{"id":219482,"date":"2001-03-14T00:00:00","date_gmt":"2001-03-14T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"163","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2001\/03\/14\/163\/","title":{"rendered":"Gro&szlig;brand hielt Feuerwehr in Atem"},"content":{"rendered":"<p>Schon beim Eintreffen erkannte die Feuerwehr, dass es sich hier nicht um einen Zimmerbrand, sondern einen wesentlich gr&ouml;&szlig;eren Wohnungsbrand handelte.<\/p>\n<p>Durch die starke Rauchentwicklung entschied der L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer OBM G&uuml;nther Neu sofort, weitere Hilfskr&auml;fte mit schwerem Atemschutz aus dem L&ouml;schbezirk Eppelborn nachzualarmieren.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wurde auch die Drehleiter DLK 23\/12 aus Illingen zur Einsatzstelle beordert. Ein Rettungswagen f&uuml;r eine leicht verletzte Bewohnerin war bereits unterwegs.<\/p>\n<p>Zun&auml;chst versuchte die Feuerwehr das Feuer durch Innenangriff zu bek&auml;mpfen, was allerdings daran scheiterte, dass die beiden oberen Geschosse bereits im Vollbrand standen und der Dachstuhl bereits so stark besch&auml;digt war, dass die Dachhaut aufgerissen werden musste.<\/p>\n<p>Daher konnte das Feuer von den &uuml;ner 85 Feuerwehrkr&auml;ften nur durch massiven Wassereinsatz bek&auml;mpft werden. Eine zweite Drehleiter DLK 23\/12 wurde vom L&ouml;schbezirk Lebach angefordert, wodurch die Arbeiten am Dachstuhl erleichtert wurden.<br \/>\nWegen des &uuml;berdurchschnittlichen Verbrauchs an Atemschutzger&auml;ten wurde zus&auml;tzlich ein Ger&auml;tewagen-Atemschutz GW-A vom L&ouml;schbezirk Hirzweiler ben&ouml;tigt.<\/p>\n<p>Da beim Innenausbau der Wohnung sehr viel Holz und Bitumen-Dachabdichtungen verarbeitet wurden, fand das Feuer immer wieder Nahrung und so konnte erst gegen 20 Uhr &quot;Feuer aus&quot; gemeldet werden. Einige kleinere Brandnester flammten wieder auf, so dass die Nachl&ouml;scharbeiten bis sp&auml;t in die Nacht dauerten. Im Einsatz waren des weiteren das DRK OV Wiesbach und die Polizei von Eppelborn. Vor Ort war auch Hermann-Josef Recktenwald, Wehrf&uuml;hrer der Gemeinde Eppelborn und der Brandinspekteur des Landkreises Neunkirchen, G&uuml;nther Sticher.<\/p>\n<p>Bei diesem Einsatz zeigte sich der Erfolg der realit&auml;tsnahen Einsatz&uuml;bungen der verschiedenen L&ouml;schbezirke untereinander, die in der Vergangenheit mehrfach praktiziert wurden. Die Zusammenarbeit der L&ouml;schbezirke klappte hervorragend.<br \/>\nAn dieser Stelle m&ouml;chte sich die Feuerwehr auch bei all den vielen Anwohnern bedanken, die sie w&auml;hrend der langwierigen L&ouml;scharbeiten mit warmen Getr&auml;nken und kleinen Mahlzeiten versorgt haben.<\/p>\n<p>Gerade bei solch langen Eins&auml;tzen sind die Hilfskr&auml;fte f&uuml;r diese Unterst&uuml;tzung dankbar. Weniger erfreulich war die Tatsache, dass einige Schaulustige die Einsatzkr&auml;fte durch unsachgem&auml;&szlig;e Bemerkungen bel&auml;stigten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon beim Eintreffen erkannte die Feuerwehr, dass es sich hier nicht um einen Zimmerbrand, sondern einen wesentlich gr&ouml;&szlig;eren Wohnungsbrand handelte. Durch die starke Rauchentwicklung entschied der L&ouml;schbezirksf&uuml;hrer OBM G&uuml;nther Neu sofort, weitere Hilfskr&auml;fte mit schwerem Atemschutz aus dem L&ouml;schbezirk Eppelborn nachzualarmieren. Gleichzeitig wurde auch die Drehleiter DLK 23\/12 aus Illingen zur Einsatzstelle beordert. 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