Noch vor dem Eintreffen von Polizei und Feuerwehr, so schilderten es Zeugen, kam es zu einer brenzligen Situation: Ein weiteres Fahrzeug näherte sich mit hoher Geschwindigkeit der Unfallstelle und konnte gerade noch rechtzeitig der noch ungesicherten Unfallstelle ausweichen. Dabei kam das Fahrzeug ins Schleudern und drehte sich mehrmals um die eigene Achse, ohne jedoch mit den Leitplanken zu kollidieren. Der Fahrer setzte daraufhin seine Fahrt fort.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich schnell heraus, dass der Qualm wohl vom Kühlwasser herrührte, welches auf dem heißen Motorblock verdampfte. Die Einsatzkräfte unterstützten die Polizei bei der Absicherung, leuchteten die Unfallstelle aus und klemmten die Fahrzeugbatterie ab. Der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Zum Beseitigen von Trümmerteilen musste die Fahrtrichtung Trier aber kurzzeitig voll gesperrt werden.
Der 46jährige Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. An dem Unfallfahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Nach Polizeiangaben hatte der Mann versucht, einem Tier auf der Fahrbahn auszuweichen.








