{"id":220150,"date":"2005-08-08T00:00:00","date_gmt":"2005-08-08T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"536","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2005\/08\/08\/536\/","title":{"rendered":"Schnelle Hilfe &uuml;ber Grenzen hinweg"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn.[\/b] Samstagnachmittag, 15.52 Uhr. Bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn gehen die Piepser los. &amp;quot;Explosion, Eppelborn, Industriegel&auml;nde&amp;quot; steht darauf schwarz auf gr&uuml;n geschrieben. Jetzt hei&szlig;t es, schnell zu handeln: Rein in die Klamotten und ab zum Feuerwehrger&auml;tehaus. Dort wartet bereits das Alarmfax mit n&auml;heren Informationen zum Einsatzort und -geschehen: Im Lebensmittelwerk der Firma Juchem kam es zu einer Explosion im Fettspr&uuml;hturm.<\/p>\n<p>Kaum sechs Minuten sind vergangen, als die ersten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr am Ort des Geschehens eintreffen und sich einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Lage verschaffen. W&auml;nde wurden umgerissen, mehrere Geb&auml;ude stehen in Brand, es gibt zahlreiche Verletzte. Menschen in Panik sind vor den Flammen auf das 28 Meter hoch gelegene Dach des Turmes gefl&uuml;chtet. Auf dem Nachbargeb&auml;ude wurde ein dort arbeitender Dachdecker von Explosionsteilen verletzt. Eine Horrorvorstellung, wenn dies wirklich passieren w&uuml;rde. Gott sei Dank handelte es sich in diesem Fall &amp;quot;nur&amp;quot; um einen gro&szlig; angelegten &Uuml;bungseinsatz. Insgesamt waren 90 Rettungskr&auml;fte, 13 Fahrzeuge der Feuerwehren und vier Krankentransporter des DRK im Einsatz. &amp;quot;Ungl&uuml;cksf&auml;lle dieser Art k&ouml;nnten sich jederzeit ereignen, sie machen keinen Halt vor Gemeinde- und Landkreisgrenzen&amp;quot;, sagte Eppelborns Feuerwehrsprecher Frank Recktenwald. &amp;quot;Da ist es einfach notwendig, dass die Einsatzkr&auml;fte sich besser kennenlernen und miteinander solche Szenarien &uuml;ben&amp;quot;. Deshalb fand bereits zum dritten Mal unter dem Motto &amp;quot;Hilfe &uuml;ber Grenzen hinweg&amp;quot; eine landkreis&uuml;bergreifende Alarm&uuml;bung statt. Die habe von der Alarmierung bis zum Einsatzende gut geklappt, lobte der Eppelborner Wehrf&uuml;hrer Hermann-Josef Recktenwald. Unter der Leitung von L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer Felix Becker begannen die Wehrleute sofort nach ihrem Eintreffen die Br&auml;nde zu bek&auml;mpfen. Sie mussten &uuml;ber mehrere hundert Meter mit Schl&auml;uchen eine Wasserversorgung aufbauen und L&ouml;schwasser aus der Ill pumpen. Trupps mit Atemger&auml;ten begannen schon nach kurzer Zeit im Lebensmittelwerk nach Vermissten zu suchen. Der Einsatz f&uuml;hrte die Eppelborner aber auch schnell an die Grenzen ihrer Leistungsf&auml;higkeit. Deshalb beschloss der Einsatzleiter, die Feuerwehren aus den benachbarten Landkreisen Saarlouis und St. Wendel anzufordern. So war nach etwa 25 Minuten das Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Lebach vor Ort, mit dem die aufs Dach Gefl&uuml;chteten gerettet werden konnten. Aus Hasborn-Dautweiler wurde ein Ger&auml;tewagen Atemschutz angefordert.<\/p>\n<p>Auch die Arbeit des DRK und das notwendige Zusammenspiel mit der Feuerwehr ging w&auml;hrend des gesamten eineinhalbst&uuml;ndigen Einsatzes ohne Probleme &uuml;ber die B&uuml;hne. Im Ernstfall h&auml;tte der L&ouml;schbezirk Eppelborn zwar normalerweise zun&auml;chst die L&ouml;schbezirke der Gro&szlig;gemeinde und der Nachbargemeinde Illingen informiert. Aber es ist gut zu wissen, dass auch ein Einsatz &uuml;ber die Landkreisgrenzen hinweg reibungslos funktionieren w&uuml;rde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn.[\/b] Samstagnachmittag, 15.52 Uhr. Bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn gehen die Piepser los. &amp;quot;Explosion, Eppelborn, Industriegel&auml;nde&amp;quot; steht darauf schwarz auf gr&uuml;n geschrieben. Jetzt hei&szlig;t es, schnell zu handeln: Rein in die Klamotten und ab zum Feuerwehrger&auml;tehaus. 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