{"id":219955,"date":"1994-07-27T00:00:00","date_gmt":"1994-07-27T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"459","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/1994\/07\/27\/459\/","title":{"rendered":"Nach sechs Minuten waren Helfer vor Ort"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]Alarm&uuml;bung 1994 mit 86 Feuerwehrleuten ohne besondere Vorkommnisse durchgef&uuml;hrt, so lautete kurz und formal die Abschlu&szlig;meldung von Gemeindewehrf&uuml;hrer Gerhard Gro&szlig; an den Chef der Eppelborner Wehren, B&uuml;rgermeister Fritz Hermann Lutz. Dieser hatte mitten in der Urlaubszeit von seinem Recht Gebrauch gemacht, zu pr&uuml;fen, wie die Einsatzbereitschaft der Eppelborner Wehren zu einer ung&uuml;nstigen Zeit gegeben ist. Landesbrandinspektor Hans-J&uuml;rgen Olliger konnte sich ebenfalls von dem schnellen und routinierten Einsatz der Wehrleute &uuml;berzeugen. Es sei notwendig, immer wieder solche &Uuml;bungen vorzunehmen um f&uuml;r den Fall des Falles gewappnet zu sein. Mit dem Einsatzort am &amp;quot;Landheim Wiesbach&amp;quot; habe man eine &Ouml;rtlichkeit mit vielen T&uuml;cken ausgesucht. Hier sei das Suchen von m&ouml;glichen Brandherden besonders schwierig. Flucht-und Rettungswege zu erkunden und Schwachstellen aufzufinden, sei mit das Ziel dieser pl&ouml;tzlich angesetzten Alarm&uuml;bung gewesen. Die Annahme, ein Kurzschlu&szlig; in einer abgeh&auml;ngten Decke habe einen Schwelbrand verursacht, kann durchaus einmal zutreffen. Durch enormen Hitzestau sei es zu einer schlagartigen Durchz&uuml;ndung des Dachstuhles im &amp;quot;alten&amp;quot; Geb&auml;ude des Kurheimes gekommen. Starker Funkenflug und wegfliegende brennende Teile h&auml;tten auch im neuen Geb&auml;ude einen Folgebrand ausgel&ouml;st. Folge: Erhebliche Gefahr durch Rauch in den Flurg&auml;ngen f&uuml;r die 126 Kurg&auml;ste und das zahlreiche Dienstpersonal. <\/p>\n<p>Aufgrund der zu erwartenden gr&ouml;&szlig;eren Schadenslage seien alle L&ouml;schbezirke der Gemeinde alarmiert worden. Schon 6 Minuten nach Ausl&ouml;sen des Sirenenalarms trafen die ersten L&ouml;schfahrzeuge aus Eppelborn und Wiesbach aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig ein. Nur kurze Zeit sp&auml;ter waren weitere acht Fahrzeuge im Einsatz. DRK-Eppelborn mit Einsatzwagen plus Rotkreuzhelfer aus Wiesbach sowie Polizei standen f&uuml;r Eventualf&auml;lle zur Verf&uuml;gung. Insgesamt waren 19 Feuerl&ouml;schrohre auf die einzelnen &amp;quot;Brandherde&amp;quot; gerichtet. Die Wasserversorgung erfolgte per Hydranten, dem in den Parkanlagen des Heimes gelegenen L&ouml;schteich sowie aus dem angestauten Wiesbach. Wasser sei in diesem Umfeld zum L&ouml;schen gen&uuml;gend vorhanden, so Wehrf&uuml;hrer Gro&szlig;, aber die Entnahme aus dem &ouml;ffentlichen Wasserleitungsnetz sei begrenzt. Hier konnte man nicht unbeschr&auml;nkt anzapfen, aus Kapazit&auml;tsgr&uuml;nden; einige Rohre pinkelnten nur. Eine wichtige Erfahrung f&uuml;r den hoffentlich nie erfolgenden Ernstfall. B&uuml;rgermeister Lutz konnte nach der Abschlu&szlig;besprechung mit der Heimleitung und den Wehrspitzen zufrieden seine anderen Amtsgesch&auml;fte wieder aufnehmen: Die Eppelborner Feuerwehr ist f&uuml;r Ernstf&auml;lle gewappnet. Die Kurg&auml;ste waren kurz vor dem Sirenenalarm auf die &Uuml;bung aufmerksam gemacht und gebeten worden das Haus w&auml;hrend des &Uuml;bungseinsatzes aus Sicherheitsgr&uuml;nden nicht zu verlassen. Das wollten sie sicherlich auch nicht. Besonders die kleinen G&auml;ste hatten bei diesem aufregenden Ereignis einen Logeplatz. Die kleine vierj&auml;hrige Denise: Das Spritzen der Feuerwehrleute sei das Sch&ouml;nste gewesen. So hat halt jeder seine Perspektive.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]Alarm&uuml;bung 1994 mit 86 Feuerwehrleuten ohne besondere Vorkommnisse durchgef&uuml;hrt, so lautete kurz und formal die Abschlu&szlig;meldung von Gemeindewehrf&uuml;hrer Gerhard Gro&szlig; an den Chef der Eppelborner Wehren, B&uuml;rgermeister Fritz Hermann Lutz. 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