{"id":219905,"date":"1999-09-21T00:00:00","date_gmt":"1999-09-21T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"409","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/1999\/09\/21\/409\/","title":{"rendered":"Schwierigen Aufgaben gewachsen"},"content":{"rendered":"<p>[b]Bubach-Calmesweiler (lh). [\/b]In das landwirtschaftliche Anwesen von Alois Gro&szlig; in Calmesweiler schlug am fr&uuml;hen Nachmittag des 18. September ein Blitz ein, setzte ein Geb&auml;ude in Brand, in dem gro&szlig;e Mengen Stroh gelagert sind. Ein m&ouml;gliches &Uuml;bergreifen der Flammen auf benachbarte Geb&auml;ude war zu bef&uuml;rchten. Der sofort alarmierte &ouml;rtliche L&ouml;schbezirk l&auml;sst wegen der Brisanz des Brandobjektes (hohe Brandlast, dichte Bebauung, mangelnde L&ouml;schwasserversorgung) alle L&ouml;schbezirke der Gemeinde alarmieren. <\/p>\n<p>Soweit das Ausgangszenario der simulierten Jahreshaupt&uuml;bung in der Illtalgemeinde. Eine sicherlich nicht unrealistische Gefahrensituation. Schon im Vorfeld dachten sich einige Gefahrenstrategen diese Aufgabe aus. Sie analysierten, planten und erprobten gemeinsam das Abl&ouml;schen der Scheune und den Schutz der Nachbargeb&auml;ude am runden Tisch. Gleichzeitig sollte festgestellt werden, ob die erforderlichen L&ouml;schwassermengen zu dem Brandherd beziehungsweise m&ouml;glichen weiteren Brandstellen heran transportiert werden k&ouml;nnen und ob &uuml;berhaupt Wasser ausreichend zur Verf&uuml;gung stand. <\/p>\n<p>Diesmal baten die Verantwortlichen Planer die Verwaltung und die kommunalen Vertreter in die Hirschberghalle. Sie erl&auml;uterten anhand von Bildern auf einer Leinwand die Situation von allen Seiten und legten das Was, Wie und Warum der einzelnen Ma&szlig;nahmen zur Brandbek&auml;mpfung offen. Danach lief gegen 16 Uhr die Alarmmeldung bei der Zentrale in Neunkirchen auf; der praktische Teil der &Uuml;bung startete. Sofort wurde von hier das Personal der einzelnen L&ouml;schbezirke &uuml;ber die sogenannte &amp;quot;Stille Alarmierung&amp;quot; informiert. Zus&auml;tzlich wurden noch die wenigen in Betrieb befindlichen Sirenen aus dem Schlaf erweckt. <\/p>\n<p>Innerhalb einiger Minuten kamen die insgesamt 18 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des DRK aus allen Richtungen der Gemeinde an die Ungl&uuml;cksstelle. Jeder Feuerwehrmann beziehungsweise Feuerwehrfrau hatten ihre Aufgabe: Au&szlig;ent&uuml;ren der Fahrzeuge auf, ein schneller Griff nach den erforderlichen Hilfsmitteln, Schl&auml;uche ausrollen, miteinander verbinden, Strahlrohre ansetzen und Wasser marsch. Bald l&ouml;schten und sch&uuml;tzten zirka 25 Strahlrohre in den H&auml;nden von wehrhaften Helfern die zahlreichen Objekte. Auf einer Strecke von 500 Meter wurden zirka 2000 Meter Schl&auml;uche verlegt. Verletzte wurden aus den Geh&ouml;ften herausgetragen und in einem schnell aufgebauten DRK-Zelt erstversorgt. Hier standen zehn DRK-Helfer beziehungsweise Helferinnen mit Dr. Deutscher zur Verf&uuml;gung. Insgesamt waren 200 Kr&auml;fte im Einsatz. <\/p>\n<p>Auch die Polizei war st&auml;ndig pr&auml;sent und sorgte f&uuml;r Ruhe und Ordnung. W&auml;hrend der Abschlu&szlig;besprechung der Wehrleute in der Hirschberghalle dankte Wehrf&uuml;hrer Hermann Josef Recktenwald und der Chef der Wehr, B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz allen Einsatzkr&auml;ften f&uuml;r ihre Bereitschaft, zu helfen, wenn die Not es erfordere. In den Dank schlossen beide auch die Einsatzfreude bei den Wehr&uuml;bungen im Laufe des Jahres mit ein. Nur, wenn man st&auml;ndig das Bek&auml;mpfen von Gefahren &uuml;be, k&ouml;nne man auch im Ernstfall einen effizienten Gefahrenschutz erwarten. Die B&uuml;rger jedenfalls k&ouml;nnen beruhigt sein. Ihre Feuerwehr ist bestens ger&uuml;stet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Bubach-Calmesweiler (lh). [\/b]In das landwirtschaftliche Anwesen von Alois Gro&szlig; in Calmesweiler schlug am fr&uuml;hen Nachmittag des 18. September ein Blitz ein, setzte ein Geb&auml;ude in Brand, in dem gro&szlig;e Mengen Stroh gelagert sind. Ein m&ouml;gliches &Uuml;bergreifen der Flammen auf benachbarte Geb&auml;ude war zu bef&uuml;rchten. 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