{"id":219204,"date":"2003-05-27T00:00:00","date_gmt":"2003-05-27T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"46","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lab.feuerwehr-eppelborn.de\/index.php\/2003\/05\/27\/46\/","title":{"rendered":"Es haperte bei der Alarmierung"},"content":{"rendered":"<p>[b]Dirmingen[\/b] (sep). &amp;quot;Das kann nicht sein, dass eine Alarmausl&ouml;sung sechs Minuten dauert. Da m&uuml;ssen wir dringend etwas tun&amp;quot;, war wohl eine der wichtigsten Erkenntnisse von Bernd Detzler, L&ouml;schbezirkf&uuml;hrer der Freiwilligen Feuerwehr Dirmingen nach der Rettungs&uuml;bung.<\/p>\n<p>In der Turnhalle der Rotenbergschule, einer Schule f&uuml;r geistig- und k&ouml;rperbehinderte Kinder in Dirmingen, war ein Feuer ausgebrochen und hatte schnell auf das ganze Schulgeb&auml;ude &uuml;bergegriffen. Um genau 10.32 Uhr wurde der Schulalarm ausgel&ouml;st und der Notruf 112 angerufen, der zun&auml;chst in Lebach landet. &amp;quot;Dort blieb er dann stecken und ehe er nach Illingen weiter geleitet wurde und unsere Meldeempf&auml;nger gingen, war es 10.38 Uhr&amp;quot;, erkl&auml;rt Detzler. Eine im Ernstfall wom&ouml;glich verheerend lange Zeitspanne f&uuml;r eine Alarmierung, die in Sekundenschnelle geschehen sollte. Um 10.40 Uhr waren dann vom Ort kommend die ersten Sirenen zu h&ouml;ren, die sich schnell der Schule n&auml;herten.<\/p>\n<p>Ansonsten verlief die Rettungs&uuml;bung nahezu reibungslos. Als das erste Feuerwehrauto auf den Hof der Schule fuhr, klatschten die aufgebrachten Kinder, die bereits an einem sicheren Sammelpunkt des Schulgel&auml;ndes standen, sogar Applaus. Andere erkannten jedoch wohl den &Uuml;bungscharakter des Einsatzes nicht im vollen Ausma&szlig;e, und zitterten am ganzen K&ouml;rper. Als dann sogar zwei Kindern vor Aufregung der Kreislauf versagte, zeigte sich, dass aus einer &Uuml;bung unvermittelt Ernst werden kann. Die Kinder wurden von den ersten Hilfskr&auml;ften umsorgt und waren dann auch bald wieder auf den Beinen. W&auml;hrenddessen wurden bereits in Windeseile Schl&auml;uche ausgerollt, und die ersten Feuerwehrm&auml;nner legten ihre Atmenschutzger&auml;te an.<\/p>\n<p>Nach nur drei Minuten schoss schon Wasser durch die Schl&auml;uche, ehe dann erneut Sirenen zu h&ouml;ren waren, welche die Feuerwehr aus Eppelborn ank&uuml;ndigten. Um 10.49 Uhr traf der L&ouml;schbezirk Eppelborn mit seinen drei Fahrzeugen und den 19 Feuerwehrleuten ein, und auch ein Fahrzeug des L&ouml;schbezirks Hierscheid kam zur Hilfe. Der Eppelborner R&uuml;stwagen traf um 10.56 Uhr als letzter ein. Zu diesem Zeitpunkt waren schon &uuml;ber 50 Feuerwehrleute und 25 Rotkreuzhelfer der Ortsverb&auml;nde Humes, Eppelborn und Wiesbach vor Ort. Aus dem Schulgeb&auml;ude drang simulierter Rauch, und Einsatzleiter Thorsten Fuchs hatte alle H&auml;nde voll zu tun, seine M&auml;nner gezielt anzuweisen. Die Atemschutztrupps drangen in das Schulgeb&auml;ude ein und brachten ein ums andere Mal verletzte Kinder heraus, deren Brandwunden sogar realit&auml;tsgetreu aufgemalt waren.<\/p>\n<p>Wie eingelaufene Zahnr&auml;der erfolgte dann die &Uuml;bergabe an die Sanit&auml;tsmannschaften, die am Ende insgesamt 14 Personen zu versorgen hatten. Der letzte Kontrollgang der Atemschutzmannschaften durch das Schulgeb&auml;ude erfolgte gegen 11.20 Uhr, so dass damit die &Uuml;bung offiziell beendet war.<\/p>\n<p>Bereits im Herbst letzten Jahres wurde mit den Vorbereitungen zu der &Uuml;bung begonnen. &amp;quot;Wir haben zun&auml;chst 30 Lehrpersonen in der Schule in dem richtigen Umgang mit Feuerl&ouml;schern unterwiesen&amp;quot;, erkl&auml;rt Detzler. An f&uuml;nf Tagen haben sich dann einige Feuerwehrleute den unterschiedlichen Klassen in den Klassenr&auml;umen vorgestellt, um den Kindern die Angst vor den uniformierten Rettern zu nehmen. &amp;quot;Wir kamen zun&auml;chst in Zivil, haben dann die einzelnen Schutzkleidungen angelegt und zuletzt die Atemschutzmasken angezogen&amp;quot;, erkl&auml;rt Detzler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[b]Dirmingen[\/b] (sep). &amp;quot;Das kann nicht sein, dass eine Alarmausl&ouml;sung sechs Minuten dauert. Da m&uuml;ssen wir dringend etwas tun&amp;quot;, war wohl eine der wichtigsten Erkenntnisse von Bernd Detzler, L&ouml;schbezirkf&uuml;hrer der Freiwilligen Feuerwehr Dirmingen nach der Rettungs&uuml;bung. 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