{"id":220266,"date":"2005-09-21T00:00:00","date_gmt":"2005-09-21T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"569","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2005\/09\/21\/569\/","title":{"rendered":"Herausforderungen sind gewachsen"},"content":{"rendered":"<p>Was am Samstagnachmittag f&uuml;r die Zuschauer wie echt wirkte, war zum Gl&uuml;ck nur ein &Uuml;bungsteil der Feuerwehren der Gemeinde Eppelborn: Vier der L&ouml;schbezirke wurden zu einem Brand eines in unmittelbarer N&auml;he befindlichen landwirtschaftlichen Anwesens gerufen.<\/p>\n<p>Spielende Kinder entz&uuml;ndeten in einem als Lagerhalle genutzten Geb&auml;ude Stroh und Heu. Durch die trockenen und leicht brennbaren Materialien geriet der Brand schnell au&szlig;er Kontrolle. Einige Kinder konnten das Geb&auml;ude nicht mehr rechtzeitig verlassen und wurden eingeschlossen.<\/p>\n<p>Aufgabe der eingesetzten Feuerwehrleute war es, das Geb&auml;ude unter dem Einsatz von Atemschutzger&auml;ten nach den vermissten Kindern abzusuchen und gleichzeitig mit einer massiven Brandbek&auml;mpfung zu beginnen. Bei diesem Teil der &Uuml;bung wurden die Rettungshelfer von Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes unterst&uuml;tzt.<\/p>\n<p>Brandmeister Christian Holz kommentierte sehr anschaulich, was die Rettungskr&auml;fte in einem solchen Fall zu tun haben.<\/p>\n<p>Auch der zweite Teil der &Uuml;bung war nicht minder interessant f&uuml;r die vielen Zuschauer: Durch nicht angepasste Geschwindigkeit ist ein PKW-Fahrer in den Abendstunden von der Stra&szlig;e abgekommen. Der schwer verletzte Fahrer sowie der leicht verletzte Beifahrer sind eingeklemmt und k&ouml;nnen sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien.<\/p>\n<p>Aufgabe der L&ouml;schbezirke war es, die Unfallstelle zu sichern und in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst eine erste Zugangs&ouml;ffnung zu den eingeklemmten Fahrzeuginsassen herzustellen. Nachdem die lebensrettenden Sofortma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt worden sind, begann die Befreiung: das Auto wurde rund um die Fahrzeuginsassen aufgeschnitten und das Dach wurde abgenommen. Diese Arbeiten geschahen &amp;quot;patientenorientiert&amp;quot;, also so schonend wie m&ouml;glich f&uuml;r den Patienten.<\/p>\n<p>So wird der Patient ohne Rotation der Wirbels&auml;ule und m&ouml;glichst ersch&uuml;tterungsfrei nach oben herausgehoben. Im Gegensatz zur Crashrettung, bei der der Patient schnellstm&ouml;glich aus der Einklemmung befreit wird, steht bei der patientenorientierten Rettung die Vermeidung von Folgesch&auml;den des Patienten im Vordergrund. Daher wird schonen und immer in Absprache mit dem Rettungsdienst und dem Notarzt vorgegangen.<\/p>\n<p>Auch w&auml;hrend dieses von Brandmeister Holz kommentierten &Uuml;bungsteils arbeiteten die Einsatzkr&auml;fte von DRK und Feuerwehr Hand in Hand.<\/p>\n<p>N&auml;here Informationen &uuml;ber das Leistungsspektrum der Feuerwehr kann man auch im Internet unter www.feuerwehr-eppelborn.de erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was am Samstagnachmittag f&uuml;r die Zuschauer wie echt wirkte, war zum Gl&uuml;ck nur ein &Uuml;bungsteil der Feuerwehren der Gemeinde Eppelborn: Vier der L&ouml;schbezirke wurden zu einem Brand eines in unmittelbarer N&auml;he befindlichen landwirtschaftlichen Anwesens gerufen. 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