{"id":219287,"date":"2000-08-03T00:00:00","date_gmt":"2000-08-03T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"84","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2000\/08\/03\/84\/","title":{"rendered":"Diesmal r&uuml;ckten nur vergleichsweise wenige an"},"content":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn [\/b](lh). Durch Brandstiftung kommt es zu einem Vollbrand der Werkhalle der Firma Mast im Gewerbegebiet &amp;quot;Im Baden&amp;quot; in Dirmingen. Stark gef&auml;hrdet sind mehrere Tanks mit Diesel beziehungsweise Heiz&ouml;l. Bei L&ouml;schbeginn ist unklar, ob noch Personen im Geb&auml;ude sind. Aufgrund einer Leckage der Tankanlage drohen gr&ouml;&szlig;ere Mengen Heiz&ouml;l in die Umwelt auszulaufen.<\/p>\n<p>Soweit die Ausgangslage der &uuml;berraschend angesetzten Alarm&uuml;bung. Die zuerst alarmierten L&ouml;schbezirke Dirmingen und Eppelborn reichen dem Wehrf&uuml;hrer nicht aus. Er entschlie&szlig;t sich aufgrund der gegebenen Situation, Gro&szlig;alarm f&uuml;r alle L&ouml;schbezirke der Gemeinde auszul&ouml;sen. Bis auf zwei Fahrzeuge als Reserve f&uuml;r den Ernstfall sind alle anderen Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. <\/p>\n<p>Zirka 260 Meter Schlauch werden ausgerollt. Sie versorgen zehn Strahlrohre mit Wasser aus Hydranten und der nahegelegenen Ill. Zus&auml;tzlich sind zwei Rohre mit Schwerschaum im Einsatz und ein Pulverstrahlrohr. An der Einsatzstelle ist dreifacher Brandschutz erforderlich. Deshalb sind einige Feuerwehrleute mit speziellen Mineralschutzanz&uuml;gen ausger&uuml;stet und ein weiterer mit einem Brandschutzanzug. Bei sengender Sonne und ann&auml;hernd 30 Grand Au&szlig;entemperatur schwerste k&ouml;rperliche Belastung f&uuml;r die Anzugtr&auml;ger. Sie d&uuml;rfen sich nur eine beschr&auml;nkte Zeit in diesen Schutzanz&uuml;gen bewegen, um nicht selbst zu schaden zu kommen. Wie Wesen vom anderen Stern bewegen sie sich in der Brandstelle.<\/p>\n<p>Notbeh&auml;lter f&uuml;r auslaufendes &Ouml;l mit Pumpaggregaten sind aufgebaut. Alles Instrumentarien, die der angenommenen Ungl&uuml;ckssituation angemessen sind. Dazu kommt noch ein anderer wichtiger Faktor: Stehen gen&uuml;gend Leute zur Verf&uuml;gung? Die Erfahrung zeigt, dass es im Laufe eines Jahres beziehungsweise Tages gewisse personelle Schwachstellen gibt. Auch diese gilt es auszuloten, denn schlie&szlig;lich ist eine Kette nur so stark wie ihr schw&auml;chstes Glied. <\/p>\n<p>Von der insgesamt verf&uuml;gbaren Wehrst&auml;rke von 330 Feuerwehrleuten fanden sich 56 am Brandort ein. Die bisher schw&auml;chste Zahl bei derartigen &Uuml;berraschungs&uuml;bungen. Dennoch ausreichend zur Beherrschung der angetroffenen Situation, stellte Gemeindewehrf&uuml;hrer Hermann Josef Recktenwald fest. Auch sei gen&uuml;gend Wasser vorr&auml;tig gewesen.<\/p>\n<p>Der Chef der Wehr, B&uuml;rgermeister Fritz-Hermann Lutz wies auf die ung&uuml;nstige Tageszeit und die Ferienzeit hin. Er zeigte sich zufrieden &uuml;ber die Wehrf&auml;higkeit der Mannschaft und deren Solidarit&auml;t untereinander. Den Dank &uuml;berbrachte er in den neuen R&auml;umen der Dirminger Feuerwehr, die zwei Tage zuvor in Anwesenheit des Ministerpr&auml;sidenten &uuml;bergeben worden sind. Lutz stellt hier die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Eigenleistung des &ouml;rtlichen L&ouml;schbezirks heraus, die inzwischen schon Nachahmer in anderen Eppelborner L&ouml;schbezirken gefunden hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Eppelborn [\/b](lh). 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