{"id":219903,"date":"2000-02-26T00:00:00","date_gmt":"2000-02-26T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"407","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2000\/02\/26\/407\/","title":{"rendered":"Ersehntes Ger&auml;tehaus in greifbarer N&auml;he"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]&amp;quot;Heut war ein toller Tag f&uuml;r Wiesbach&amp;quot; , sagte sichtlich zufrieden der Wiesbacher Ortsvorsteher Richard Kleer im Rahmen eines Pressegespr&auml;ches. Der Neubau des seit &uuml;ber zehn Jahren von der Feuerwehr ersehnten Ger&auml;tehauses r&uuml;ckt in greifbare N&auml;he. Und dieser Neubau ist Teil der Gesamtplanung der st&auml;dtebaulichen Erweiterung des Ortskerns im Bereich des Outreauplatzes, der Kirchenstra&szlig;e, Valeriusstra&szlig;e und Kirche. Ortsvorsteher Richard Kleer dankte allen, insbesondere auch dem beim Gespr&auml;ch anwesenden Feuerwehrmitglied Pastor Harald Winter f&uuml;r die gute Zusammenarbeit in der laufenden Konzeptionsphase. <\/p>\n<p>Noch in diesem Jahr soll mit dem Abriss des bisherigen Ger&auml;teshauses, einem Geb&auml;ude, das Anfang der 50er Jahre errichtet wurde, begonnen werden. Bei der vorhandenen Geb&auml;udekonstruktion handelt es sich um einen eingeschossigen Garagenbau mit einem seitlichen Sozialbereich, der nicht unterkellert ist. Durch die aufsteigende Feuchtigkeit kommt es zu Salpeterausbl&uuml;hungen und Abl&ouml;sungen. Au&szlig;erdem fehlt eine W&auml;rmed&auml;mmung. Der Fu&szlig;boden mit einem Beton und einem Oberbelag sch&uuml;tzt nach heutigen Vorstellungen und Erkenntnissen nur mangelhaft gegen das Erdreich. Au&szlig;erdem sei die Funktionalit&auml;t, beispielsweise die zu geringe Durchfahrtsh&ouml;he f&uuml;r die Einsatzfahrzeuge, nicht gegeben, so B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz in seiner Eigenschaft als Chef der Verwaltung und der Wehr. <\/p>\n<p>Denkbare notwendige Einzelma&szlig;nahmen seien ein schlechter Kompromiss und zudem am Ende kaum billiger als ein gutdurchdachter und zukunftstr&auml;chtiger Neubau. Dies erl&auml;uterte Architekt Bernd Wirtz anhand von Planunterlagen. Bei der Geb&auml;udekonzeption handele es um ein Garagengeb&auml;ude mit seitlich angef&uuml;gtem 2-geschossigem Sozialbereich. Der Dachraum &uuml;ber dem Garagenteil werde als Aufenthalts- und Besprechungsraum der Feuerwehr genutzt. Im Garagenteil (Quadratmeter) seien Stellpl&auml;tze f&uuml;r drei Fahrzeuge vorgesehen. Daneben bef&auml;nde sich ein neuer Ger&auml;teraum (heute nicht vorhanden). Im Sozialbereich seien Umkleider&auml;umlichkeiten f&uuml;r 60 m&auml;nnliche und f&uuml;nf weibliche Personen, Sanit&auml;rr&auml;ume sowie ein Funkraum eingeplant. Im Obergeschoss sind Lagerr&auml;ume f&uuml;r die Jugendwehr und den Spielmannszug sowie ein B&uuml;roraum vorgesehen. <\/p>\n<p>Auch aus st&auml;dtebaulicher Sicht stelle der geplante Neubau eine Aufwertung gegen&uuml;ber dem Jetztzustand dar. Die Gesamtkosten werden auf rund 1,4 Millionen Mark gesch&auml;tzt. Davon will die Feuerwehr in Eigenleistung 170000 Mark aufbringen. Landeszusch&uuml;sse g&auml;be f&uuml;r solche Einzelma&szlig;nahmen der Feuerwehr im Rahmen des Gesamtetats f&uuml;r die Feuerwehren in den Gemeinden nicht mehr, bemerkte Lutz. Nach intensiven Beratungen wolle man die Finanzierung auf zwei Haushaltsjahre verteilen. Mit der Wiesbacher Feuerwehr habe man Einvernehmlichkeit hergestellt. F&uuml;r die bauliche &Uuml;bergangsphase habe diese schon &Uuml;berlegungen angestellt. Ex-L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer G&uuml;nter Klein best&auml;tigte dies. Die naheliegende Eberbachschule g&auml;be f&uuml;r eine geraume Zeit der Feuerwehr Obdach. F&uuml;r den Fahrzeugpark werde man au&szlig;erdem noch eine geeignete Halle anmieten, sobald der Zeitraum des Bauvorhabens konkreter absehbar sei. <\/p>\n<p>Im Verlaufe der anschlie&szlig;enden Pressediskussion machte der B&uuml;rgermeister deutlich, dass vor dem Hintergrund der Finanzknappheit der Gemeinde viele Leistungen derselben auf den Pr&uuml;fstand m&uuml;ssten. Jeder beziehungsweise jede Vereinigung oder Institution m&uuml;sse sich auch eine Sichtweise ihres Interessenfeldes aus anderer Perspektive gefallen lassen und die Frage zulassen, ob alles im gewohnten Rahmen noch machbar beziehungsweise notwendig sei. Auch aus der Fragerunde kam die Frage in Sachen Feuerwehr auf, ob am Ende nicht auch eine Zwischenl&ouml;sung im Bereich der Feuerwehren der Gemeinde denkbar und sinnvoll w&auml;re. Derzeit w&uuml;rden, nicht zuletzt aus historisch gewachsenen Gr&uuml;nden (Gebietsreform) in allen Ortsteilen dezentral Einzelst&uuml;tzpunkte vorgehalten und unterhalten. <\/p>\n<p>Die Aufgabenstellung der Feuerwehr sei auch, wie in den meisten St&auml;dten, zentral effektiv l&ouml;sbar. Aber auch eine Kompromi&szlig;l&ouml;sung durch eine Reduzierung von kleineren St&uuml;tzpunkten auf beispielsweise vier Feuerwehrzentren sei anzudenken. Doch kaum ein Kommunalpolitiker wagt eine solch heilige Kuh anzugehen, obwohl viele hinter vorgehaltener Hand dies f&uuml;r durchaus angemessen halten. Dennoch darf dieses Thema aus der Sicht der Steuerzahler nicht unter dem Teppich der Wahrheit gehalten werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn (lh). [\/b]&amp;quot;Heut war ein toller Tag f&uuml;r Wiesbach&amp;quot; , sagte sichtlich zufrieden der Wiesbacher Ortsvorsteher Richard Kleer im Rahmen eines Pressegespr&auml;ches. 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