{"id":219913,"date":"1998-08-06T00:00:00","date_gmt":"1998-08-06T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"417","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/1998\/08\/06\/417\/","title":{"rendered":"F&uuml;r alle F&auml;lle gut gewappnet"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]Um die Mittagszeit l&auml;uft in der Kreisalarmzentrale in Neunkirchen eine Meldung auf: &amp;quot;Bei mir auf dem Hof brennt das Strohlager.&amp;quot; Sofort werden die zust&auml;ndigen Wehren in der Brandregion alarmiert. Was war geschehen? Durch spielende Kinder kam es auf einem Aussiedlerhof zwischen Humes und Wiesbach zu dem Brand. Starker Funkenflug gef&auml;hrdete das Wohnhaus und die angrenzenden Hofanlagen. Auf dem Hof gibt es zwei besondere Gefahrenschwerpunkte, zum einen nat&uuml;rlich das Wohnhaus, des weiteren die Stallungen der Zucht- und Mastschweine sowie ein zeitweise bis zu 10000 Liter umfassendes Ethanollager, das auf dem Hof produziert wird. <\/p>\n<p>Zum Gl&uuml;ck kein Ernst-, sondern nur ein &Uuml;bungsfall. Schon nach kurzer Zeit treffen zw&ouml;lf Einsatzfahrzeuge aus allen acht Eppelborner Gemeindebezirken ein. Sehr schnell sind etliche hundert Meter Schl&auml;uche ausgelegt und die Strahlrohre zum Einsatz gebracht. Gleichzeitig wird zum Schutz des Wohnhauses ein Hydroschild, das ist eine Wasserwand, in Betrieb gesetzt. <\/p>\n<p>Unabh&auml;ngig davon steht ein Alarmzug am Humeser Friedhof f&uuml;r einen eventuellen Ernsteinsatz bereit, und siehe da, er wurde ben&ouml;tigt. W&auml;hrend der &Uuml;bung lief die Meldung von einem verungl&uuml;ckten Fahrzeug in der N&auml;he des Umspannwerkes auf. Am Ungl&uuml;cksort stellte man sehr schnell fest, da&szlig; das von der Fahrbahn abgekommene und abseits der B&ouml;schung im Niederwald steckengebliebene Auto dort schon einige Zeit vorher &amp;quot;zur Ruhe&amp;quot; gekommen war. Der Motor war kalt. Kein Insasse vorhanden. Bald stellte sich heraus, da&szlig; es sich hier um einen am letzten Freitag im Bereich Homburg gestohlenen Pkw handelte. <\/p>\n<p>Doch zur&uuml;ck zum eigentlich ausl&ouml;senden Feuerwehreinsatz. In die von einem kleinen eingeweihten Kreis vorbereitete &Uuml;bung flie&szlig;en auch besondere Elemente des Chefs der Wehr mit ein. Diesmal wollte er testen, wie hoch die Einsatzpr&auml;senz in der Ferienzeit und zudem zu einem Tageszeitpunkt (Schichtwechsel) ist, an dem erfahrungsgem&auml;&szlig; viele Wehrkr&auml;fte au&szlig;er Haus sind. Das Ergebnis zeigte: Auch f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Notf&auml;lle bei ung&uuml;nstigen Zeiten sind die Eppelborner Wehren gewappnet. <\/p>\n<p>Der zweite Test ging allerdings &amp;quot;in die Hose&amp;quot;. Erstmals wurde eine sogenannte &amp;quot;Stille Alarmierung&amp;quot; gew&auml;hlt. Die Wehrleute besitzen inzwischen alle einen speziellen Melder, mit dem sie gezielt alarmiert werden k&ouml;nnen. K&uuml;nftig wolle man auf die &amp;quot;laute&amp;quot; , die Sirenenalarmierung, verzichten. Nur f&uuml;r den Notfall werde in jedem Gemeindebezirk eine Sirene betriebsbereit gehalten. <\/p>\n<p>Dieses Ziel verfolgten derzeit alle Wehren bundesweit, so war aus Feuerwehrf&uuml;hrungskreisen zu h&ouml;ren. Offenbar ist aber die Alarmierungssoftware des zentralen Feuerwehrcomputers noch nicht optimal entwickelt. Doch um dies festzustellen, diente auch diese &Uuml;bung. Dennoch zeigten sich in einer Abschlu&szlig;besprechung der 80 Wehrleute und der drei mit im Einsatz befindlichen DRK-Fahrzeugbesatzungen Landesbrandinspekteur Hans-J&uuml;rgen Olliger, Kreisbrandinspekteur Gerhard Gro&szlig; sowie Gemeindewehrf&uuml;hrer Hermann Josef Recktenwald und B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz sehr zufrieden mit dem &Uuml;bungseinsatz. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]Um die Mittagszeit l&auml;uft in der Kreisalarmzentrale in Neunkirchen eine Meldung auf: &amp;quot;Bei mir auf dem Hof brennt das Strohlager.&amp;quot; Sofort werden die zust&auml;ndigen Wehren in der Brandregion alarmiert. Was war geschehen? Durch spielende Kinder kam es auf einem Aussiedlerhof zwischen Humes und Wiesbach zu dem Brand. 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