{"id":219882,"date":"2003-09-24T00:00:00","date_gmt":"2003-09-24T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"386","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2003\/09\/24\/386\/","title":{"rendered":"Das starke Team von der Feuerwehr"},"content":{"rendered":"<p>[b]Habach (fis).[\/b] Gut zu wissen, dass sie im Notfall alles im Griff haben: Bei der Jahreshaupt&uuml;bung der Feuerwehren der Gemeinde Eppelborn am psychiatrischen Pflegeheim in Habach war die Wehrf&uuml;hrung mit dem Gesamtergebnis mehr als zufrieden. Ab Punkt 16 Uhr wurde der Alarm &uuml;ber die Meldeempf&auml;nger an die L&ouml;schbezirke und den DRK-Ortsverein Habach ausgel&ouml;st. Bei der Abschluss&uuml;bung f&uuml;r die aktive Wehr nahm man vor Ort folgende Situation an: Durch eine defekte Steuerungseinheit an der Heizungsanlage des Psychiatrischen Pflegeheims in Habach kam es zu einem Brand im Heizungskeller. Beim &Ouml;ffnen der Kellert&uuml;r wurde durch eine Verpuffung der angrenzende Material-Lagerraum in Brand gesetzt. Hierbei wurden vier Pflegekr&auml;fte, die sich in den Wirtschaftsr&auml;umen und im Bereich der Kellert&uuml;r befanden, schwer verletzt. Da im Pavillon eins gerade der Boden erneuert werden sollte, entz&uuml;ndeten sich an dieser Stelle die aufsteigenden D&auml;mpfe des Klebers und es kam zu einem weiteren Brand. W&auml;hrend sich die mittlerweile eingetroffenen L&ouml;schbezirke Habach, Wiesbach, Hierscheid und Macherbach um die Wasserversorgung, Menschenrettung und Brandbek&auml;mpfung bem&uuml;hten und die Rettungstruppe des Roten Kreuzes sich um die Erstversorgung k&uuml;mmerten, kam es ungl&uuml;cklicherweise an einer anderen Stelle des Einsatzortes zu einem weiteren Ungl&uuml;ck: Zwei Mitarbeiter der Firma &amp;quot;Machs dicht&amp;quot;, die gerade im angrenzenden Neubau mit einem Autogen-Schwei&szlig;ger&auml;t arbeiteten, waren auf den Notfall durch die ankommenden Hilfskr&auml;fte aufmerksam geworden und wollten beherzt ihre Mithilfe zur Verf&uuml;gung stellen. Hierbei stolperte einer der M&auml;nner &uuml;ber den Zufuhrschlauch des immer noch brennenden Schwei&szlig;ger&auml;tes und brachte durch dieses Missgeschick die Acetylenflasche zum Umst&uuml;rzen, wobei das Flaschenventil abgerissen wurde. Folglich kam es zu einer heftigen Explosion, die das erste Stockwerk des Neubaus in Brand setzte. <\/p>\n<p>Die durch die Wucht herausgeflogene Acetylenflasche richtete im Pavillon drei erheblichen Schaden an und entfachte auch dort ein Feuer. Schnell hatten sich auch die restlichen eintreffenden Rettungsfahrzeuge um das Geb&auml;ude verteilt und unter den wachsamen Augen des Chefs der Wehr, B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz, die ersten Verletzten mit schwerem Atemschutzger&auml;t aus den betroffenen Geb&auml;uden geborgen. Aus Ober-, Unterflurhydranten sowie dem angrenzenden L&ouml;schteich wurde routiniert eine Wasserversorgung aufgebaut und versucht, das &Uuml;bergreifen des Feuers auf das umgebende Waldgebiet zu verhindern. Dem Einsatzleiter, Oberbrandmeister Engelbert Ruschel, wurden schlie&szlig;lich 15 gerettete Menschen \u2013 einschlie&szlig;lich dem verletzten Feuerwehrmann, der das Ende der &Uuml;bung signalisiert \u2013 gemeldet, die von den Rettungskr&auml;ften des DRK in einem errichteten Versorgungszelt in Empfang genommen und erstversorgt wurden. Gegen 16.45 Uhr endete die gelungene &Uuml;bung, an der 152 Einsatzkr&auml;fte der Feuerwehr und 22 DRK-Mitglieder teilgenommen hatten. Gemeindewehrf&uuml;hrer Hermann-Josef Recktenwald und Kreisbrandinspekteur G&uuml;nter Sticher lobten die Mannschaft f&uuml;r ihre erfolgreich absolvierte &Uuml;bung. Auch B&uuml;rgermeister Lutz war mit der Leistungsf&auml;higkeit seiner &amp;quot;starken Truppe&amp;quot; mehr als zufrieden, die sich im Ernstfall mehr als schwierig gestaltet h&auml;tte, da die Bewohner durchweg schwerst geistigbehindert seien und sicher andere Reaktionen zu erwarten w&auml;ren als bei gesunden Betroffenen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Habach (fis).[\/b] Gut zu wissen, dass sie im Notfall alles im Griff haben: Bei der Jahreshaupt&uuml;bung der Feuerwehren der Gemeinde Eppelborn am psychiatrischen Pflegeheim in Habach war die Wehrf&uuml;hrung mit dem Gesamtergebnis mehr als zufrieden. Ab Punkt 16 Uhr wurde der Alarm &uuml;ber die Meldeempf&auml;nger an die L&ouml;schbezirke und den DRK-Ortsverein Habach ausgel&ouml;st. 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