{"id":219963,"date":"1993-08-27T00:00:00","date_gmt":"1993-08-27T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"467","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/1993\/08\/27\/467\/","title":{"rendered":"Die Zusammenarbeit funktionierte vorz&uuml;glich"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (bn). [\/b]Als um zehn Uhr am Mittwochvormittag in allen acht Gemeindebezirken Eppelborns die Feuerschutzsirenen heulten, wu&szlig;ten nur wenige, da&szlig; es sich um eine Alarm&uuml;bung handelte, die im Gewerbegebiet am Bahnhof in Dirmingen durchgef&uuml;hrt werden sollte. B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz als Chef der Freiwilligen Feuerwehr wollte sich mit Gemeindewehrf&uuml;hrer Gerhard Gro&szlig; von der schnellen Einsatzbereitschaft der einzelnen L&ouml;schbezirke an einem Vormittag in der Woche w&auml;hrend der Ferienzeit von der Zusammenarbeit der einzelnen L&ouml;schbezirke unter ernstfallm&auml;&szlig;igen Bedingungen &uuml;berzeugen. Mit bei der Einsatzleitung waren auch Landesbrandinspekteur Hans-J&uuml;rgen Olliger und der feuerwehrtechnische Sachbearbeiter bei der Eppelborner Gemeindeverwaltung, Hans-Peter Brill. Um es vorwegzunehmen: Die Einsatz&uuml;bung hat geklappt, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen L&ouml;schbezirken funktionierte vorz&uuml;glich. <\/p>\n<p>Die angenommene Lage: Kurz vor dem Einlaufen eines G&uuml;terzuges, der aus Richtung Illingen in den Dirminger Bahnhof kam, war durch ein defektes hei&szlig;gelaufenes Lager an einem Radsatz ein Brand ausgebrochen, der sehr schnell auf die h&ouml;lzernen Aufgebauten eines geschlossenen G&uuml;terwagens &uuml;bergriff. Durch die gro&szlig;e Hitze- und Flammenwirkung explodierte das mitgef&uuml;hrte Frachtgut, brennende Tr&uuml;mmerteile l&ouml;sten Br&auml;nde in den unmittelbar am Bahnhof liegenden beiden Firmen aus, von denen eine auch chemische Substanzen lagert. Das Feuer breitete sich schnell aus, die Einsatzkr&auml;fte des Dirminger L&ouml;schbezirkes konnten den Brand nicht unter Kontrolle bringen. So wurde Gro&szlig;alarm ausgel&ouml;st. <\/p>\n<p>Bereits sieben Minuten nach der Alarmierung war das erste Einsatzfahrzeug des Dirminger L&ouml;schbezirkes am Einsatzort, nach elf Minuten trafen die Eppelborner Wehrm&auml;nner ein, nach 18 Minuten waren alle acht L&ouml;schbezirke im Einsatz; eine, wie von der Einsatzleitung best&auml;tigt wurde, ausgesprochen sehr gute Zeit unter Ber&uuml;cksichtigung der Entfernung und des allgemeinen Stra&szlig;enverkehrs, der in einigen Teilstrecken hemmend auf den schnellen Einsatz wirkte. Gemeindewehrf&uuml;hrer Gerhard Gro&szlig; informierte jeden L&ouml;schbezirk &uuml;ber die ihm im Plan zugewiesene Aufgabe, und weil er bef&uuml;rchten mu&szlig;te, da&szlig; das Wasser aus dem Rohrleitungsnetz nicht ausreichen werde, den Gro&szlig;brand unter Kontrolle zu bringen, entnahmen die L&ouml;schbezirke Humes und Bubach-Calmesweiler aus der etwa 120 Meter entfernten Ill zus&auml;tzlich Wasser und verlegten vier Zuleitungsrohre zu den &uuml;brigen Einsatzfahrzeugen. Sobald die Wasserf&ouml;rderung aus der Ill funktionierte, wurde die Wasserentnahme aus den beiden Unterflurhydranten eingestellt, um Trinkwasser zu sparen. <\/p>\n<p>Insgesamt waren 110 Feuerwehrm&auml;nner mit 15 Einsatzfahrzeugen zur Stelle; sie l&ouml;schten aus 18 Strahlrohren &#8211; ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis, wie B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz bei seinem Dank an die Wehrm&auml;nner betonte. In diesen Dank schlo&szlig; Lutz auch die DRK-Bereitschaft Humes ein, die mit einem Einsatzfahrzeug zur &amp;quot;Brandstelle&amp;quot; gekommen war. Die stellvertretende Ortsvorsteherin Ursula Wagner, ebenfalls am Einsatzort, w&uuml;nscht kleine Staustufen in der Ill, um im Ernstfall gen&uuml;gend Wasser bereit zu haben. Die Wehrm&auml;nner hatten sich mit Stein selbst geholfen und sicherten gen&uuml;gend Wasser aus diesem Gew&auml;sser f&uuml;r die Brandbek&auml;mpfung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (bn). [\/b]Als um zehn Uhr am Mittwochvormittag in allen acht Gemeindebezirken Eppelborns die Feuerschutzsirenen heulten, wu&szlig;ten nur wenige, da&szlig; es sich um eine Alarm&uuml;bung handelte, die im Gewerbegebiet am Bahnhof in Dirmingen durchgef&uuml;hrt werden sollte. 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