{"id":220610,"date":"2006-04-14T00:00:00","date_gmt":"2006-04-14T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"704","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2006\/04\/14\/704\/","title":{"rendered":"Brandermittler zu Gast bei der Feuerwehr"},"content":{"rendered":"Brandermittler Bernd Hoffmann, der selbst in der Gemeinde Eppelborn wohnt, war im Rahmen seiner Arbeit beim Landeskriminalamt schon mehrfach an Einsatzstellen der Feuerwehr Eppelborn t&auml;tig und stand als Referent an der traditionellen Karfreitagsitzung im L&ouml;schbezirk Eppelborn den 24 anwesenden F&uuml;hrungskr&auml;ften Rede und Antwort.<br \/>\r\n<br \/>\r\nZu 750 Br&auml;nden r&uuml;ckten die Feuerwehren im Saarland im vergangenen Jahr aus, so Hoffmann, um Br&auml;nde aller Art zu l&ouml;schen und Menschen zu retten. Dabei kam f&uuml;r 14 Menschen jede Hilfe zu sp&auml;t. Gut 250 bis 300 Br&auml;nde wurden vors&auml;tzlich gelegt, die Tendenz sei steigend. Doch auch andere Ursachen kommen f&uuml;r ein Feuer in Betracht: Vor allem technische Ursachen, zum Beispiel durch Fehler in Elektroger&auml;ten oder Unachtsamkeit im Umgang mit Feuer sind schuld, wenn eine Wohnung in Flammen aufgeht.<br \/>\r\n<br \/>\r\nIn einem Durcheinander von Tr&uuml;mmern, Schutt und Asche die Ursache f&uuml;r ein Feuer herausfinden geh&ouml;rt zu den schwierigsten kriminaltechnischen Aufgaben. Dazu muss zuerst der Brandherd ermittelt werden. Hinweise k&ouml;nnen den Ermittlern dabei Rauchfahnen, Spuren an Holz, verformtes Metall oder abgeplatzter Putz und Gips sein. Ist der Brandherd gefunden, werden alle m&ouml;glichen Z&uuml;ndquellen unter die Lupe genommen. Sind technische Ursachen ausgeschlossen, kommt oft auch tierische Unterst&uuml;tzung zum Einsatz: Brandmittelsp&uuml;rhunde k&ouml;nnen nach einem Brand auch noch winzigste Spuren von Brandbeschleunigern finden und anzeigen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nF&uuml;r die Arbeit der Feuerwehr hat die Brandermittlung Konsequenzen: War es fr&uuml;her &uuml;blich, einen Einsatzort &quot;besenrein&quot; zu verlassen, so soll heute m&ouml;glichst wenig von den Einsatzkr&auml;ften ver&auml;ndert werden. &quot;L&ouml;sch- und Rettungsma&szlig;nahmen gehen nat&uuml;rlich vor&quot;, so Hoffmann. Dennoch sollte die Feuerwehr versuchen, m&ouml;glichst viele Spuren zu erhalten. Vor allem auch die fotografische Dokumentation eines Einsatzes kann den Spezialisten helfen, einen Brandverlauf zu rekonstruieren.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2006\/04\/20060414_01.jpg\" rel=\"lightbox[220610]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"220611\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2006\/04\/20060414_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-220611\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brandermittler Bernd Hoffmann, der selbst in der Gemeinde Eppelborn wohnt, war im Rahmen seiner Arbeit beim Landeskriminalamt schon mehrfach an Einsatzstellen der Feuerwehr Eppelborn t&auml;tig und stand als Referent an der traditionellen Karfreitagsitzung im L&ouml;schbezirk Eppelborn den 24 anwesenden F&uuml;hrungskr&auml;ften Rede und Antwort. 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