Ersthelfer, die den Unfall bemerkt hatten, kümmerten sich um den Fahrer des Unfallfahrzeugs und wählten den Notruf. Da es sich bei einem der beiden Fahrzeuge um ein gasbetriebenes Fahrzeug handelte, wurde neben Polizei und Rettungsdienst auch die Feuerwehr gegen 07:39 Uhr alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Löschbezirk Eppelborn wurde der Unfallfahrer bereits vom Rettungsdienst versorgt. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Gastank auf Undichtigkeiten und führten Messungen durch. Schnell konnte aber Entwarnung gegeben werden: Der Gastank hatte den Unfall unbeschädigt überstanden. Die Fahrzeugbatterien wurden abgeklemmt und austretende Betriebsstoffe mit Bindemitteln eingedämmt.
Der Fahrer des BMW wurde bei dem Unfall verletzt und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Warum der Fahrer von der Fahrbahn abgekommen war ist unbekannt.
[infobox title="Unfälle mit gasgetriebenen Fahrzeugen"]
Unfälle mit gasgetriebenen Fahrzeugen fordern immer häufiger die Feuerwehr. Zwar haben Crashtests gezeigt, dass von Gasantrieben bei Unfällen keine erhöhte Gefahr ausgeht, trotzdem sind Fahrer und Ersthelfer oft verunsichert. Als große Hilfe bei diesen Unfällen hat sich die vom ADAC eingeführte Rettungskarte erwiesen, die den Hilfskräften schnell Auskunft über die Einbauorte der Gastanks gibt. Die Rettungskarte wird mittlerweile von den meisten Fahrzeugherstellern zum Download bereitgestellt und sollte ausgedruckt und hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite deponiert werden. Informationen zur Rettungskarte sind im Internet auf der Seite des ADAC zu finden.
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