{"id":219911,"date":"1998-09-22T00:00:00","date_gmt":"1998-09-22T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"415","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/1998\/09\/22\/415\/","title":{"rendered":"Allen Anforderungen gewachsen"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]Gleich drei Einsatzstellen umfa&szlig;te in diesem Jahr die Haupt&uuml;bung der Eppelborner Feuerwehren. Erstmals erfolgte die Alarmierung nicht durch die Sirenen der einzelnen Gemeindebezirke, sondern &uuml;ber Funk an jeden Feuerwehrmann oder beziehungsweise -frau, die sogenannte stille Alarmierung. Was war geschehen? Was gab es zu bek&auml;mpfen oder zu sch&uuml;tzen und zu retten? <\/p>\n<p>Jedem der acht L&ouml;schbezirke wurde eine besondere Aufgabe zugewiesen. Die Erstversorgung der Verletzten &uuml;bernahmen die Ortsverb&auml;nde Hierscheid und Humes des Deutschen Roten Kreuzes. Bei Bodenverlegungsarbeiten im Keller des B&uuml;rgerhauses kam es zu einer explosionsartigen Verpuffung. Dabei entstanden sehr schnell mehrere Brandstellen in verschiedenen R&auml;umen, wobei mehrere Personen eingeschlossen wurden. <\/p>\n<p>Bald drohten die Br&auml;nde auch auf das Kellergescho&szlig; der unmittelbar benachbarten Kindertagesst&auml;tte &uuml;berzugreifen. Auch hier war eine Person eingeschlossen. Starke Rauchentwicklung erschwerte die Rettungsarbeiten, so da&szlig; mit schwerem Atemschutz gearbeitet werden mu&szlig;te. Etwa hundert Meter weiter brach in einem privaten Anwesen beim Bef&uuml;llen eines Heiz&ouml;ltanks ein Brand aus, ebenfalls mit starker Rauchentwicklung. Dieser war dann auch die Ursache f&uuml;r einen schweren Verkehrsunfall. <\/p>\n<p>Ein Pkw fuhr gegen den beladenen Tankzug. Hierbei wurden Fahrer und Beifahrer des Pkw eingeklemmt Doch das Ungl&uuml;ck nahm weiter seinen Lauf. Das auslaufende Benzin des Pkw gelangte in die Kanalisation. Durch die Unachtsamkeit eines Passanten &#8211; er warf einen Zigarettenstummel weg &#8211; kam es zu einer Entz&uuml;ndung der Benzind&auml;mpfe im Kanalsystem, worauf Explosionen erfolgten. Schlie&szlig;lich brach im nahegelegenen Sportheim Hierscheid aufgrund eines elektrischen Defekts in den Umkleider&auml;umen ein Brand aus. <\/p>\n<p>Bei sovielen gleichzeitigen Unf&auml;llen und dem Einsatz sovieler Hilfstrupps war halb Hierscheid auf den Beinen. Insgesamt seien, so Wehrf&uuml;hrer Hermann Josef Recktenwald, 185 Feuerwehrleute eingesetzt gewesen. Weitere zw&ouml;lf Jugendfeuerwehrkameraden stellten sich als &amp;quot;Opfer&amp;quot; zur Verf&uuml;gung und wurden von DRK-Helferinnen und -helfern erstversorgt. Au&szlig;er kleineren Unstimmigkeiten bez&uuml;glich der Alarmierung und Wasserversorgung sei die &Uuml;bung als gelungen zu betrachten, so Recktenwald. Einzelheiten w&uuml;rden in der n&auml;chsten Dienstbesprechung zur Sprache kommen. <\/p>\n<p>Am Ende der &Uuml;bung zeigte sich auch der Chef der Feuerwehr, B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz, zufrieden. Mit seinem Lob an die vielen ehrenamtlichen Einsatzkr&auml;fte erw&auml;hnte er auch eine unbefriedigende Erfahrung. Einer der Feuerwehrleute habe bei seiner beruflichen Bewerbung Schwierigkeiten gehabt, weil er aktives Mitglied der Feuerwehr sei. Hier forderte Fritz-Hermann Lutz eine Gleichbehandlung bei Bewerbungen. Den ehrenamtlich t&auml;tigen Hilfskr&auml;ften d&uuml;rften durch ihr Engagement f&uuml;r die Allgemeinheit keine Nachteile entstehen, so der B&uuml;rgermeister. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]Gleich drei Einsatzstellen umfa&szlig;te in diesem Jahr die Haupt&uuml;bung der Eppelborner Feuerwehren. 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