{"id":219337,"date":"2004-05-14T00:00:00","date_gmt":"2004-05-14T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"103","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2004\/05\/14\/103\/","title":{"rendered":"43-J&auml;hriger stirbt in den Flammen"},"content":{"rendered":"[b]Wiesbach.[\/b] Stunden nach dem Brand eines Reihenhauses in Wiesbachs Landstuhlstra&szlig;e bot sich gestern den Brandfahndern der Saarbr&uuml;cker Kripo ein Bild der Verw&uuml;stung. &amp;quot;Fahrl&auml;ssiger Umgang mit offenem Feuer&amp;quot; lautet das Ergebnis ihrer Ermittlungen. Pressesprecher Dirk Britz: &amp;quot;Das k&ouml;nnte eine Kerze oder eine Zigarette gewesen sein.&amp;quot;<br \/>\r\n<br \/>\r\nKurz vor zwei Uhr in der Nacht geht die Nachricht bei der Wiesbacher Feuerwehr ein, dass es in der Landstuhlstra&szlig;e brennt. Vier Gemeindeh&auml;user mit Sozialwohnungen stehen hier in Reihe, betroffen das zweite von rechts. Wie Eppelborns Gemeindewehrf&uuml;hrer Hermann-Josef Recktenwald vermutet, hatte ein Nachbar wohl das Bersten von Glasscheiben geh&ouml;rt. Die Wiesbacher Wehr trifft exakt um 1.54 Uhr am Schadensort ein, wenig sp&auml;ter auch die Eppelborner Kollegen. &amp;quot;Da brannte die Holztreppe bereits lichterloh und konnte nicht mehr begangen werden&amp;quot;, sagt Recktenwald. Er geht deshalb davon aus, dass das Feuer schon eine ganze Zeit lang brannte, ehe es bemerkt worden war: &amp;quot;Das ist typisch f&uuml;r diese Uhrzeit.&amp;quot; Gerade in der Tiefschlafphase sei der Geruchssinn praktisch v&ouml;llig ausgeschaltet.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDen Brand selbst haben die 60 Einsatzkr&auml;fte rasch unter Kontrolle. Neben dem Treppenhaus sind auch die Zimmer im Obergeschoss des Geb&auml;udes v&ouml;llig verw&uuml;stet worden. Nachdem das Anwesen rauchfrei ist, steigt Recktenwald mit Polizeibeamten &uuml;ber eine Leiter ins Obergeschoss und stellt zun&auml;chst nur fest, dass die Hitze den Gips von den W&auml;nden hat bersten lassen und das Mobiliar in Klump und Asche liegt. &amp;quot;Erst nachdem wir mit einer Taschenlampe den Boden ausleuchteten, bemerkten wir, dass da ein Toter lag&amp;quot;, sagt der Wehrchef.<br \/>\r\n<br \/>\r\nDer 43-j&auml;hrige Hausbewohner ist nach Polizeiangaben zun&auml;chst erstickt, seine Leiche anschlie&szlig;end bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Gl&uuml;ck hatte der Mitbewohner des Get&ouml;teten, der sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus aufhielt. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Polizei bezifferte den Sachschaden gestern auf 100 000 Euro. Recktenwald nahm den Vorfall zum Anlass, f&uuml;r Rauchmelder zu werben: &amp;quot;Die k&ouml;nnen Leben retten.&amp;quot;\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2004\/05\/20040513_01.jpg\" rel=\"lightbox[219337]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"219338\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2004\/05\/20040513_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-219338\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Wiesbach.[\/b] Stunden nach dem Brand eines Reihenhauses in Wiesbachs Landstuhlstra&szlig;e bot sich gestern den Brandfahndern der Saarbr&uuml;cker Kripo ein Bild der Verw&uuml;stung. &amp;quot;Fahrl&auml;ssiger Umgang mit offenem Feuer&amp;quot; lautet das Ergebnis ihrer Ermittlungen. 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