{"id":219960,"date":"1993-10-01T00:00:00","date_gmt":"1993-10-01T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"464","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/1993\/10\/01\/464\/","title":{"rendered":"Eine kleine Unachtsamkeit f&uuml;hrte schnell zum Gro&szlig;brand"},"content":{"rendered":"<p>[b]Wiesbach (ki). [\/b]Bei Schwei&szlig;arbeiten an einem Bus der im Industriegebiet in Wiesbach ans&auml;ssigen Fa. Risch ist das Fahrzeug in Brand geraten. Die f&uuml;r die Schwei&szlig;arbeiten benutzten Azetylenflaschen sind zerborsten, hatten das Motoren&ouml;l, Reinigungsbenzin und den Dieselkraftstoff in Brand gesetzt und die Wand zur benachbarten Fa. Siebert Elektronik zerschlagen und Br&auml;nde in der Computer- und Elektronikabteilung entfacht. Die beiden Arbeiter, die die Schwei&szlig;arbeiten am Bus durchgef&uuml;hrt hatten, sind in der Halle eingeschlossen. Bei dem Versuch, Hilfe zu leisten, lie&szlig; ein Arbeiter der ebenfalls im Industriegebiet ans&auml;ssigen Schlosserei Fenrich sein Schwei&szlig;ger&auml;t unbeaufsichtigt. Diese Unachtsamkeit hatte einen Brand zur Folge, der sich sehr schnell zum Vollbrand ausbreitete. Ein weiterer Arbeiter wollte mit seinem Pkw Hilfe holen und fuhr unter Mi&szlig;achtung der Vorfahrt in die L300 ein. Dort stie&szlig; er mit einem Pkw zusammen, wobei die Insassen der Pkws eingeklemmt und schwer verletzt wurden. Der L&ouml;schbezirk Wiesbach wurde gegen 16 Uhr alarmiert, und aufgrund der vorgefundenen Sachlage wurde sofort Gro&szlig;alarm ausgel&ouml;st. Dies war die Ausgangssituation f&uuml;r die Jahreshaupt&uuml;bung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Eppelborn. Unter den kritischen Augen von B&uuml;rgermeister Herrman Lutz, als Chef der Feuerwehr, Wehrf&uuml;hrer Gerhard Gro&szlig;, den Ortsvorstehern, MdL Peter M&uuml;ller, dem 1. Beigeordneten Berthold Schmitt und R&uuml;diger Kratz vom Landratsamt Ottweiler, Abt. Katastrophenschutz, zeigten 200 Wehrm&auml;nner und 28 Helferinnen und Helfer vom DRK Wiesbach, wozu sie in der Lage sind. Die Wetterverh&auml;ltnisse und die schweren Bodenbedingungen stellten die &Uuml;bungstrupps vor zus&auml;tzliche Aufgaben. Da durch die Verh&auml;ltnisse die Wasserversorgung &uuml;ber das Rohrnetz nicht gesichert war, mu&szlig;te das L&ouml;schwasser aus dem ca. 750 Meter entfernten Fischweiher am Wallenborn zur Brandstelle bef&ouml;rdert und eine Verst&auml;rkerpumpe installiert werden. Die Feuerwehrkameraden von den L&ouml;schbezirken Eppelborn, Bubach und Hierscheid meisterten diese Aufgaben binnen k&uuml;rzester Zeit. Der L&ouml;schbezirk Wiesbach &uuml;bernahm die Menschenrettung und die Brandbek&auml;mpfung beim Reiseunternehmen Risch. Die Wehrkameraden aus Humes, Habach, Macherbach und Dirmingen bek&auml;mpften die Br&auml;nde bei den Firmen Fenrich und Jacob von unterhalb des Feldweges aus. Die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes versorgten derweil die geborgenen Verletzten vorbildlich. Besonders beeindruckt zeigten sich die G&auml;ste von der Bergung der Verletzten und der Brandbek&auml;mpfung des Verkehrsunfalls. Hier mu&szlig;ten die eingeklemmten Personen mit Schere und Spreizer aus den Fahrzeugen befreit werden, und die entstandene &Ouml;lspur mu&szlig;te beseitigt werden. L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer Alfred Schmitt und Wehrf&uuml;hrer Gerhard Gro&szlig; hatten die Anforderungen an sich und die Feuerwehrm&auml;nner bei der Planung sehr hoch gesteckt. Die Floriansj&uuml;nger bewiesen auch, da&szlig; sie mit den Aufgaben selbst unter erschwerten Bedingungen fertig werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Wiesbach (ki). 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