{"id":220613,"date":"2006-04-20T00:00:00","date_gmt":"2006-04-20T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"708","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2006\/04\/20\/708\/","title":{"rendered":"In acht Minuten am Brandort"},"content":{"rendered":"<p>VON SZ-REDAKTIONSMITGLIED OLIVER SEFRIN<\/p>\n<p>[b]Saarbr&uuml;cken.[\/b] Im Saarland soll die Zeit, in der die Feuerwehr in Zukunft am Brandort sein soll, gesetzlich festgeschrieben werden. Geplant ist, dass die so genannte Einsatzgrundzeit, gemeint ist damit die Zeit zwischen dem Alarmieren der Feuerwehr und den ersten Ma&szlig;nahmen am Brandort, maximal acht Minuten betragen soll. Wie Detlef K&ouml;berling, der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Saarland, jetzt sagte, handele es sich dabei um eine Regelung, die vor allem im Interesse der Bev&ouml;lkerung sei.<\/p>\n<p>Denn die acht Minuten seien ein Richtwert, um bei einem Brand Menschen noch rechtzeitig retten zu k&ouml;nnen. \u201eVergeht mehr Zeit, steigt das Risiko deutlich an, dass Menschen ums Leben kommen\u201c, begr&uuml;ndet K&ouml;berling die Zeit. Das Saarland wolle sich damit einigen weiteren Bundesl&auml;ndern anschlie&szlig;en, die diese Einsatzgrundzeit-Bestimmung bereits in ihren Brandschutzgesetzen verankert haben. Seitens des saarl&auml;ndischen Innenministeriums best&auml;tigte Sprecher Torsten Rott, dass derzeit ein umfassendes Gesetz zur Neuordnung des Brand- und Katastrophenschutzrechtes im Saarland ausgearbeitet werde. Zu dessen Entwurf habe sich auch der zust&auml;ndige Fachausschuss des Landesfeuerwehrverbandes ge&auml;u&szlig;ert, sagt K&ouml;berling.<\/p>\n<p>Auf eine Reform des Brandschutzgesetzes im Saarland, das aus den 80er Jahren datiere, habe der Landesfeuerwehrverband seit dem Jahr 2000 mit eigenen Vorschl&auml;gen hinwirken wollen, erkl&auml;rt K&ouml;berling. Mit einer m&ouml;glicherweise gesetzlich festgelegten Einsatzgrundzeit von acht Minuten sieht K&ouml;berling auch eine deutlich bessere Chance, dass kleinere Feuerwehrstandort, etwa in l&auml;ndlichen Regionen, nicht so leicht aufgel&ouml;st werden und die in den vergangenen Jahren konstant gebliebenen 348 L&ouml;schbezirke im Saarland, die eine \u201egute Versorgung\u201c bedeuteten, erhalten werden k&ouml;nnen. Aus Sicht von K&ouml;berling k&ouml;nne die Feuerwehr unter diesen Bedingungen vor allem dort, wo kurze Wege zur&uuml;ckzulegen seien, in acht Minuten den Einsatzort erreichen. Schwieriger sei es indes f&uuml;r die rund 11 700 freiwilligen Feuerwehrleuten im Saarland, wenn sie w&auml;hrend ihrer regul&auml;ren Arbeitszeit zu Eins&auml;tzen gerufen werden. Dann k&auml;men oft Anfahrtswege hinzu, die Zeit kosteten. Au&szlig;erdem zeigten auch nicht alle Arbeitgeber Verst&auml;ndnis, wenn einer ihrer Mitarbeiter pl&ouml;tzlich zu einem Feuerwehreinsatz gerufen werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VON SZ-REDAKTIONSMITGLIED OLIVER SEFRIN [b]Saarbr&uuml;cken.[\/b] Im Saarland soll die Zeit, in der die Feuerwehr in Zukunft am Brandort sein soll, gesetzlich festgeschrieben werden. Geplant ist, dass die so genannte Einsatzgrundzeit, gemeint ist damit die Zeit zwischen dem Alarmieren der Feuerwehr und den ersten Ma&szlig;nahmen am Brandort, maximal acht Minuten betragen soll. Wie Detlef K&ouml;berling, der<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-220613","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressebericht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=220613"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220613\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=220613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=220613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=220613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}