Als die gegen 18:16 Uhr alarmierte Feuerwehr aus dem Löschbezirk Bubach-Calmesweiler an der Einsatzstelle eintraf, hatte sich das Heizöl in fast sämtliche Kellerräume ausgebreitet. Zum Teil zentimeterhoch stand die rötliche Flüssigkeit und verbreitete einen intensiven Geruch, der bereits vor dem Anwesen wahrzunehmen war.
Um das ausgetretene Heizöl abzupumpen, wurde aus Dillingen der "Rüstwagen Gefahrgut" (RW-G) nachalarmiert. Dieses Fahrzeug verfügt über spezielle Werkzeuge und Gerätschaften für den Gefahrguteinsatz. Zu dieser Beladung gehören auch eine Spezialpumpe und mineralölbeständige Schläuche, mit denen ein Großteil des Öls abgesaugt und in ein Edelstahlgefäß gepumpt werden konnte. Danach wurden noch verbliebene Restmengen mit Ölbindemitteln aufgenommen.
Zur Stromversorgung der Pumpe und zum Transport von Bindemitteln war auch der Löschbezirk Eppelborn mit dem Rüstwagen im Einsatz. Die Arbeiten der Feuerwehr dauerten rund vier Stunden. Die Kellerräume müssen jetzt von einer Fachfirma saniert werden. Durch die notwendigen Arbeiten und die Entsorgung der kontaminierten Gegenstände dürfte ein hoher Sachschaden enstanden sein.









