{"id":219714,"date":"2002-01-22T00:00:00","date_gmt":"2002-01-22T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"297","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2002\/01\/22\/297\/","title":{"rendered":"Ministerin &uuml;berbrachte einen Bescheid &uuml;ber 25 000 Euro"},"content":{"rendered":"<p>[b]Wiesbach[\/b] (lh). Ein langer Wunsch sei endlich in Erf&uuml;llung gegangen, so Wehrf&uuml;hrer Hermann Josef Recktenwald in seinem Gru&szlig;wort bei der &Uuml;bergabe des neuen Feuerwehrger&auml;tehauses. Der L&ouml;schbezirk Wiesbach habe wieder ein neues Heim. Eine fachgerechte Unterbringung geh&ouml;re zur st&auml;ndigen Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Es sei ein erfreulicher Tag, bemerkte stolz L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer G&uuml;nter Neu. Das Haus sei ein Gewinn f&uuml;r die Wehr, f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung und eine Bereicherung des Ortsbildes. Dies fand auch Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie kam mit einem Zuschussbescheid &uuml;ber rund 25 000 Euro. Die &ouml;ffentlichen Haushalte m&uuml;ssten zunehmend zwischen dem &amp;quot;Sparsamkeitsgebot und der Notwendigkeit&amp;quot; entscheiden, merkte sie an und gratulierte zum gelungenen Neubau.<\/p>\n<p>Die Bedingungen und Vorraussetzungen f&uuml;r eine Bezuschussung seien im Falle Wiesbach gegeben. Ein Teil davon sei die geleistete ehrenamtliche Eigenarbeit der Wehr zum Neubau.<\/p>\n<p>Der Chef der Wehr, B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz, erinnerte an die Vorgeschichte zum Neubau. Die mangelhaften sanit&auml;ren Einrichtungen und fehlenden Umkleidem&ouml;glichkeiten, aber auch der mit Salpeter besch&auml;digte bauliche Zustand des alten Ger&auml;tehauses ohne W&auml;rmeschutzd&auml;mmung h&auml;tten einen Neubau erforderlich gemacht. Viele Diskussionen &uuml;ber Sanierung oder Neubau und Standort folgten. Nach der grunds&auml;tzlichen Zustimmung des Rates im Juni 1999 zum Bau eines neuen Hauses wurde das alte Ger&auml;tehaus im Dezember 2000 abgerissen. Anfang M&auml;rz 2001 begannen die ersten Bauarbeiten. Am 11. April erfolgte die Grundsteinlegung und nun, neun Monate sp&auml;ter, feierte die Wehr mit der Bev&ouml;lkerung die Fertigstellung. Vorhanden ist ausreichend Platz f&uuml;r drei Einsatzfahrzeuge. Auf gleicher Ebene sind sanit&auml;re Anlagen, Umkleider&auml;ume und der Funkraum untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich ein Aufenthalts- und Schulungsraum mit eingerichteter K&uuml;che sowie Lagerr&auml;ume f&uuml;r den Spielmannszug und auch f&uuml;r die Jugendwehr.<\/p>\n<p>Das Geb&auml;ude umfasst 2400 Kubikmeter Raum. Der L&ouml;schbezirk hat in Eigenleistung den Innenausbau des Dachgeschosses sowie Arbeiten im Au&szlig;enbereich &uuml;bernommen und dabei 6150 Einsatzstunden ehrenamtlich erbracht. Das neue Ger&auml;tehaus wird den Haushalt der Gemeinde mit etwa 612 000 Euro belasten. Lutz lobte die Zusammenarbeit zwischen Architekt Bernd Wirtz und der Wehr. Ersterer habe stets f&uuml;r die Belange der Wehr ein offenes Ohr gehabt und deren Bed&uuml;rfnisse optimal in die Planung eingebracht. W&auml;hrend der Bauzeit sei der Brandschutz in Wiesbach zu jeder Zeit voll gew&auml;hrleistet gewesen.<\/p>\n<p>Ortsvorsteher Richard Kleer f&uuml;hlte sich am Ziel seiner W&uuml;nsche. 1951 sei das erste Feuerwehrhaus nur f&uuml;r Ger&auml;te an dieser Stelle gebaut worden. 25 Jahre sp&auml;ter sei dieses erweitert worden und nun diene ein st&auml;dtebaulich sch&ouml;ner Neubau im Zentrum des Ortes der Bev&ouml;lkerung. Mit viel Beifall wurde sein Hausgeschenk, eine etwa 80 Zentimeter gro&szlig;e, holzgeschnitzte Floriansfigur, von den Floriansj&uuml;ngern mit Freude in Empfang genommen. Pastor Michael Reuter und Pfarrer Reinhold Wawra baten gemeinsam um Hilfe und Schutz f&uuml;r diejenigen, die Hilfe und Schutz den Schutzbed&uuml;rftigen bringen. Pfarrer Wawra wandte sich mit einem besonderen Gru&szlig; an die &amp;quot;kleinen gro&szlig;en Leute&amp;quot;, die Jugendwehr, die ebenfalls zur Feier des Tages angetreten war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Wiesbach[\/b] (lh). Ein langer Wunsch sei endlich in Erf&uuml;llung gegangen, so Wehrf&uuml;hrer Hermann Josef Recktenwald in seinem Gru&szlig;wort bei der &Uuml;bergabe des neuen Feuerwehrger&auml;tehauses. Der L&ouml;schbezirk Wiesbach habe wieder ein neues Heim. Eine fachgerechte Unterbringung geh&ouml;re zur st&auml;ndigen Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Es sei ein erfreulicher Tag, bemerkte stolz L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer G&uuml;nter Neu. 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