{"id":220508,"date":"2006-01-31T00:00:00","date_gmt":"2006-01-31T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"639","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2006\/01\/31\/639\/","title":{"rendered":"D&uuml;nnes Eis &#8211; Feuerwehr &uuml;bt Eisrettung"},"content":{"rendered":"Die dicke Eisschicht hatte an diesem Abend Kinder auf den zugefrorenen Fischweiher am Ortsausgang von Eppelborn gelockt. Mutig wagen sie sich immer weiter vor, bis das unvermeidliche geschieht: Das Eis gibt nach und eines der Kinder st&uuml;rzt ins eiskalte Wasser. Passanten werden auf die Hilferufe aufmerksam und alarmieren umgehend die Feuerwehr.<br \/>\r\n<br \/>\r\nGegen 18.30 Uhr wird der L&ouml;schbezirk Eppelborn an diesem 31. Januar 2006 mit dem Stichwort &amp;quot;Eisrettung&amp;quot; alarmiert. Bereits nach kurzer Zeit r&uuml;cken die ersten Einsatzkr&auml;fte mit dem Tankl&ouml;schfahrzeug zur Einsatzstelle aus, weitere Retter folgen unmittelbar danach mit dem R&uuml;stwagen und dem L&ouml;schfahrzeug. Auch ein Rettungswagen macht sich auf den Weg in die Dirminger Stra&szlig;e.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAls die ersten Feuerwehrleute eintreffen, kann sich das Kind kaum mehr aus eigener Kraft &uuml;ber Wasser halten. Die Zeit l&auml;uft, jetzt muss es schnell gehen: Einzelne Steckleiterteile werden zusammengebaut und auf die Eisfl&auml;che gelegt, um das Kind schnellstens aus dem eiskalten Wasser zu ziehen. Gleichzeitig beginnen weitere Feuerwehrleute, die Einsatzstelle auszuleuchten, um ein sicheres Arbeiten zu erm&ouml;glichen. Rettungssanit&auml;ter der Feuerwehr bereiten sich am Ufer auf die medizinische Erstversorgung vor.<br \/>\r\n<br \/>\r\nWas wie ein Ernstfall aussah, war eine unangek&uuml;ndigte Alarm&uuml;bung des L&ouml;schbezirks Eppelborn. L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer Felix Becker hatte sie vorbereitet, um unter m&ouml;glichst realistischen Bedingungen eine Eisrettung durchzuspielen. Das Kind war nat&uuml;rlich lediglich eine &Uuml;bungspuppe, trotzdem arbeiteten die Einsatzkr&auml;fte wie bei einem echten Einsatz routiniert und schnell.<br \/>\r\n<br \/>\r\nBricht jemand ins Eis ein, ist es wichtig, so schnell wie m&ouml;glich Hilfe zu holen. Feuerwehr und Rettungsdienste erreicht man &uuml;ber den Notruf 112. Ganz besonders zu beachten ist:<br \/>\r\n<br \/>\r\n[list]<br \/>\r\n[*]Gehen Sie kein eigenes Risiko beim Retten der Person ein. Versuchen sie eine Rettung mit Hilfmitteln wie Leitern, Booten oder Leinen.<br \/>\r\n[*]Gelingt ihnen die Rettung, &uuml;berpr&uuml;fen sie die Vitalfunktionen: Bewusstsein, Atmung und Puls<br \/>\r\n[*]Ist der Gerettete bewusstlos, hat aber Herzschlag und Atmung, bringen sie ihn in die stabile Seitenlage<br \/>\r\n[*]Beginnen sie bei einem Herzstillstand umgehend mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung<br \/>\r\n[*]Vermeiden Sie ein unn&ouml;tiges Bewegen des Verletzten, um das Zur&uuml;ckstr&ouml;men von kaltem Blut aus Armen und Beinen in den K&ouml;rper zu verhindern. Kreislaufprobleme bis hin zum Herzstillstand k&ouml;nnen die Folge sein.<br \/>\r\n[\/list]\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/20060204_01.jpg\" rel=\"lightbox[220508]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"220509\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/20060204_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-220509\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die dicke Eisschicht hatte an diesem Abend Kinder auf den zugefrorenen Fischweiher am Ortsausgang von Eppelborn gelockt. Mutig wagen sie sich immer weiter vor, bis das unvermeidliche geschieht: Das Eis gibt nach und eines der Kinder st&uuml;rzt ins eiskalte Wasser. 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