{"id":219932,"date":"1996-10-16T00:00:00","date_gmt":"1996-10-16T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"436","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/1996\/10\/16\/436\/","title":{"rendered":"Seniorenheim St. Josef wurde total evakuiert"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]Eine derartige &Uuml;bung wurde bei uns noch nie praktiziert. Das fanden viele verantwortliche Feuerwehr- und DRK-F&uuml;hrungskr&auml;fte w&auml;hrend der &uuml;ber zweist&uuml;ndigen &Uuml;bung in und um das Seniorenheim St. Josef. Wovon mu&szlig;te man ausgehen? Im Keller des Heimes verursachten Glutreste nach Schwei&szlig;arbeiten einen Schwelbrand, der auch durch den zuf&auml;llig defekten Rauchmelder im entsprechenden Brandabschnitt nicht entdeckt werden konnte. Rauchgase breiteten sich nach und nach durch die G&auml;nge aus, schlichen in die Zimmer der Heimbewohner. <\/p>\n<p>Nach dem ersten Notruf mu&szlig;ten immer mehr Rettungskr&auml;fte angefordert werden. Die interne Verlegung der Heimbewohner, &uuml;berwiegend &auml;ltere und hilfsbed&uuml;rftige Personen, durch das Pflegepersonal zeigte sich als nicht ausreichend. Immer mehr Bewohner mu&szlig;ten nach drau&szlig;en gebracht werden. Inzwischen hatte das DRK mit insgesamt zw&ouml;lf Einsatzfahrzeugen und 90 Personen umfassendem Hilfspersonal mehrere Zelte zur Erstversorgung aufgebaut. Zusammen mit der Feuerwehr, die &uuml;ber lange Dreh- und Steckleitern Heimbewohner aus oberen Etagen rettete, wurden diese &uuml;ber die stark befahrene aber zeitweilig abgesperrte Bundesstra&szlig;e 10 in das naheliegende Kulturhaus geschafft. Hier waren Ruhe- und Schlafr&auml;ume eingerichtet worden. <\/p>\n<p>Durch besonders ausgebildete Kr&auml;fte wurden die Evakuierten versorgt und psychologisch betreut. Drei &Auml;rzte hatten zuvor gepr&uuml;ft, welcher Personenkreis f&uuml;r diese au&szlig;ergew&ouml;hnliche &Uuml;bung &uuml;berhaupt transportf&auml;hig war. Ein Alptraum f&uuml;r jede Heimleitung sei eine derartige Notsituation. Deshalb habe man trotz Bedenken eine solche &Uuml;bung gewagt, so die Verantwortlichen des Seniorenheimes und der Hilfskr&auml;fte. In zeitraubender Vorarbeit sei ein spezieller Alarmplan f&uuml;r das Heim entwickelt worden, der nach Auswertung der &Uuml;bung nach Schwachstellen abgeklopft werde. Die Heiminsassen sollen stets das Gef&uuml;hl der Sicherheit und Geborgenheit haben, betonte Heimleiterin B&auml;rbel Hornberger. <\/p>\n<p>Die realistische Simulation einer derartigen Brandkatastrophe sei aus verschiedenen Gr&uuml;nden problematisch, meinte Brandinspektor Werner Hoffmann von der Berufsfeuerwehr Saarbr&uuml;cken, der eigens als Beobachter und &amp;quot;Schiedsrichter&amp;quot; eingeladen war. Hervorragend nannte er die Vorbereitung der &Uuml;bung, ausgezeichnet die Zusammenarbeit aller Hilfskr&auml;fte, vorbildlich das Verhalten und die Hilfe des Heimpersonals, so sein Urteil. Ebenso w&uuml;rdigte B&uuml;rgermeister Fritz Hermann Lutz den &Uuml;bungsverlauf. Die Dimension der gestellten Aufgabe sei schon beeindruckend. Man habe in der Gemeinde drei Geb&auml;udekomplexe mit &auml;hnlicher Rettungsproblematik und nach dieser &Uuml;bung sei ihm etwas wohler. <\/p>\n<p>Er dankte mit dem Wehrf&uuml;hrer Hermann-Josef Recktenwald und dem stellvertretenden Bereitschaftsf&uuml;hrer des DRK, J&ouml;rg Leist, allen &Uuml;bungsteilnehmern. Insgesamt waren 128 Feuerwehrleute mit 17 Einsatzfahrzeugen, darunter drei &uuml;berlange Drehleitern aus Lebach, Illingen und Spiesen-Elversberg im Einsatz. Die Heimleitung dankte allen HelferInnen bei einem anschlie&szlig;enden Imbi&szlig; mit Abschlu&szlig;gespr&auml;ch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]Eine derartige &Uuml;bung wurde bei uns noch nie praktiziert. Das fanden viele verantwortliche Feuerwehr- und DRK-F&uuml;hrungskr&auml;fte w&auml;hrend der &uuml;ber zweist&uuml;ndigen &Uuml;bung in und um das Seniorenheim St. Josef. Wovon mu&szlig;te man ausgehen? Im Keller des Heimes verursachten Glutreste nach Schwei&szlig;arbeiten einen Schwelbrand, der auch durch den zuf&auml;llig defekten Rauchmelder im entsprechenden Brandabschnitt nicht<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-219932","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressebericht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=219932"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219932\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=219932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=219932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=219932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}