{"id":219887,"date":"2002-08-16T00:00:00","date_gmt":"2002-08-16T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"391","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2002\/08\/16\/391\/","title":{"rendered":"Wenn ein Flugzeug ins Industriegel&auml;nde st&uuml;rzt"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn\/Wiesbach (lh).[\/b] Durch einen Flugzeugabsturz im Bereich des Industriegel&auml;ndes Escher in Wiesbach sind mehrere Hallen in Brand geraten. Eine Person eines Abwasser-Entsorgungsunternehmens wird nach Kanalarbeiten vermisst. So lautete dieses Mal die Vorgabe zur gro&szlig;en allj&auml;hrlichen, &uuml;berraschend angesetzten Alarm&uuml;bung der Eppelborner Feuerwehren. <\/p>\n<p>Gegen 18.30 Uhr werden zun&auml;chst die L&ouml;schbezirke Wiesbach und Humes alarmiert. Nach dem Eintreffen der ersten Einheit am Einsatzort wird der Umfang der Katastrophe deutlich und es erfolgt unverz&uuml;glich die Alarmierung der gesamten Gemeindefeuerwehr. Alle Einsatzwagen sind im Einsatz. Mehrere &amp;quot;L&ouml;schquellen&amp;quot; werden f&uuml;r die L&ouml;scharbeiten genutzt. Zum Wallenbornweiher werden &uuml;ber 1000 Meter Schlauch ausgelegt um von dort Wasser in das h&ouml;her gelegenen Industriegebiet herauf zu pumpen. In diesem speisen weitere 200 Meter Schlauchleitung neun Stahlrohre. Ein Rettungstrupp, mit Sauerstoffger&auml;ten ausgestattet, steigt in die Kanalisation hinab und rettet durch den 80 Zentimeter Durchmesser umfassenden Ausstieg einen schwer verletzten Kanalarbeiter. <\/p>\n<p>Nach etwa einer Stunde ist die &Uuml;bung beendet. Die 160 Einsatzkr&auml;fte treffen sich zu einer abschlie&szlig;enden Besprechung im Feuerwehrger&auml;tehaus Wiesbach. Gemeindewehrf&uuml;hrer Hermann-Josef Recktenwald zieht Bilanz und findet die &Uuml;bung insgesamt als gelungen. Allerdings habe sie eine wichtige Schwachstelle erkennen lassen. Bei der Nachalarmierung zur Verst&auml;rkung der Rettungskr&auml;fte sei mit einer Zeitverz&ouml;gerung von f&uuml;nf Minuten zu viel kostbare Zeit vergangen. Man werde den Ursachen nachgehen und versuchen dies mit der Feuerwache abzustellen. Zugleich erinnert er an die aktuelle Katastrophensituation in vielen Teilen Deutschlands und an den vor Wochen erfolgten Flugzeugzusammensto&szlig; am Bodensee, wo als erste Helfer 140 Feuerwehrleute im Einsatzgebiet t&auml;tig waren. Auch bei uns k&ouml;nne jederzeit eine &auml;hnliche Situation eintreten. Die Bev&ouml;lkerung erwarte, dass die Feuerwehr als Hilfswehr stets pr&auml;sent und entsprechend technisch zur Gefahrenabwehr gewappnet sei. Doch dies sei ohne Kosten nicht m&ouml;glich. Deshalb appelliere er an die Politiker bei den sicherlich notwendigen Sparma&szlig;nahmen der &ouml;ffentlichen Hand, im Bereich der Gefahrenabwehr und Vorsorge nicht fahrl&auml;ssig zu sparen. Der Chef der Wehr, B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz, pr&auml;zisierte diese Aussagen, wies beispielsweise auf die Ausgaben der Gemeinde f&uuml;r das neue Feuerwehrger&auml;tehaus in Wiesbach und das neue Feuerwehrfahrzeug f&uuml;r den L&ouml;schbezirk Eppelborn hin. <\/p>\n<p>Man k&ouml;nne im Grunde nur sparen, wenn man was zu sparen habe. Derzeit k&ouml;nne man lediglich Ausgaben reduzieren. Dennoch m&uuml;sse Hilfe bezahlbar bleiben. Auch er zeigte sich mit der &Uuml;bung zufrieden. Allerdings m&uuml;sse man die Rettungszeiten optimieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn\/Wiesbach (lh).[\/b] Durch einen Flugzeugabsturz im Bereich des Industriegel&auml;ndes Escher in Wiesbach sind mehrere Hallen in Brand geraten. 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