{"id":219866,"date":"2005-06-14T00:00:00","date_gmt":"2005-06-14T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"372","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2005\/06\/14\/372\/","title":{"rendered":"Brandschutz mu&szlig; nicht sehr teuer sein"},"content":{"rendered":"<p>VON SZ-MITARBEITER MICHAEL STEPHAN<\/p>\n<p>[b]Eppelborn.[\/b] Dass ein Feuerwehrmann einen Brand verursacht, kommt nicht alle Tage vor. Eric Holzer tats, und das aus gutem Grund. Der Oberl&ouml;schmeister demonstrierte am Sonntag im Rahmen der Florianstage auf dem Gel&auml;nde der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn in der Schleidstra&szlig;e, wie eine brennende Friteuse zu l&ouml;schen ist.<\/p>\n<p>Und zeigte vorher noch schnell, wie man es keinesfalls versuchen sollte: Mit Wasser n&auml;mlich. Ein halbes Glas des k&uuml;hlen Nass gen&uuml;gte, um aus dem K&uuml;chenger&auml;t eine &uuml;ber zehn Meter hohe Stichflamme schie&szlig;en zu lassen. &amp;quot;Kommt das hei&szlig;e Fett mit Wasser in Verbindung, verdampft es schlagartig und das brennende Fett wird explosionsartig aus dem Topf geschleudert&amp;quot;, erkl&auml;rt Frank Recktenwald, Pressechef der Eppelborner Feuerwehr, den Effekt. &amp;quot;Wenn das zu Hause in der K&uuml;che passiert, hat man keine Chance und verbrennt sich richtig heftig.&amp;quot; Stattdessen sollte man die Flammen des brennenden Fettes einfach mit dem passenden Deckel oder einer L&ouml;schdecke ersticken. Einfache Mittel sind es also, die einen Brand zu Hause erst gar nicht entstehen lassen. Oder zumindest daf&uuml;r sorgen, dass nichts Schlimmeres passiert. &amp;quot;Ab f&uuml;nf Euro bekommt man heute schon einen anst&auml;ndigen Brandmelder&amp;quot;, sagt Holzer. Und die im eigenen Haus anzubringen, sei lebenswichtig. &amp;quot;Die &uuml;berwiegende Zahl der Br&auml;nde passiert tags&uuml;ber. Die Zahl der Brandopfer liegt aber nachts deutlich h&ouml;her&amp;quot;, wei&szlig; der Brandschutzingenieur. Deshalb s&auml;he Eric Holzer gerne in jedem Haushalt zumindest in den zentralen Bereichen wie im Flur oder Schlafzimmer Feuermelder angebracht. &amp;quot;Die retten Leben, indem sie die Menschen bei Brandgefahr mit ihrem Alarm aus dem Schlaf reisen&amp;quot;, best&auml;tigt Recktenwald. Daneben sollten in jedem Haushalt auch ein Feuerl&ouml;scher und eine L&ouml;schdecke vorhanden sein. &amp;quot;Man kann heute schon so viel f&uuml;r den Brandschutz tun. Und das f&uuml;r unter 100 Euro&amp;quot;, betont Recktenwald.<\/p>\n<p>Neben den Vorf&uuml;hrungen und Ausstellungen zum vorbeugenden Brandschutz hatte das Programm der Eppelborner Feuerwehr von Samstag bis Montag noch etliche weitere Attraktionen zu bieten. Schlie&szlig;lich sollte auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Im Feuerwehrger&auml;tehaus zeigten die Wehrleute und ihre vielen flei&szlig;igen Helfer etwa, dass die Feuerwehr auch gutes Essen zubereiten kann: Schnitzel, Salatteller, Gef&uuml;llte und eine einladende Kuchentheke lie&szlig;en kaum W&uuml;nsche offen. Vor der T&uuml;r konnten sich die Kleinen auf einer Karusselleisenbahn vergn&uuml;gen, w&auml;hrend die Gro&szlig;en interessiert den sechs Einsatzwagen umfassenden Fuhrpark des Eppelborner L&ouml;schbezirks bestaunen konnten. Am Sonntag waren au&szlig;erdem befreundete Fanfaren- und Musikz&uuml;ge zu Gast und sorgten f&uuml;r musikalische Unterhaltung. Und am Montagnachmittag konnte die an allen Tagen reichlich anwesende Bev&ouml;lkerung der Jugendfeuerwehr bei einer Schau&uuml;bung zusehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VON SZ-MITARBEITER MICHAEL STEPHAN [b]Eppelborn.[\/b] Dass ein Feuerwehrmann einen Brand verursacht, kommt nicht alle Tage vor. Eric Holzer tats, und das aus gutem Grund. Der Oberl&ouml;schmeister demonstrierte am Sonntag im Rahmen der Florianstage auf dem Gel&auml;nde der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn in der Schleidstra&szlig;e, wie eine brennende Friteuse zu l&ouml;schen ist. 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