{"id":222822,"date":"2009-10-27T00:00:00","date_gmt":"2009-10-27T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1222","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2009\/10\/27\/1222\/","title":{"rendered":"&quot;Explosion&quot; im Kunststoffwerk"},"content":{"rendered":"Von SZ-Mitarbeiterin Maria Boewen-D&ouml;rr<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Eppelborn[\/b]. F&uuml;nfzehn Einsatzkr&auml;fte aus Eppelborn und zirka 50 Einsatzkr&auml;fte des Gefahrstoffzuges des Landkreises Neunkirchen waren am Samstag bei einer Gefahrstoffsonder&uuml;bung auf dem Schulgel&auml;nde in der St. Sebastian Stra&szlig;e im Einsatz. Angenommen wurde, dass es nach einer Explosion in einer Firma zum Abriss sowie zur Teilzerst&ouml;rung der Produktionsanlage f&uuml;r Kunststoffe kam. Aus dem Leitungssystem wurde kontinuierlich ein Stoff freigesetzt. Die Art des Stoffes war wegen der wechselnden Produktionen zun&auml;chst nicht bekannt. Ein Schlie&szlig;en der Ventile war wegen der verbundenen Reaktoren vorerst nicht m&ouml;glich. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich neben den 35 Mitarbeitern auch eine 15-k&ouml;pfige Besuchergruppe im Betriebsbereich.<br \/>\r\n<br \/>\r\nGefahrstoffeins&auml;tze sind f&uuml;r die eigens daf&uuml;r geschulten Spezialkr&auml;fte nicht ungef&auml;hrlich. Deshalb m&uuml;ssen die Eins&auml;tze gut durchdacht sein. Wenn der neutrale Beobachter am Samstag glaubte, die Rettungsaktion der Verletzten h&auml;tte viel zu lange gedauert, so hatte der Zeitanteil durchaus seine Berechtigung. &amp;quot;Gefahrstoffeins&auml;tze sind zu komplex und unterschiedlich. Handwerklich hat die &Uuml;bung sehr gut funktioniert. Die Menschenrettung und die Abdichtung der Leckage wurden korrekt durchgef&uuml;hrt. Die Rettungsaktion gestaltete sich sehr zeitintensiv, weil die Einsatzkr&auml;fte die Ungl&uuml;cksstelle nur mit Schutzanz&uuml;gen betreten konnten&amp;quot;, sagte Einsatzleiter Frank Schwan. Und das funktioniere nicht unbedingt im Minutentakt.<br \/>\r\n<br \/>\r\nKleinere Probleme gab es in der Kommunikation und der Abstimmung der rund 65 Einsatzkr&auml;fte. &amp;quot;Und genau diese Knackpunkte sollen bei solchen &Uuml;bungen aufgedeckt werden&amp;quot;, sagte Frank Recktenwald, der Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn. Bei der &Uuml;bung mussten neben den Rettungsarbeiten und den Arbeiten an der Schadenstelle besonders im r&uuml;ckw&auml;rtigen Bereich umfangreiche Vorbereitungen getroffen werden: Die Spezialkr&auml;fte richteten eine Dekontaminationsstelle ein, um die von der Chemikalie verschmutzten Einsatzkr&auml;fte zu reinigen, bevor sie aus den Schutzanz&uuml;gen klettern konnten. Weiter musste eine Einsatzleitung eingerichtet werden, in der F&uuml;hrungskr&auml;fte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Gefahrstoffzuges t&auml;tig waren.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/20091024_23.jpg\" rel=\"lightbox[222822]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"222823\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/20091024_23.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-222823\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von SZ-Mitarbeiterin Maria Boewen-D&ouml;rr [b]Eppelborn[\/b]. 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