{"id":221879,"date":"2008-07-22T00:00:00","date_gmt":"2008-07-22T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1052","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2008\/07\/22\/1052\/","title":{"rendered":"Ein ausgezeichnetes Zeugnis f&uuml;r die Wehr"},"content":{"rendered":"Von SZ-Mitarbeiter Michael Stephan<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Eppelborn.[\/b] Wie viel Feuerwehr braucht die Gemeinde Eppelborn? Um das herauszufinden, hatte der Eppelborner B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz Mitte 2007 ein Gutachten beim Leitenden Branddirektor und Chef der Berufsfeuerwehr Saarbr&uuml;cken, Roland Demke, in Auftrag gegeben. Herausgekommen ist jetzt ein Brandschutzbedarfsplan f&uuml;r die Illtalgemeinde, der die derzeitige Einsatzf&auml;higkeit der acht Eppelborner L&ouml;schbezirke darstellt, sowie einen Ma&szlig;nahmenkatalog mit Verbesserungsvorschl&auml;gen beinhaltet.<br \/>\r\n<br \/>\r\nSehr umfangreich ist dieser Ma&szlig;nahmenkatalog allerdings nicht ausgefallen. Der Gutachter stellte dem aktuellen Zustand der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Eppelborn n&auml;mlich ein sehr gutes Zeugnis aus. \u201eDas Risiko, in Eppelborn Opfer eines schweren Brandes zu werden, ist gering\u201c, stellte Demke fest. \u201eBrandschutztechnisch lebt es sich in Eppelborn sehr gut.\u201c Am gef&auml;hrlichsten lebt man noch im Hauptort Eppelborn, wo auch 40 Prozent aller Feuerwehreins&auml;tze der vergangenen drei Jahre stattfanden, gefolgt von Bubach-Calmesweiler, Dirmingen und Wiesbach. Am wenigsten brandgef&auml;hrdet sind Demke zu Folge die Hierscheider und Macherbacher.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie Feuerwehr wird in Eppelborn aber nicht nur zu Brandeins&auml;tzen gerufen, sondern r&uuml;ckt &uuml;berwiegend zur technischen Hilfeleistung etwa bei Verkehrsunf&auml;llen oder zur Beseitigung von &Ouml;lspuren aus. 45 Prozent aller Eins&auml;tze in der Illtalgemeinde passieren montags bis freitags zwischen sechs und 18 Uhr, zu 55 Prozent wird die Feuerwehr an den Wochenenden und zwischen 18 und sechs Uhr gebraucht.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDementsprechend muss die Einsatzbereitschaft der Brandbek&auml;mpfer zu jeder Zeit gew&auml;hrleistet sein. \u201eUnd das ist sie auch\u201c, betont Demke. \u201eAlle L&ouml;schbezirke besitzen einen guten Personalbestand an aktiven Mitgliedern.\u201c Sechs Mann in acht Minuten, die sogenannte Eintreffzeit nach der Alarmierung. Das ist das Ziel, das die Feuerwehren einhalten sollten \u2013 ja m&uuml;ssen \u2013 um Menschenleben zu retten. In Eppelborn sollten in dieser Zeit sogar neun Feuerwehrleute vor Ort sein. In der Vergangenheit wurde diese Vorgabe bei nahezu allen Eins&auml;tzen erreicht, lobte Demke. Nur in Humes k&ouml;nnte es in Zukunft mit dem Personal w&auml;hrend der Woche schon mal eng werden.<br \/>\r\n<br \/>\r\nEtwas anders sieht es beim Nachwuchs aus. Laut dem Experten sollte die Personalst&auml;rke in jedem L&ouml;schbezirk mindestens Staffel- oder Gruppenst&auml;rke betragen, damit der Bestand der einzelnen L&ouml;schbezirke nachhaltig sichergestellt sei. Hier best&uuml;nde bei der Jugendfeuerwehr insbesondere in Hierscheid, aber auch bei jenen in in Humes und Habach noch Verbesserungsbedarf. Demke schl&auml;gt deshalb gemeinsame l&ouml;schbezirks&uuml;bergreifende Jugendfeuerwehrarbeit vor.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDie Feuerwehrh&auml;user in der Gemeinde stehen nach Aussage des Experten baulich gut da. \u201eHier hat die Gemeinde ihre Hausaufgaben gemacht\u201c, lobt Demke. Nur in Habach und Eppelborn g&auml;be es noch einen geringen Verbesserungsbedarf.<br \/>\r\n<br \/>\r\nHohe Investitionen kommen laut Gutachter auf die Gemeinde dagegen beim Fahrzeugpark zu. Die Wehr besitzt zurzeit 18 Einsatzfahrzeuge, ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes sowie sieben Anh&auml;nger. Nach 25 bis 30 Jahren sollten diese erneuert werden, fordert Demke. Bis 2018 m&uuml;sste die Gemeinde deshalb elf Fahrzeuge austauschen. Voraussichtliche Kosten: &Uuml;ber eine Million Euro.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDazu k&auml;me weitere Spezialausr&uuml;stung wie Rettungsscheren oder ein Schlauchboot f&uuml;r den L&ouml;schbezirk Eppelborn.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080722_01.jpg\" rel=\"lightbox[221879]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221880\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080722_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221880\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von SZ-Mitarbeiter Michael Stephan [b]Eppelborn.[\/b] Wie viel Feuerwehr braucht die Gemeinde Eppelborn? 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