{"id":219909,"date":"1998-10-15T00:00:00","date_gmt":"1998-10-15T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"413","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/1998\/10\/15\/413\/","title":{"rendered":"Es klappte auch ohne Sirenengeheul"},"content":{"rendered":"<p>[b]Hierscheid (thk). [\/b]Beim Bef&uuml;llen eines Heiz&ouml;ltanks kommt es aus unerkl&auml;rlichen Gr&uuml;nden zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Infolge des Rauches ereignet sich ein schwerer Verkehrsunfall: Ein PKW mit zwei Insassen f&auml;hrt gegen den Tankzug, Fahrer und Beifahrer sind im Wagen eingeklemmt. Der Kraftstofftank des Autos ist defekt, auslaufendes Benzin gelangt in die Kanalisation und aufgrund der Unachtsamkeit eines Passanten, der einen Zigarettenstummel wegwirft, kommt es zu Explosionen, wobei die Bewohner der anliegenden H&auml;user in Mitleidenschaft gezogen werden. Doch dem nicht genug. Zur gleichen Zeit ereignen sich weitere Br&auml;nde im B&uuml;rgerhaus und im Sportheim Hierscheid. Die Feuerwehren und das DRK werden alarmiert, um Punkt 15 Uhr ist die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Hierscheid am Einsatzort. Nach und nach treffen insgesamt zwanzig L&ouml;schfahrzeuge aus den Gemeinden Hierscheid, Wiesbach, Habach, Dirmingen, Eppelborn, Humes, Bubach-Calmesweiler und Macherbach ein. Im Einsatz sind von den 327 aktiven gesamt etwa 200 Feuerwehrm&auml;nner. Die einzelnen Wehren melden sich bei der Einsatzleitung, die den jeweiligen Fahrzeugen schon bei der Anfahrt die einzelnen Einsatzstellen zugeteilt hat. Wie Wehrf&uuml;hrer Hermann-Josef Recktenwald mitteilt, soll vor allem die Zusammenarbeit der Wehren untereinander gef&ouml;rdert und f&uuml;r den Ernstfall geprobt werden. Desweiteren teste man auch die L&ouml;schwasserversorgung, mehrere 100 Meter Schl&auml;uche in den verschiedensten Gr&ouml;&szlig;en wurden von einem Hydranten zum anderen verlegt und f&uuml;r Gro&szlig;eins&auml;tze wie diesem stand zudem noch der Teich Lochm&uuml;hle in Hierscheid zur Verf&uuml;gung. &amp;quot;Der Ausbildungsstand insgesamt kann als gut bezeichnet werden&amp;quot; , zeigte sich Recktenwald als Leiter der &Uuml;bung zufrieden. Die Ausstattung der Wehren in der Gemeinde weist kaum L&uuml;cken auf. Und trotzdem tut sich noch was. F&uuml;r die FFW L&ouml;schbezirk Wiesbach soll noch in diesem Jahr ein neues L&ouml;schfahrzeug angeschafft werden. Der bisherige 28 Jahre alte Wagen hat seinen Dienst getan. Au&szlig;erdem stellt Recktenwald auch noch f&uuml;r Hierscheid und Eppelborn neue Fahrzeuge in Aussicht, die in den n&auml;chsten Jahren in Betrieb genommen werden sollen. Die Sicherheit der Feuerwehrm&auml;nner mu&szlig; nat&uuml;rlich gew&auml;hrleistet sein. Neue Jacken sollen f&uuml;r die Zukunft noch mehr vor den Gefahren des Feuers sch&uuml;tzen. Aber eines wurde bei der Jahreshaupt&uuml;bung vermi&szlig;t: die Sirene. Ohne Sirenenalarm wurden die acht freiwilligen Feuerwehren in Eppelborn alarmiert, ein neues Alarmsystem macht sich im Saarland breit. Die komplette Mannschaft, also insgesamt 327 M&auml;nner, ist mit digitalen Meldern ausger&uuml;stet worden, die bei Alarm piepsen. Somit k&ouml;nnen schon direkt gezielte Informationen an die Feuerwehrm&auml;nner im Einsatz gegeben werden. Die Sirenen bleiben trotzdem weiterhin erhalten, aber nur noch eine pro Ort, die nur im &auml;u&szlig;ersten Notfall ausgel&ouml;st werden soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Hierscheid (thk). [\/b]Beim Bef&uuml;llen eines Heiz&ouml;ltanks kommt es aus unerkl&auml;rlichen Gr&uuml;nden zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. 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