{"id":221866,"date":"2008-07-15T00:00:00","date_gmt":"2008-07-15T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"1051","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2008\/07\/15\/1051\/","title":{"rendered":"Feuer, Rauch, Hitze, Wasserdampf &#8211; Spezialtraining f&uuml;r Einsatzkr&auml;fte"},"content":{"rendered":"F&uuml;nf ausgedehnte Wohnungsbr&auml;nde in der Gemeinde Eppelborn in diesem Jahr zeigen, dass die Brandgefahr im h&auml;uslichen Bereich immer noch sehr gro&szlig; ist. Deshalb haben acht Angeh&ouml;rige der Feuerwehr Eppelborn (aus den Ortsteilen Bubach-Calmesweiler, Dirmingen, Eppelborn, Humes, Wiesbach) an einer besonderen Ausbildung an der Feuerwehrschule des Saarlandes teilgenommen. In dem Zwei-Tage-Seminar &quot;Verhaltenstraining Brandbek&auml;mpfung&quot;  konnten zwei Gruppen des Landkreises Neunkirchen (eine Gruppe aus Schiffweiler, eine Gruppe aus Eppelborn) unter realit&auml;tsnahen Bedingungen trainieren. <br \/>\r\n<br \/>\r\nGleich am ersten Tag gab es zu Beginn eine &quot;hei&szlig;e Begegnung&quot;: Mit und ohne Schutzkleidung konnte am eigenen K&ouml;rper erlebt werden, welche Temperaturen in einem Brandraum entstehen und um wieviel intensiver diese Hitze durch den bei L&ouml;scharbeiten entstehenden Wasserdampf wird. &Uuml;berlebensnotwendiges Wissen, denn auch die gute Schutzkleidung der Feuerwehr hat ihre Grenzen. Diese kennenzulernen und Brandsituationen richtig einzusch&auml;tzen, war Ziel dieser W&auml;rmegew&ouml;hnung.<br \/>\r\n<br \/>\r\nWeitere Inhalte am ersten Tag waren unter anderem: Gefahren durch Brandrauch und hei&szlig;en L&ouml;schwasserdampf erkennen, die Schutzwirkung und Grenzen der universellen Schutzkleidung erfahren, die richtige Einstellung und den Gebrauch von modernen Strahlrohren &uuml;ben (moderne Strahlrohre sind heute Hochtechnologie-Produkte und kosten mehrere hundert Euro). Auch wurden Grundlagen wie das sichere T&uuml;r&ouml;ffnen und die effektive Rauchgask&uuml;hlung zum Verhindern des gef&auml;hrlichen &quot;Flash-Overs&quot;, der Rauchgasdurchz&uuml;ndung trainiert und verschiedene Absuchtechniken nach vermissten Personen einstudiert.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDer zweite Tag stand ganz im Zeichen von Einsatz&uuml;bungen. In sieben &Uuml;bungslagen wurden Kellerbr&auml;nde, K&uuml;chenbr&auml;nde, Zimmerbr&auml;nde, Gasz&auml;hlerbr&auml;nde, Angriffswege &uuml;ber Treppenraum und &uuml;ber tragbare Leitern und Menschenrettung abgearbeitet. Gro&szlig;e Hitze, Sichtweiten von nur wenigen Zentimetern und das unbekannte Geb&auml;ude kamen dabei realen Einsatzsituationen sehr nah. Immer dabei: Ausbilder der Landesfeuerwehrschule, die bei Gefahr sofort eingreifen k&ouml;nnen. Mehr als 25 Kilogramm wiegt die Schutzausr&uuml;stung eines Feuerwehrmanns, dazu musste zus&auml;tzliche Ausr&uuml;stung wie Axt und Schlauch mitgenommen werden. Beim Retten der 80 Kilogramm schweren &Uuml;bungspuppen hatten viele Lehrgangsteilnehmer ihre pers&ouml;nlichen Leistungsgrenzen erreicht.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[b]Fazit der Lehrgangsteilnehmer[\/b]<br \/>\r\n<br \/>\r\n&quot;Dieses Seminar war klasse! Hier hatte man Gelegenheit, wirklichkeitsnah zu trainieren und sein eigenes Verhalten zu optimieren.&quot;  Besonders haben die Lehrgangsteilnehmer das gemeinsame &Uuml;ben zusammen mit Angeh&ouml;rigen aus mehreren L&ouml;schbezirken hervorgehoben und weiter, dass vom Brandmeister bis zum Anw&auml;rter auch unterschiedliche Erfahrungsgrade zusammen gearbeitet haben (das Alter der Teilnehmer reichte von 21 bis 50 Jahre). Denn nur gemeinsam kann man schlagkr&auml;ftige Feuerwehrarbeit zum Nutzen der Eppelborner B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger machen.<br \/>\r\n<br \/>\r\n[infobox title=&quot;Hintergrund Landesfeuerwehrschule&quot;]<br \/>\r\n<br \/>\r\nDas Land ist gesetzlich verpflichtet eine Feuerwehrschule zu unterhalten. Diese hat die Aufgabe, die F&uuml;hrungs- und Fachausbildung der kommunalen Feuerwehren (Freiwillige und Berufsfeuerwehren) und Werkfeuerwehren durchzuf&uuml;hren. Kosten kommen f&uuml;r die Gemeinden keine auf, wenn kommunale Feuerwehrangeh&ouml;rige die Feuerwehrschule besuchen. Lediglich die Lohnausfallkosten der ehrenamtlichen Feuerwehrleute m&uuml;ssen die Kommunen den Arbeitgebern erstatten, allerdings bekommen die Kommunen davon 60% aus Landesmitteln zur&uuml;ck, da das Land den Brandschutz und die Hilfeleistung laut Gesetz im Land f&ouml;rdert.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDas Seminar &quot;Verhaltenstraining Brandbek&auml;mpfung&quot; wird ca. 30 Mal pro Jahr an der Feuerwehrschule durchgef&uuml;hrt. Jedem Landkreis\/Regionalverband steht ein zu gleichen Teilen festgelegtes Teilnehmerkontingent zu.[\/infobox]\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_01.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221867\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221867\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_11.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221868\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_11.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221868\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_10.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221869\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_10.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221869\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_09.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221870\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_09.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221870\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_07.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221871\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_07.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221871\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_03.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221872\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221872\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_08.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221873\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_08.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221873\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_06.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221874\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_06.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221874\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_05.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221875\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221875\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_04.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221876\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_04.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221876\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_02.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221877\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221877\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_12.jpg\" rel=\"lightbox[221866]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"221878\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/20080715_12.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-221878\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;nf ausgedehnte Wohnungsbr&auml;nde in der Gemeinde Eppelborn in diesem Jahr zeigen, dass die Brandgefahr im h&auml;uslichen Bereich immer noch sehr gro&szlig; ist. 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