Die Scheune des Hofs steht in Flammen, insgesamt werden noch sieben Personen vermisst, erfahren die Einsatzkräfte bei ihrer Ankunft. Mehrere Trupps rüsten sich mit Atemschutzgeräten aus und beginnen, die Scheune nach den Vermissten abzusuchen. Parallel dazu beginnt der Löschangriff mit mehreren Rohren.
Vom Einsatzleitwagen aus werden die einzelnen Einsatzabschnitte koordiniert. Nach und nach werden die Suchtrupps fündig und retten die Eingeschlossenen ins Freie. Dort warten bereits Sanitäter der Feuerwehr, die die medizinische Versorgung übernehmen.
Die Übung läuft routiniert ab, die Handgriffe sitzen. Das sehen auch die Übungsleiter, die mit der Leistung der rund 40 Einsatzkräfte mehr als zufrieden waren. Während die Zusammenarbeit untereinander reibungslos lief, zeigte sich aber auch bei diesem Aussiedlerhof ein Problem: Bei einem Ernstfall ist die Wasserversorgung kritisch.
Der einzige Löschwasserhydrant bringt nicht genügend Leistung für einen größeren Löscheinsatz. Deshalb, so ein Fazit der Übung, muss eine Löschwasserleitung über mehr als 800 Meter zu einem nahe gelegenen Wasserhochbehälter aufgebaut werden. Und auch das Rangieren der großen Löschfahrzeuge auf der engen Zufahrtsstraße ist schwierig.







