot;, so der Innenminister weiter. <br \/>\r\n<br \/>\r\nLandesbrandinspekteur Bernd Becker: &amp;quot;Um den Nachwuchs m&uuml;ssen sich unsere Wehren auf Grund der geburtenschw&auml;cheren Jahrg&auml;nge weiterhin verst&auml;rkt bem&uuml;hen. Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass es unseren Feuerwehren trotz der Geburtenr&uuml;ckg&auml;nge erfreulicherweise immer noch gelingt, junge Menschen f&uuml;r den uneigenn&uuml;tzigen Dienst in der Feuerwehr zu begeistern.&amp;quot;<br \/>\r\n<br \/>\r\nDer Frauenanteil liegt bei den Wehren bei 7,23%. Aber auch bei der Zahl der Frauen im Aktivenbereich der Feuerwehren gab es gegen&uuml;ber dem Jahr 2008 eine Steigerung von 3,98%, gegen&uuml;ber dem Jahr 2000 sogar um 89%. Der M&auml;dchenanteil liegt bei den Jugendfeuerwehren landesweit bei durchschnittlich 19%. Wichtig sei, &amp;quot;eine gleichberechtigte Integration von Frauen, die in gleicher Weise qualifizierten Einsatzdienst leisten k&ouml;nnen wie ihre m&auml;nnlichen Kameraden&amp;quot;, wies Bernd Becker hin.<br \/>\r\n<br \/>\r\nUm ihren immer vielf&auml;ltiger werdenden Aufgaben gerecht zu werden, bedarf es neben einer fundierten Aus- und Fortbildung durch die Landesfeuerwehrschule, die seit dem Jahre 2006 auch &uuml;ber eine Brandsimulationsanlage verf&uuml;gt, einer zeitgem&auml;&szlig;en technischen Ausstattung. Den kommunalen Feuerwehren im Saarland stehen 528 L&ouml;schfahrzeuge, 141 R&uuml;st- und Ger&auml;tewagen, 104 Mannschaftstransportfahrzeuge, 62 Einsatzleitwagen, 27 Drehleitern, 18 Schlauchwagen sowie ein Feuerwehrkran und f&uuml;nf Wechselladerfahrzeuge zur Verf&uuml;gung.<br \/>\r\n<br \/>\r\n&amp;quot;Aus den Zahlen der Feuerwehrstatistik geht deutlich hervor, welche besondere Bedeutung die kommunalen Feuerwehren f&uuml;r die Sicherheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger und f&uuml;r die Wirtschaft unseres Landes haben&amp;quot;, darin sind sich Stephan Toscani und Bernd Becker einig.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/20100518_01.jpg\" rel=\"lightbox[223010]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"223011\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/20100518_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-223011\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Saarbr&uuml;cken.[\/b] Insgesamt 7.240 Male mussten die kommunalen Feuerwehren im vergangenen Jahr zur Brandbek&auml;mpfung und Hilfeleistung ausr&uuml;cken. 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