Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die in Holzbauweise errichtete Vereinshütte bereits im Vollbrand. Flammen schlugen unter dem Dach hervor, und auch die Aussenwände der Hütte standen lichterloh in Brand. Ein Betreten war durch die enorme Hitze auch mit Schutzkleidung nicht mehr möglich. Mit mehreren Rohren wurden die Flammen niedergeschlagen, um dann mit einer Kettensäge eine Öffnung zur weiteren Brandbekämpfung zu schaffen.
[left][cmsimg]5484[/cmsimg][/left] Bei einer ersten Inspektion des Brandraums wurden mehrere Gasflaschen gefunden, die ins Freie gebracht wurden. Glücklicherweise hatten sie der großen Hitze ohne zu explodieren standgehalten. Während der Nachlöscharbeiten wurden noch weitere Gasbehälter aufgefunden. Insgesamt fünf Gasflaschen konnten von den Einsatzkräften unbeschädigt aus der Hütte geborgen werden. Mit der Wärmebildkamera wurde der Brandraum mehrfach auf versteckte Glutnester abgesucht.
Erschwert wurden die Löscharbeiten auch durch die Dunkelheit. Mehrere Strahler wurden in Stellung gebracht, um für das nötige Licht zu sorgen. Mit dem allradgetriebenen Rüstwagen aus Eppelborn konnte die Einsatzstelle trotz des schlammigen Untergrunds angefahren und mit dem Lichtmast ausgeleuchtet werden.
Ein Rettungswagen stand bis zum Ende der Löscharbeiten in Bereitschaft. Verletzt wurde bei dem Brand aber niemand. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Warum der Brand ausbrach ist unbekannt, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


























