{"id":219280,"date":"2001-07-04T00:00:00","date_gmt":"2001-07-04T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"80","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2001\/07\/04\/80\/","title":{"rendered":"Brandstiftung nicht ausgeschlossen"},"content":{"rendered":"[b]Humes [\/b](ver). Meterhohe Flammen lecken gen Himmel, dr&ouml;ge schiebt sich bei&szlig;ender Rauch &uuml;ber Wald und Feld, Brandgeruch &uuml;ber den beiden D&ouml;rfern Humes und Hierscheid: Feuer auf dem Marienhof. Das Geh&ouml;ft ist von der Autobahn A1 sehr gut einzusehen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nHier haben Heu und Stroh am Montagnachmittag in einer Lagerhalle Feuer gefangen, gro&szlig;e Rundballen brennen lichterloh. Von der starken Hitze bersten die Platten des gro&szlig;en Eternitdaches laut krachend auseinander. Die alarmierten Feuerwehren der Gemeinde Eppelborn r&uuml;cken mit drei L&ouml;schbezirken und acht Fahrzeugen an. Etwa 60 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Doch mag es den Helfern nicht so ohne weiteres gelingen, dem Feuer Herr zu werden. &amp;quot;Die Wasserversorgung ist sehr schwierig&amp;quot;, berichtet Einsatzleiter Hermann-Josef Recktenwald, Gemeindewehrf&uuml;hrer in Eppelborn.<br \/>\r\n<br \/>\r\nSo musste von der Feuerwehr eine fast ein Kilometer lange Schlauchleitung von einem Hydranten am Ortsrand von Humes bis zu dem Aussiedlerhof gelegt werden. Eine zweite Leitung von den Fischweihern des Angelsportvereins Humes brachte dann die ben&ouml;tigte Wassermenge. Recktenwald: &amp;quot;Der Hof hat nur eine geringe Trinkwasserversorgung. Die reicht gerade aus, Bewohner und Vieh mit Trinkwasser zu versorgen.&amp;quot; Also werden andere Wege zum Wasser gesucht. Gemeindewehrf&uuml;hrer Recktenwald bedauert: &amp;quot;Wir hatten den Eigent&uuml;mern des Marienhofes schon mal vorgeschlagen, eine gro&szlig;e Zysterne anzulegen.&amp;quot; So h&auml;tte Regenwasser gesammelt werden k&ouml;nnen. Bei anderen Aussiedlerh&ouml;fen habe man damit gute Erfahrungen gemacht und stets ausreichend L&ouml;schwasser zur Verf&uuml;gung gehabt.<br \/>\r\n<br \/>\r\nImmer wieder st&uuml;rzen Teile des Schuppens ein, Funken stieben. Von einem stetigen Ostwind angefacht flackert das Feuer immer wieder auf. Die Einsatzkr&auml;fte k&ouml;nnen nur kontrolliert abbrennen lassen, Wohnaus, Stallungen und Maschinenpark vor den Flammen sch&uuml;tzen. Gl&uuml;cklicherweise stehen alle Geb&auml;ude separat, so dass ein direktes &Uuml;bergreifen des Feuers nicht m&ouml;glich ist. Helfer und Fahrzeuge der DRK Ortsverb&auml;nde Humes und Eppelborn sind ebenfalls alarmiert worden, m&uuml;ssen gl&uuml;cklicherweise nicht eingreifen, verletzt wurde niemand.<br \/>\r\n<br \/>\r\nAuch G&uuml;nter Britz, Ortsvorsteher von Humes, macht sich ein Bild von der Lage. &amp;quot;Als Ortsvorsteher werde ich immer automatisch benachrichtigt&amp;quot;, erkl&auml;rt der Kommunalpolitiker, &amp;quot;es kann ja sein, dass man evakuieren muss, Menschen in der Schule oder Turnhalle unterbringen muss.&amp;quot; Vom Gemeindebauhof wird ein Radlader herangeschafft. Mit Hilfe der Baumaschine tragen die Feuerwehrleute die verbrannten, nassen, teilweise noch glimmenden Heu- und Strohballen ab, suchen letzte Glutnester, l&ouml;schen glimmende Lagen.<br \/>\r\n<br \/>\r\nRecktenwald: &amp;quot;Bis 23.30 Uhr dauerte der Einsatz, l&ouml;schen konnten wir das brennende Heu und Stroh nicht, also lie&szlig;en wir kontrolliert abbrennen, dann f&auml;llt auch die Beseitigung leichter.&amp;quot; Bei Feuerwehr und Polizei m&ouml;chte man an eine Selbstentz&uuml;ndung nicht glauben. Ein, f&uuml;r diese Jahreszeit typische Heustockbrand liege nicht vor.<br \/>\r\n<br \/>\r\nHelmut Berg, Leiter des Kriminaldienstes der Polizei-Inspektion in Illingen erkl&auml;rt: &amp;quot;Die Ermittlungen zur Brandursache sind noch nicht abgeschlossen, wir m&uuml;ssen den Brandort noch einmal untersuchen.&amp;quot; Jedoch k&ouml;nne eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden und es werde auch in diese Richtung ermittelt. Der gesch&auml;tzte Sachschaden belaufe sich auf fast 40 000 Mark, so Helmut Berg.\r\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2001\/07\/50e33d5bab3da.jpg\" rel=\"lightbox[219280]\"><img decoding=\"async\" data-id=\"219281\" src=\"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/wp-content\/uploads\/2001\/07\/50e33d5bab3da.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-219281\"\/><\/a><\/figure>\r\n\r\n<\/figure>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Humes [\/b](ver). Meterhohe Flammen lecken gen Himmel, dr&ouml;ge schiebt sich bei&szlig;ender Rauch &uuml;ber Wald und Feld, Brandgeruch &uuml;ber den beiden D&ouml;rfern Humes und Hierscheid: Feuer auf dem Marienhof. Das Geh&ouml;ft ist von der Autobahn A1 sehr gut einzusehen. 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